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Die TAKKT AG (ISIN: DE0007446007) leidet gerade. alle Prognosen sind derzeit unmöglich, aber man will die Dividende erstmal aussetzen und ist gleichzeitig optimistisch nach Abklingen der Krise als ein aktiver Player bei möglichen Übernahmen "im Rennen zu sein".  Krise also auch als Chance gesehen...

Mit Blick auf das Jahr 2020 ging TAKKT bis vor Kurzem davon aus, dass sich das Geschäft nach einem herausfordernden ersten Halbjahr im weiteren Verlauf des Jahres beleben wird. Durch die rasche Ausbreitung des Coronavirus besteht jetzt jedoch eine völlig andere Situation. "Wir stehen vor herausfordernden Wochen und Monaten. Oberste Priorität hat momentan der Schutz unserer Mitarbeiter vor einer Infektion. Daneben haben wir weitreichende Maßnahmen für die Aufrechterhaltung des operativen Betriebs eingeleitet," so der Vorstandsvorsitzende Felix Zimmermann. Um den Aufgaben gerecht zu werden, die sich durch die Pandemie ergeben, hat TAKKT auf Gruppenebene ebenso wie in den Geschäftseinheiten Krisenteams aufgestellt, in die auch der Vorstand einbezogen ist.

Aktuell lassen sich keine verlässlichen Prognosen für die Entwicklung des Konzerns im Geschäftsjahr 2020 abgeben. Unter Berücksichtigung der derzeit verfügbaren Informationen rechnet der Vorstand mit spürbaren negativen Auswirkungen der Pandemie auf die Lieferketten, den eigenen Betrieb und die Nachfrage von Kunden in den relevanten Märkten in Europa und Nordamerika. Umsatz und EBITDA werden daher im laufenden Geschäftsjahr signifikant unter dem Niveau von 2019 erwartet.

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"Angesichts der außergewöhnlichen Krisensituation und der unklaren Aussichten infolge der Ausbreitung des Coronavirus legen wir als Vorstand höchste Priorität auf finanzielle Stabilität und Flexibilität. Unser Ziel ist es, auch in der Krise jederzeit handlungsfähig zu sein," erläutert Finanzvorstand Claude Tomaszewski. Dies umfasst etwa die Durchführung von Restrukturierungsmaßnahmen und die weitere Implementierung von TAKKT 4.0. TAKKT will zudem auf Opportunitäten nach einem Abklingen der Pandemie vorbereitet sein und dann wieder in Wachstum investieren können. Dazu reagiert der Konzern mit Kostensenkungsprogrammen und einem Investitionsstopp. Daneben schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung vor, die Auszahlung der Dividende für das Geschäftsjahr 2019 auszusetzen.

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2019 war kein leichtes Jahr, aber man konnte den Gewinn halten

Das berichtete Umsatzwachstum betrug 2,8 Prozent. Dabei profitierte der Konzern von Beiträgen der Akquisitionen und positiven Währungseffekten. Die organische Entwicklung war dagegen mit minus 1,4 Prozent leicht negativ und geprägt von einer sich im Jahresverlauf merklich abschwächenden Dynamik. Das EBITDA blieb konstant und erreichte 150,2 (150,1) Millionen Euro. Mit 12,4 (12,7) Prozent erzielte der Konzern eine leicht höhere EBITDA-Marge als den im vergangenen Oktober angepassten Prognosewert von um die 12 Prozent.

Man startete ein Programm zur Effiziensteigerung und wird dieses gerade auch jetzt weiter "durchziehen":

  1. Fokussierung mit zwei Geschäftsmodellen auf zwei Kundentypen: Den qualitäts- und serviceorientierten und den preisbewussteren Businesskunden. Mit dieser Fokussierung sollen die Komplexität in der Gruppe reduziert und die unterschiedlichen Kundenbedürfnisse bestmöglich bedient werden.
  2. Transformation der Organisation, um Verantwortung und Funktionen auf der relevanten Ebene zu verankern sowie den unternehmerischen Spielraum und die Skalierbarkeit innerhalb der beiden Geschäftsmodelle zu erhöhen. Zudem wird eine Umgebung geschaffen, in der Akquisitionen einfacher integriert werden können.
  3. Stärkung der Operational Excellence, um ,best practice'-Ansätze sowie kontinuierliche Verbesserungsprozesse intensiver umsetzen zu können.

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TAKKT will künftig im B2B-Distanzhandel die beiden Geschäftsmodelle Omnichannel und Web-Focused Commerce betreiben. Während das Omnichannel Commerce Segment seine Produkte und Dienstleistungen auf die Bedürfnisse des Qualitäts- und Service-orientierten Kunden ausrichtet, werden über das Web-focused Segment die preisbewussteren Kunden angesprochen.

Im Rahmen der Transformation der Organisation soll eine höhere Integration von Funktionen in den jeweiligen Segmenten erreicht und deren Entscheidungsspielraum deutlich ausgeweitet werden. Die jeweiligen Hauptverantwortlichen für die beiden Segmente werden zugleich Mitglied des TAKKT-Vorstands sein. Während Heiko Hegwein die Verantwortung für das Omnichannel Commerce Segment übernehmen wird, hat TAKKT für die Führung des Web-focused Commerce Segments die Suche nach einem weiteren vierten Vorstand gestartet.Schließlich sieht TAKKT ungenutzte Potenziale bei der kontinuierlichen Weiterentwicklung der operativen Funktionen. Durch die Einführung neuer Führungs- und Steuerungsmethoden und die zusätzliche Einstellung von entsprechend qualifizierten Mitarbeitern soll die Umsetzung von ,best practice'-Ansätzen sowie kontinuierlichen Verbesserungsprozessen intensiviert werden.

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Der Konzernumbau wird sukzessive umgesetzt und voraussichtlich zwei bis drei Jahre dauern. Im Omnichannel Commerce Segment liegt das Augenmerk zunächst darauf, die einzelnen Geschäfte auf die Integration in das Segment vorzubereiten. Der Aufbau des Web-focused Commerce-Segments wird unmittelbar nach Berufung des neuen Vorstandes gestartet. TAKKT 4.0 folgt auf die strategische Initiative Digitale Transformation, mit der bereits erste Schritte in Richtung einer Veränderung der Organisation umgesetzt wurden.

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Aktuell (26.03.2020 / 08.03 Uhr) notieren die Aktien der Takkt AG im Tradegate-Handel  mit einem Minusn von -0,04 EUR (-0,05%) bei 6,81 EUR. Auch diese Aktie können Sie für nur 4,00 EUR auf Smartbroker handeln.


Chart: TAKKT AG | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: DE0007446007

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

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