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Die Nordex Group (ISIN: DE000A0D6554) sammelte in den letzten Monaten kräftig Aufträge ein und schaffte sogar im Q2 ein akzeptables Akquisevolumen und jetzt könnte man die Kassen füllen. RWE ist interessiert an europäischer Entwikclungspipeline mit insgesamt 2,7 GW - so hieß es am Freitag nach Börsenschluss"Nordex könnte 402,5 Mio. EUR in die Kassen kriegen". NACHBÖRSLICH PLUS 10% auf Tradegate.

Und jetzt konkretisiert NORDEX diesen Befreiungsschlag für die auf staatlich garantierte Kredite wartende Gesellschaft. Als Teil ihrer Wertschöpfungskette entwickelt die Nordex Group in einigen Märkten ein eigenes Portfolio von Windparkprojekten. Diese Projekte werden dann an Kunden oder Investoren weiterverkauft. Unter attraktiven Marktbedingungen hat die Nordex Group bereits in der Vergangenheit Teile ihrer eigenentwickelten Projekte verkauft. Die Nordex Group wird in anderen Märkten ihre Projektentwicklung weiter fortsetzen. Und könnte jetzt auf einen Schlag Entwicklungsprojekte in verschiedenen Stadien zu einem Preis von gut 40% DER KAPITALISIERUNG vor Veröffentlichung. Win-Win für beide: RWE erhielte ein großes Portfolio "Erneuerbare Energien" - und hier will man ja Marktführer werden - und NORDEX bekäme notwendige Liquidität in Corona-Zeiten.

Nordex hat mit RWE exklusive Gespräche in Bezug auf eine Projektentwicklungspipeline, umfassend ca. 2,6 GW Windkapazität, davon ca. 1,8 GW in Frankreich, sowie eine 0,1 GW Photovoltaik-Pipeline, durchgeführt. Ergebnis: Nordex kann das Paket für 402,5 Mio. EUR im Q4 abgeben, wenn ... Übrigens: Nordex wird die Entwicklung von Windprojekten in anderen Märkten fortsetzen.

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"Die Qualität der zugrunde liegenden Projekte und unsere durchgängige Erfolgsbilanz in der Projektentwicklung haben dazu geführt, dass mehrere Marktteilnehmer ein starkes Interesse an unseren eigenentwickelten Projekten gezeigt haben und wir ein hervorragendes Ergebnis für Nordex erzielen können. Wir sind unserem Projektentwicklungsteam dankbar, dass es diesen Erfolg ermöglicht hat, und wir haben volles Vertrauen, dass das Team seine Erfolgsgeschichte mit RWE fortsetzen wird", kommentiert José Luis Blanco, CEO der Nordex Group, diesen wichtigen Meilenstein. "Die erwarteten hohen Erlöse aus dieser Transaktion würden entsprechend unsere Bilanz stärken, während wir weiterhin unser starkes Auftragsbuch ausweiten und Marktchancen mit unserem Delta 4000-Produktportfolio nutzen", fügt er hinzu.

Q1: Auftragseingang über 352 Turbinen in Höhe von 1,644 GW - besser als im Vorjahr, natürlich nicht im Q2 erreichbar

Im Vergleich zum Vorjahr stieg das Volumen der fest vereinbarten Neuaufträge um ca. 59 Prozent (Q1/2019: 1,035 GW). Mit rund 1.292 MW war die Nachfrage in Europa mit einem Anteil von fast 79 Prozent am gesamten Auftragsvolumen besonders hoch. Die stärksten Einzelmärkte waren hier Norwegen, Großbritannien, die Türkei und Finnland. Allein in Norwegen konnte sich die Nordex Group dabei einen großen Auftrag für die neue Turbine N149/5.X mit einem Volumen von 400 MW sichern. Aus Südamerika kamen Aufträge aus Chile in Höhe von 269 MW sowie Brasilien mit 83 MW.

"Mit über 1,6 Gigawatt Auftragseingang im ersten Quartal hat die Nordex Group erneut einen sehr guten und stabilen Auftragseingang gezeigt. Das ist das Ergebnis unserer erfolgreichen Produktstrategie. Mit 1,4 GW entfielen allein 85 Prozent der nachgefragten Turbinen auf die Delta4000-Baureihe. Besonders erfreulich ist dabei der hohe Anteil an unseren neuen, 2019 erstmals eingeführten Anlagen der 5MW+ Klasse mit allein 93 Turbinen", sagte Anfang April José Luis Blanco, CEO der Nordex Group.

Am 29.07. Turbinenauftrag aus Kolumbien

Am 14.07. weitere 40 MW aus Finnland

Am 10.07. gab es 312 MW aus Spanien

Am 18.06. gab es 43 MW in Finnland

Am 03.06. ein neuer Kunde mit 90 MW

Und am 28.05. waren es 27 MW von Innogy und NEW.

Am 28.04. waren es 58,4 MW in Brasilien.

Am 01.04. waren es in Dänemark 51 MW.

Nordex liefert regelmäßig

neue Turbinenaufträge, meißt inclusive zukünftiger Wartungsmaßnahmen, baut sein Auftragspolster kontinuierlich aus und hat im ersten Quartal die erwartet starke Verbesserung im Vergleich zum Vorjahresquartal erreicht: Die Geschäftsentwicklung der Nordex im ersten Quartal 2020 hat sich aufgrund des guten Auftragsbestands in Höhe von 8,4 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erheblich verbessert. Umsatz im ersten Quartal 2020: 964,6 Mio. EUR (Q1/19: 398,9 Mio. EUR). Ergebnis vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern - 13,1 Mio. EUR(Q1/19: 3,3 Mio. EUR). Daraus ergibt sich eine EBITDA-Marge in Höhe von 1,4 Prozent (Q1/19: 0,8 Prozent). Der Umsatzanstieg ist vor allem auf die deutlich angestiegenen Errichtungszahlen im Segment Projekte zurückzuführen. Aber ab dem Q2 gelten teilweise andere Regeln - wie so oft in den letzten Tagen betont: Corona macht alles schwierig, insbesondere sind Schätzungen über Dauer und Wirkung fast unmöglich. Deshalb hat auch Nordex seine Prognose aufgehoben ohne eine neue liefern zu können. Die Ende April mitgeteilte Sicherung einer starken Kreditlinie bis 2023 zeigt, dass Nordex wohl "ganz gut" und unbeschadet durch die Corona-Krise kommen könnte

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Die Gruppe hat über 28 GW Windenergieleistung in über 40 Märkten installiert und erzielte im Jahr 2019 einen Umsatz von etwa EUR 3,3 Mrd. Das Unternehmen beschäftigt derzeit über 6.800 Mitarbeiter. Zum Fertigungsverbund gehören Werke in Deutschland, Spanien, Brasilien, den USA, Indien, Argentinien und Mexiko. Das Produktprogramm konzentriert sich auf Onshore-Turbinen der 2,4- bis 5,X-MW-Klasse, die auf die Marktanforderungen von Ländern mit begrenzten Ausbauflächen und Regionen mit begrenzten Netzkapazitäten ausgelegt sind.

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Chart: Nordex SE | Powered by GOYAX.de

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  • ISIN: DE000A0D6554

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