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tecdax news nebenwerte magazin04.02.2020 - Telefónica Deutschland (ISIN: DE000A1J5RX9) hat sich einen Kredit der Europäischen Investitionsbank (EIB) in Höhe von Euro 450 Millionen gesichert. Mit den Erlösen wird das Unternehmen den Aufbau seines 5G-Netzes und die Verdichtung ihres LTE-Netzes finanzieren..

Das Unternehmen hatte im Dezember 2019 bekannt gegeben, zur Beschleunigung des Wachstumskurses ein smartes Investitionsprogramms zur weiteren Steigerung der Netzqualität zu starten. Dazu wird Telefónica Deutschland in den Jahren 2020 und 2021 seine Investitionen in das Mobilfunknetz deutlich aufzustocken. Im Mittelpunkt stehen der verstärkte Ausbau der Versorgung von ländlichen Gebieten vor allem mit 4G und die Beschleunigung der Kapazität in Städten insbesondere mit 5G. Grundlage wird ein smartes Investitionsprofil sein, das eine neue Allokation des Spektrums und die effiziente Nutzung von Technologien vorsieht und ebenso die geplante Abschaltung unseres 3G-Netzes bis Ende 2022 berücksichtigt.

Durch das über die Telefónica Germany GmbH & Co. OHG abgeschlossene Darlehen mit einer Laufzeit von acht Jahren und verbessert Telefónica Deutschland die Finanzierungsstruktur weiter.Bereits nach der Übernahme von E-Plus, finanzierte die EIB 2016 die Konsolidierung des Mobilfunknetzes von Telefónica Deutschland mit einem Darlehen, welches an ambitionierte Energieeinsparziele gebunden war.

Telefonica Deutschland Holding AG muss investieren, weiss wie, aber auch mit Zukunft? Was sagt die Unternehmensanalyse von HEUTE zu den Perspektiven?

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Anfang Dezember erhielt Telefonica eine Bestätigung für die Qualität ihres Netzes:Das Telefónica Deutschland Netz sichert sich in allen drei großen deutschen Netztests die Note "gut". Dabei machte das Netz in den Tests der Fachmagazine connect, CHIP und COMPUTER BILD über alle Anbieter hinweg jeweils den größten Sprung nach vorne, was die Netzqualität betrifft. Das Unternehmen setzt derzeit ein umfangreiches Netzausbauprogramm mit Tausenden zusätzlichen LTE-Sendern sowie gezielten Optimierungsmaßnahmen um. Diese Leistung spiegelt sich in den diesjährigen Netztests prominent wider.

1&1 Drillisch baut langfristig auf Telefonicas Netz, trotz eigenem 5G-Netzausbau

Offiziell heisst es bei 1&1 so: "die erste Option zur Verlängerung des bis zum 30. Juni 2020 mit Telefónica Deutschland laufenden MBA MVNO-Vertrages ausgeübt, so dass der Vertrag nun bis mindestens zum 30. Juni 2025 weiterläuft. Damit und mit einer weiteren Verlängerungsoption sichert die Drillisch Online GmbH den Zugang zum Mobilfunknetz der Telefónica langfristig ab. Außerdem wird der Aufbau eines eigenen leistungsstarken 5G-Mobilfunknetzes verfolgt. Um eine lückenlose Versorgung der Endkunden während der Aufbauphase eines eigenen bundesweiten Netzes zu gewährleisten, werden parallel unter anderem Verhandlungen zum Abschluss eines National Roaming Vertrages auf Basis der Selbstverpflichtung von Telefónica Deutschland im Rahmen der EU-Fusionsfreigabe des Zusammenschlusses mit E-Plus im Jahr 2014 geführt."

