TecDAX | 1&1 Drillisch: Durchwachsen.

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Die 1&1 Drillisch AG (ISIN DE 0005545503) blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2019 zurück.

Die Gesellschaft konnte den Kundenbestand, den Umsatz sowie die operativen Ergebniskennzahlen steigern.

Im ersten Halbjahr 2019 hat 1&1 Drillisch weiter in neue Kundenverträge sowie in die Wertsteigerung bestehender Kundenbeziehungen und damit in nachhaltiges Ertragswachstum investiert. Die Zahl der Kundenverträge in aktuellen Produktlinien stieg in den ersten sechs Monaten um 380.000 auf 13,92 Mio. Verträge (31.12.2018: 13,54 Mio.). Die neuen Verträge wurden im Mobile-Internet-Geschäft gewonnen, wo die Kundenzahl auf 9,58 Mio. anstieg (31.12.2018: 9,20 Mio.). Breitband-Anschlüsse blieben mit 4,34 Mio. Kundenverträgen im ersten Halbjahr konstant. Gegenüber dem 30.06.2018 stieg die Zahl der Kundenverträge insgesamt um 880.000 bzw. 6,7 %.

Umsatz gleich, Qualität besser

Der Umsatz wuchs von 1.819,0 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum um 0,4 % auf 1.825,6 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2019. Dabei erhöhten sich die margenstarken Service-Umsätze um 3,4 % auf 1.471,1 Mio. EUR (H1 2018: 1.423,3 Mio. EUR). Diese Erlöse sind der Fokus von 1&1 Drillisch, da sie nachhaltig sind und das Ergebnis bestimmen. Neben Neukunden interessieren sich verstärkt auch Bestandskunden, die bisher Tarife auf Basis des Vodafone-Mobilfunknetzes nutzen, für den Wechsel in schnelle LTE-Tarife. Da LTE-Tarife im ersten Vertragsjahr zu ermäßigten Preisen angeboten werden, verminderte sich das Wachstum des Service-Umsatzes im ersten Halbjahr um 1,3 % – ansonsten hätte es 4,7 % betragen.{loadmodule mod_custom,Nebenwerte – Anzeige in Artikel (Affilinet)}

Gewinn tritt auf der Stelle

Das ausgewiesene Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg in den ersten sechs Monaten auf 340,4 Mio. EUR (H1 2018: 340,1 Mio. EUR). Die nur geringe Steigerung resultiert daraus, dass zum Jahresende 2018 ein vertraglicher Anpassungsmechanismus für bestimmte Vorleistungspreise nicht nochmals verlängert worden ist. Dies hat im ersten Halbjahr 2019 zu vorläufigen Mehrkosten von rund 37,1 Millionen Euro geführt. Entgegen den ursprünglichen Erwartungen wurde bislang noch nicht über einen Ersatz bzw. eine Kompensation für die ausgelaufene Regelung entschieden. Jedoch sind die entsprechenden Vorleistungspreise derzeit Gegenstand eines schiedsgutachterlichen Verfahrens, in dessen Rahmen wir für Oktober dieses Jahres eine verbindliche Entscheidung über die Art und Höhe einer dauerhaften Preisanpassung in Form rückwirkend niedrigerer Vorleistungspreise erwarten.

HIER: DIE aktuelle Analyse zu 1&1 Drillisch kostenlos.

Ohne Effekte aus IFRS 16 (H1 2019: +2,3 Mio. Euro, H1 2018: 0 Mio. Euro), aus Aufwendungen für Integrationsprojekte (H1 2019: -2,3 Mio. Euro, H1 2018: -7,7 Mio. Euro) und aus der oben genannten vorläufigen Vorleistungspreiserhöhung wäre das vergleichbare EBITDA von 347,8 Mio. Euro im Vorjahr um 8,6 % auf 377,5 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2019 gestiegen.{loadmodule mod_custom,Nebenwerte – Anzeige in Artikel (Google)}

Das Konzern-EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) betrug im ersten Halbjahr 2019 261,1 Mio. EUR (Vorjahr: 262,7 Mio. EUR).

Den Ausblick für das Jahr 2019 fasst Ralph Dommermuth, Vorstandsvorsitzender von 1&1 Drillisch, zusammen: „Kundenzahl, Umsatz und Ergebnis haben sich im ersten Halbjahr 2019 gut entwickelt. Für das Gesamtjahr rechnen wir weiterhin mit einem wachsenden Kundenbestand. Aufgrund der verstärkten Nachfrage von Bestandskunden nach LTE-Mobilfunktarifen passen wir unsere Umsatzprognose dahingehend an, dass wir beim Service-Umsatz 2019 anstatt einer Erhöhung um ca. 4 Prozent nunmehr ein Wachstum von ca. 3 Prozent erwarten (2018: 2.882,3 Millionen Euro). Aufgrund des vorteilhaften LTE-Einkaufsmodells hat diese Anpassung keine negativen Auswirkungen auf unsere Profitabilität. Dagegen sind ein negativer Regulierungseffekt in Höhe von ca. 10 Mio. Euro (Erhöhung TAL-Entgelte ab Juli 2019) sowie ca. 5 Mio. Euro initiale Kosten im Zusammenhang mit Planungen und Vorbereitungen für unser 5G-Mobilfunknetz neu in unsere EBITDA Prognose eingeflossen. Wir erwarten nunmehr 2019 anstatt einer Erhöhung um ca. 10 Prozent ein EBITDA Wachstum von ca. 8 Prozent (2018: 721,9 Mio. Euro). Nach Abschluss des vorgenannten Gutachterverfahrens planen wir eine weitere Konkretisierung der EBITDA Prognose.“

Aktuell (15.08.2019 / 08:30 Uhr) notieren die Aktien der 1&1 Drillisch AG im Frankfurter-Handel mit einem Minus von -0,80 EUR (-3,19%) bei 24,24 EUR.


Chart: 1&1 Drillisch AG | Powered by GOYAX.de
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