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sdax news nebenwerte magazin19.03.2020 - Die Wacker Neuson Group (ISIN: DE000WACK012) lieferte am 16.03.2020 noch gute Zahlen für 2019 inclusive einer verhaltenen Prognose wegen der Corona-unsicherheit. Nun gibt es heute einen drastischen Schritt zur Kostenreduktion. Nachvollziehbar und bei vollen Lagerbeständen durchaus sinnvoll: "Die weltweite Ausbreitung des Coronavirus hat deutliche Auswirkungen auf das öffentliche Leben und die Wirtschaft. Staaten und Institutionen verhängen immer drastischere Schutzmaßnahmen. Angesichts der zunehmenden Auswirkungen auf die Lieferketten des Konzerns und vor dem Hintergrund der gegenüber der Geschäftsergebnisse des Vorjahres zurückhaltenden Prognose, werden ab Ende dieser Woche Produktionsprogramme reduziert sowie in einigen Werken die für den Sommer geplanten Werksferien vorgezogen. Des Weiteren wird der Konzern verschiedene Modelle der Kurzarbeit einsetzen. Das Ausmaß der Produktionskürzungen wird dabei flexibel an die Verfassung der Lieferketten und Absatzmärkte angepasst. Der Vertrieb von Maschinen und Dienstleistungen für die Bau- und Landwirtschaft wird - soweit es die lokalen Gegebenheiten zulassen - aufrecht erhalten. Zum jetzigen Zeitpunkt verfügt die Wacker Neuson Group über einen hohen Lagerbestand an Maschinen und Ersatzteilen, wodurch ein hohes Maß an Lieferfähigkeit sichergestellt ist. Nichtsdestotrotz kommt es aufgrund der erheblichen Einschränkungen der Logistikketten teilweise zu Verzögerungen bei der Auslieferung. Der chinesische Konzernstandort Pinghu hat seine Tätigkeit inzwischen wieder aufgenommen, die Abläufe hinsichtlich Einkauf, Produktion und Vertrieb normalisieren sich zunehmend." Proaktiv, vorausschauend ohne Chancen zu negieren - nachvollziehbar, dass die Aktie deshalb heute etwas von ihren heftigen Verlusten aufholen kann. .

16.03.2020: Umsatz über der Prognosespanne - REKORD -

, EBIT-Marge leicht unter der Prognose - viertes Quartal verhagelt hier die Zielerreichung. Die Wacker Neuson Group, ein führender Hersteller von Baugeräten und Kompaktmaschinen, konnte den Umsatz im Geschäftsjahr 2019 um 11,2 Prozent auf 1.901,1 Mio. Euro steigern (2018: 1.710,0 Mio. Euro).Die Prognose war bereits nach unten angepasst worden, was seinerzeit  zu leichteren Kursrückgängen führte.

Martin Lehner, Vorstandsvorsitzender der Wacker Neuson SE dazu vor drei Tagen: "Auch im vergangenen Jahr konnten wir durch innovative Neuentwicklungen in vielen, selbst schwierigen Märkten, Marktanteile gewinnen. Die hohe Nachfrage nach unseren Produkten zeigt uns, dass wir die Bedürfnisse unserer Kunden treffen und sie mit unserem Service überzeugen."

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging um 5,7 Prozent auf 153,1 Mio. Euro zurück (2018: 162,3 Mio. Euro). Die EBIT-Marge lag bei 8,1 Prozent (2018: 9,5 Prozent). Ursächlich für den Rückgang waren unter anderem Kürzungen der Produktionsprogramme im Zusammenhang mit dem angestrebten Vorratsabbau. Ebenfalls dämpfend wirkte die Restrukturierung des nordamerikanischen Werkes in Menomonee Falls.Die EBIT-Marge zeigt eine klar negative Tendenz, nachdem in 2018 in Q3 beispielsweise noch 10,1 % erreicht werden konnten, lag man in 2019 im Q3 nur noch bei 8,6 %, um dann im Q4 weiter zu fallen, insbesondere die USA macht Sorgen und erfordert Maßnahmen seitens der Unternehmensführung.

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Wilfried Trepels, Finanzvorstand der Wacker Neuson SE: "Mit unserer Ergebnisentwicklung können wir nicht zufrieden sein. Das nun beschlossene Programm wird dazu beitragen, die Profitabilität unseres Konzerns nachhaltig zu verbessern und unsere in der Strategie 2022 festgelegten Ziele zu erreichen."

Corona macht eine Prognose schwierig - könnte sich...

Zu Beginn des Jahres 2020 lag der Auftragseingang unter der starken Vergleichsbasis des Vorjahres. Große Unsicherheit besteht hinsichtlich der weiteren Ausbreitung des Coronavirus und der damit verbundenen Auswirkungen auf die Kundennachfrage sowie die globalen Lieferketten des Konzerns. Der Vorstand geht davon aus, dass die für das Jahr 2020 ursprünglich geplanten Produktionszahlen aufgrund von Engpässen in den Lieferketten teilweise nicht erreicht werden können. Des Weiteren ist von einer empfindlichen Schwächung einzelner Absatzmärkte auszugehen.

Am 9. März 2020 hat der Vorstand daher folgende zurückhaltende Prognose beschlossen: Für das Geschäftsjahr 2020 wird mit einem Umsatz zwischen 1.700 und 1.900 Mio. Euro gerechnet. Die EBIT-Marge wird dabei in einer Spanne von 6,5 bis 8,5 Prozent erwartet. Die angegebenen Bandbreiten sind aufgrund der derzeit bestehenden Unsicherheiten dabei deutlich größer als im Vorjahr.

Seit der Verabschiedung dieser Prognose und der bilanzfeststellenden Aufsichtsratssitzung hat sich die Situation um die Ausbreitung des Coronavirus deutlich verschärft. Die weitreichenden Folgen sowie die immer drastischeren Schutzmaßnahmen verschiedener Staaten und Institutionen sind derzeit nicht quantifizierbar und somit nicht Teil der oben beschriebenen Prognose.

Ungeachtet dieser Risiken und Unsicherheiten,

sieht der Vorstand den langfristigen Trend hin zu kompakten Maschinen für die Bau- und Landwirtschaft ungebrochen. Der Konzern profitiert hier von globalen Megatrends wie dem Wachstum der Weltbevölkerung, der Urbanisierung und dem wachsenden Klimabewusstsein, welche die Nachfrage nach kompakten und umweltfreundlichen Maschinen nachhaltig treiben. Dank der soliden Finanzierung sowie der starken Positionierung in vielen Märkten, sieht der Vorstand die mittelfristige Entwicklung des Konzerns nach wie vor positiv und bestätigt seine in der Strategie 2022 formulierten Ziele.

Aktuell (19.03.2020/ 15:42 Uhr) handeln die Aktien von Wacker Neuson im Xetra-Handel mit kräftigem Plus von 5,18% (+0,44 EUR) bei 8,94 EUR.

 


Chart: Wacker Neuson SE | Powered by GOYAX.de

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