Salzgitter mit über 1 Mrd. € Vorsteuergewinn

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Salzgitter Aktiengesellschaft: Salzgitter-Konzern erwirtschaftet über 1 Mrd. € Vorsteuergewinn in den ersten neun Monaten 2022
Der Salzgitter Konzern (ISIN: DE0006202005) erzielte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2022 mit 1,1 Mrd. € Gewinn vor Steuern ein herausragendes Ergebnis in einem sich zunehmend eintrübenden wirtschaftlichen Umfeld. Haupttreiber hierfür waren die Geschäftsbereiche Stahlerzeugung, Stahlverarbeitung und Handel, die von den zwischenzeitlich auf Rekordniveau gestiegenen Preisen der meisten Walzstahlprodukte profitierten. Der Geschäftsbereich Technologie sowie die industriellen Beteiligungen verzeichneten ebenfalls erfreuliche Resultate. Auch hinsichtlich unseres Transformationsprogramms SALCOS® haben wir wesentliche Meilensteine erreicht. Mit der Bewilligung von 723 Mio. € Eigenmitteln durch den Aufsichtsrat sowie einer ersten Verwaltungsvereinbarung zwischen dem Land Niedersachsen und der Bundesrepublik Deutschland zur Lastenverteilung bei der Projektförderung und der Freigabe dieser staatlichen Beihilfe durch die EU-Kommission, ist nunmehr die Finanzierung der ersten Stufe von SALCOS® so gut wie gesichert. Die Bauarbeiten für das Projekt haben begonnen, erste Anlagenbestellungen sind erfolgt.

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres stieg der Außenumsatz des Salzgitter-Konzerns vor allem preisbedingt um rund 40 % auf 9.765,3 Mio. € (9M 2021: 7.001,7 Mio. €). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich auf 1.396,8 Mio. € (9M 2021: 866,8 Mio. €), der Gewinn vor Steuern (EBT) lag bei 1.145,3 Mio. € (9M 2021: 604,5 Mio. €). Hierin enthalten sind 115,7 Mio. € Beitrag der nach der Equity-Methode (IFRS-Bilanzierung) ausgewiesenen Beteiligung an der Aurubis AG (9M 2021: 133,5 Mio. €). Aus 945,8 Mio. € Gewinn nach Steuern (9M 2021: 467,7 Mio. €) errechnen sich 17,40 € Ergebnis je Aktie (9M 2021: 8,56 €). Die Verzinsung des eingesetzten Kapitals (ROCE) erreichte 22,9 % (9M 2021: 20,0 %). Mit 45,2 % (9M 2021: 34,5 %) unterstreicht die Eigenkapital­quote die solide bilanzielle Basis des Salzgitter-Konzerns.

Der Vorstandsvorsitzende der Salzgitter AG, Gunnar Groebler, kommentiert wie folgt: „Der Sommer 2022 stand unter dem Motto „Grünes Licht für grünen Stahl“. Nach der richtungsweisenden Freigabe von mehr als 700 Mio. € Eigenmitteln durch den Aufsichtsrat im Juli, haben wir anschließend die ersten Anlagen für SALCOS® bestellt. Mit der Vereinbarung zwischen dem Land Niedersachsen und der Bundesrepublik Deutschland zur Förderung unseres Transformationsprogramms, die Anfang Oktober von der EU-Kommission notifiziert wurde, haben wir nun auch die zweite Säule der Finanzierung der ersten Ausbaustufe von SALCOS® gesichert. Dies unterstreicht abermals unsere Rolle als Pionier der industriellen Dekarbonisierung in Europa. Ab Ende 2025 wollen wir CO2-armen Stahl auf der neuen Produktionsroute erzeugen. Nach Abschluss der Transformation erwarten wir einen CO2-Einspareffekt von mehr als 95 Prozent beziehungsweise einem Prozent der aktuellen deutschen CO2-Emissionen.“

Burkhard Becker, Finanzvorstand der Salzgitter AG ergänzt zur aktuellen Lage: „Wir freuen uns über das herausragende Ergebnis der ersten neun Monate des Geschäftsjahres. Jedoch trübte sich, wie von uns erwartet, der Stahlmarkt im Sommerquartal nach der außergewöhnlichen Entwicklung im ersten Halbjahr ein. Dieser Trend dürfte sich angesichts der aktuellen makroökonomischen Umfeldbedingungen mit hoher Inflation in weiten Teilen der Welt und der Energiekrise in Europa zunächst fortsetzen. Wir halten den Salzgitter-Konzern für gut vorbereitet auf diese Situation, denn wir haben unsere internen Effizienzprogramme nicht vernachlässigt, sondern in der neuen Konzernstrategie verankert und ausgeweitet. Gleichwohl erwarten wir in den nächsten Quartalen infolge der verschiedenen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen eine verhaltene Geschäftsentwicklung. An unserer bisherigen Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2022 halten wir auch weiterhin fest. Infolge der zahlreichen Unsicherheiten fällt ein erster Blick in das neue Geschäftsjahr verhalten, jedoch nicht pessimistisch aus.“

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