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Die Nordex Group (ISIN: DE000A0D6554) sammelte in den letzten Monaten kräftig Aufträge ein und schaffte sogar im Q2 ein akzeptables Akquisevolumen und jetzt könnte man die Kassen füllen. RWE ist interessiert an europäischer Entwicklungspipeline mit insgesamt 2,7 GW.

Nordex hat mit RWE exklusive Gespräche in Bezug auf eine Projektentwicklungspipeline, umfassend ca. 2,6 GW Windkapazität, davon ca. 1,8 GW in Frankreich, sowie eine 0,1 GW Photovoltaik-Pipeline, durchgeführt. Ergebnis: Nordex kann das Paket für 402,5 Mio. EUR im Q4 abgeben, wenn ... Übrigens: Nordex wird die Entwicklung von Windprojekten in anderen Märkten fortsetzen.

RWE und Nordex haben eine Put-Optionsvereinbarung über die mögliche Transaktion unterzeichnet. Nordex wird nun den Konsultationsprozess mit der Arbeitnehmervertretung in Frankreich einleiten, der abgeschlossen sein muss, bevor Nordex die Entscheidung über die Ausübung der Put-Option trifft, durch die die endgültigen Vereinbarungen zwischen den Parteien verbindlich würden. Der Vollzug der Transaktion ist zudem abhängig von der Genehmigung durch die für die Außenwirtschaftskontrolle zuständigen Behörden in Frankreich und den Abschluss üblicher Carve-Out-Prozesse. Es wird davon ausgegangen, dass der Vollzug der Transaktion im 4. Quartal 2020 erfolgen könnte.

Das Geld könnte Nordex finanzielle Spielräume eröffnen, die bisher so nicht gegeben waren - Stabilität für eine zukünftig profitable Entwicklung. Expansion und Flexibilität hätten so eine starke Basis.

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Q1: Auftragseingang über 352 Turbinen in Höhe von 1,644 GW - besser als im Vorjahr, natürlich nicht im Q2 erreichbar

Im Vergleich zum Vorjahr stieg das Volumen der fest vereinbarten Neuaufträge um ca. 59 Prozent (Q1/2019: 1,035 GW). Mit rund 1.292 MW war die Nachfrage in Europa mit einem Anteil von fast 79 Prozent am gesamten Auftragsvolumen besonders hoch. Die stärksten Einzelmärkte waren hier Norwegen, Großbritannien, die Türkei und Finnland. Allein in Norwegen konnte sich die Nordex Group dabei einen großen Auftrag für die neue Turbine N149/5.X mit einem Volumen von 400 MW sichern. Aus Südamerika kamen Aufträge aus Chile in Höhe von 269 MW sowie Brasilien mit 83 MW.

"Mit über 1,6 Gigawatt Auftragseingang im ersten Quartal hat die Nordex Group erneut einen sehr guten und stabilen Auftragseingang gezeigt. Das ist das Ergebnis unserer erfolgreichen Produktstrategie. Mit 1,4 GW entfielen allein 85 Prozent der nachgefragten Turbinen auf die Delta4000-Baureihe. Besonders erfreulich ist dabei der hohe Anteil an unseren neuen, 2019 erstmals eingeführten Anlagen der 5MW+ Klasse mit allein 93 Turbinen", sagte Anfang April José Luis Blanco, CEO der Nordex Group.

Am 29.07. Turbinenauftrag aus Kolumbien

Am 14.07. weitere 40 MW aus Finnland

Am 10.07. gab es 312 MW aus Spanien

Am 18.06. gab es 43 MW in Finnland

Am 03.06. ein neuer Kunde mit 90 MW

Und am 28.05. waren es 27 MW von Innogy und NEW.

Am 28.04. waren es 58,4 MW in Brasilien.

Am 01.04. waren es in Dänemark 51 MW.

Nordex liefert regelmäßig

neue Turbinenaufträge, meißt inclusive zukünftiger Wartungsmaßnahmen, baut sein Auftragspolster kontinuierlich aus und hat im ersten Quartal die erwartet starke Verbesserung im Vergleich zum Vorjahresquartal erreicht: Die Geschäftsentwicklung der Nordex im ersten Quartal 2020 hat sich aufgrund des guten Auftragsbestands in Höhe von 8,4 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erheblich verbessert. Umsatz im ersten Quartal 2020: 964,6 Mio. EUR (Q1/19: 398,9 Mio. EUR). Ergebnis vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern - 13,1 Mio. EUR(Q1/19: 3,3 Mio. EUR). Daraus ergibt sich eine EBITDA-Marge in Höhe von 1,4 Prozent (Q1/19: 0,8 Prozent). Der Umsatzanstieg ist vor allem auf die deutlich angestiegenen Errichtungszahlen im Segment Projekte zurückzuführen. Aber ab dem Q2 gelten teilweise andere Regeln - wie so oft in den letzten Tagen betont: Corona macht alles schwierig, insbesondere sind Schätzungen über Dauer und Wirkung fast unmöglich. Deshalb hat auch Nordex seine Prognose aufgehoben ohne eine neue liefern zu können. Die Ende April mitgeteilte Sicherung einer starken Kreditlinie bis 2023 zeigt, dass Nordex wohl "ganz gut" und unbeschadet durch die Corona-Krise kommen könnte

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Die Gruppe hat über 28 GW Windenergieleistung in über 40 Märkten installiert und erzielte im Jahr 2019 einen Umsatz von etwa EUR 3,3 Mrd. Das Unternehmen beschäftigt derzeit über 6.800 Mitarbeiter. Zum Fertigungsverbund gehören Werke in Deutschland, Spanien, Brasilien, den USA, Indien, Argentinien und Mexiko. Das Produktprogramm konzentriert sich auf Onshore-Turbinen der 2,4- bis 5,X-MW-Klasse, die auf die Marktanforderungen von Ländern mit begrenzten Ausbauflächen und Regionen mit begrenzten Netzkapazitäten ausgelegt sind.

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Chart: Nordex SE | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: DE000A0D6554

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