Und weiterer Netzausbau

Unter Leitung des neuen Chief Technology & Information Officer Mallik Rao wird die Telefónica Deutschland ihr umfangreiches Netzausbauprogramm in den kommenden Monaten gezielt fortsetzen. In Städten wird das Unternehmen weiterhin massiv Netzkapazitäten aufrüsten, da ein Großteil der Kunden hier lebt und arbeitet. Für eine bessere Mobilfunkversorgung in der Fläche wird das Unternehmen - wie bereits in diesem Jahr - den Schwerpunkt auf den Netzausbau in ländlichen Gebieten sowie entlang wichtiger Verkehrsstrecken legen. Am 11.11.2019: Deutsche Telekom, Telefónica Deutschland und Vodafone wollen künftig beim Ausbau ihrer Mobilfunknetze eng zusammenarbeiten. Ziel ist eine bestmögliche mobile Breitbandversorgung für die Kunden in ganz Deutschland, insbesondere auf dem Land und entlang der Verkehrswege auf Straßen, Schienen und Flüssen. Deren Versorgung war den Betreibern im Zuge der Frequenzauktion auferlegt worden. Dafür planen die drei Telekommunikationsanbieter, bis zu 6.000 neue Mobilfunkstandorte koordiniert aufzubauen und zu nutzen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde jetzt unterzeichnet. 1&1 Drillisch ist eingeladen, sich an dem kooperativen Netzausbau zu beteiligen. Voraussetzung ist deren Bereitschaft, in gleichem Umfang am Ausbau mitzuwirken.

Der gemeinsame Aufbau zusätzlicher Funkmasten und -türme sowie deren technische Versorgung und Nutzung spart signifikant Zeit und Kosten gegenüber einem parallelen individuellen Ausbau. Vorgesehen ist, dass die beteiligten Unternehmen eine gleiche Anzahl neuer Standorte errichten, die dann von den Kooperationspartnern nach Bedarf zu gleichen Bedingungen genutzt und mit eigenen Antennen und Netztechnologie ausgerüstet werden können.

Erste Erleichterung am 6.09., als...

...man den deutschen Mobilfunkpakt - Zusätzlicher LTE Ausbau in der Fläche im Gegenzug für verbesserte Zahlungsbedingungen für ersteigertes 5G Spektrum - unterschrieb. Die unterzeichnete Vereinbarung sieht insbesondere vor, dass sich die Netzbetreiber beim Netzausbau zu weiteren Ausbauzielen verpflichten. Bis Ende 2020 sollen bundesweit 99% der Haushalte mit LTE und bis Ende 2021 99% je Bundesland versorgt werden. Telefónica verpflichtet sich zum Bau von 333 zusätzlichen Standorten in weißen Flecken bis Ende 2021.

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Im Gegenzug hat sich die Politik dazu verpflichtet, die Investitionsfähigkeit der Branche zu fördern. Dies umfasst insbesondere verbesserte Zahlungsbedingungen für die ersteigerten 5G-Frequenzen, die dem Unternehmen einen signifikanten finanziellen Vorteil bringen. Die Zahlungsverpflichtungen aus der 2019er Frequenzauktion werden gestundet und sind auf Basis eines Ratenzahlungsplans zwischen Dezember 2019 und 2030 zu leisten. Zinsersparniss plus bessere Bonität - tolles Ergebnis für Telefonica.

Am 10.09. ging es weiter

Da wurde bekannt, daß Telefonica Deutschland die Veräußerung weiterer Teile ihres passiven Mobilfunkinfrastrukturportfolios ins Auge fasst. Eine Möglichkeit ist die Veräußerung von Dachstandorten an die Telefónica S.A.-Tochter Telxius. Durch die derzeit attraktiven Bewertungen für bauliche Netzinfrastruktur ergibt sich für Telefónica Deutschland die Möglichkeit zur weiteren Stärkung der finanziellen Flexibilität.

Nach der Veräußerung von rund 2.350 freistehenden Mobilfunkmasten im April 2016 an Telxius erwägt das Unternehmen derzeit ergebnisoffen, im Laufe des nächsten Jahres einen großen Teil seiner 19.000 eigenen Funkstandorte auf Häuserdächern abzugeben. Die Überlegungen betreffen bauliche und infrastrukturelle Komponenten sowie die jeweiligen Nutzungsverträge für die Standorte. Die montierte aktive Funktechnik ist nicht betroffen und verbleibt im Eigentum des Unternehmens.

Aktuell (04.02.2020 / 11:28 Uhr) notieren die Aktien der Telefonica Deutschland Holding AG im Frankfurter-Handel  bei  2,78 EUR.

 


Chart: Telefonica Deutschland Holding AG | Powered by GOYAX.de



 

Weitere Informationen

  • ISIN: DE000A1J5RX9, DE000A1J5RX9

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