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Die RHÖN-KLINIKUM AG (ISIN: DE0007042301) steigert den Umsatz 2019 um 5,8% auf 1,3 Mrd. EUR, EBITDA auf Vorjahresniveau mit 125,3 Mio. EUR, Gewinn sinkt auf 44,5 Mio. EUR..

IDie Umsatz- und EBITDA-Entwicklung blieb innerhalb der Prognose. Die EBITDA-Marge betrug 9,6 Prozent. Unter Berücksichtigung höherer Abschreibungen und Finanzierungskosten resultierte aus dem EBITDA ein Konzerngewinn von 44,5 Mio. Euro nach 51,2 Mio. Euro im Vorjahr.

Das operative Ergebnis wurde durch mehrere Faktoren beeinflusst: Zum einen hat man im Vorjahr erstmalig die positiven Ergebnisse aus der Einigung über die sogenannte Trennungsrechnung am Universitätsklinikum Gießen und Marburg bilanziell realisiert, so dass das EBITDA im Jahr 2018 von einem Betrag in Höhe von 20,0 Mio. Euro einmalig positiv beeinflusst war. Positive Effekte resultierten aus höheren Erlösen der Hochschulambulanzen in Gießen und Marburg und Nachlaufeffekten aus der früheren Fresenius/Helios-Transaktion. Weitere Einflussfaktoren waren die regulatorischen Eingriffe, ein wettbewerbsintensives Umfeld und schwierige Bedingungen bei der Gewinnung von Fachkräften.

RHÖN-KLINIKUM AG sucht ihr Heil in Digitalisierung und Telemedizin

Auf dem Zukunftsmarkt der Telemedizin arbeitet die RHÖN-KLINIKUM AG mit dem Schweizer Telemedizinpionier Medgate an der Etablierung eines telemedizinischen Leistungsangebots. Im Dezember 2019 erfolgte die Gründung der Medgate Deutschland GmbH, an der die RHÖN-KLINIKUM AG mit
51 Prozent die Mehrheit hält, Medgate ist mit 49 Prozent beteiligt. Der operative Start des Unternehmens ist in 2020 geplant.

Telemedizin ist ein Wachstumsmarkt: Die RHÖN-KLINIKUM AG und Medgate sind davon überzeugt, dass mit dem Beginn der Öffnung der ärztlichen Berufsordnung hinsichtlich der Fernbehandlung von Patienten die Nachfrage nach telemedizinischen Angeboten auch in Deutschland signifikant steigen wird. Im Anlaufjahr der Medgate Deutschland GmbH erwartet man einen finanziellen Aufwand im niedrigen einstelligen Millionenbereich. Die Investitionen in das moderne Geschäftsmodell der Telemedizin sollen die medizinische Wertschöpfungskette bei der RHÖN-KLINIKUM AG ergänzen und mittelfristig einen wichtigen Beitrag zur größeren Unabhängigkeit von der wirtschaftlichen Entwicklung des Kerngeschäfts mit Krankenhausdienstleistungen leisten..

Die Umsetzung der Digitalisierungsstrategie wurde weiter forciert. Basis für standortübergreifende Informationssysteme und für den Einsatz digitaler Anwendungen ist eine moderne IT-Infrastruktur. Sie ermöglicht eine schnelle Vernetzung aller am Behandlungsprozess Beteiligten mit dem Ziel, Patienten schneller, besser und sicherer zu behandeln.

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WIECARD WAS KOSTET EINE SHORTPOSITION - welche Faktoren spielen eine Rolle

Im Zuge ihrer Digitalisierungsstrategie hat die RHÖN-KLINIKUM AG 2019 eine strategische Beteiligung an dem Softwareunternehmen Tiplu GmbH übernommen. Wir setzen die Kodiersoftware Tiplu Momo zur vollständigen und leistungsgerechten Abrechnung, Erlössicherung und Steuerung der Verweildauer ein. Zu den digitalen Anwendungen, die an einzelnen Standorten bereits in Anwendung sind, gehört die digitale Eigenanamnese, das Online-Terminmanagement oder auch das Medical Cockpit.

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Ausblick geprägt vom Umfeld - und das ist negativ fürs Basisgeschäft

Für das laufende Geschäftsjahr 2020 geht die RHÖN-KLINIKUM AG von einem Umsatz in Höhe von 1,4 Mrd. Euro in einer Bandbreite von jeweils 5 Prozent nach oben bzw. nach unten aus. Für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) rechnen wir mit einem Wert zwischen 72,5 Mio. Euro und 82,5 Mio. Euro.

Diese Prognose spiegelt die gegenüber 2019 weiter verschärften gestiegenen regulatorischen Eingriffe des Gesetzgebers, wie beispielsweise die Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung (PpUGV), das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) und die Mindestmengenvorgaben, wider, die unseren Konzern im Geschäftsjahr 2020 im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich zusätzlich belasten werden.

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Wer ist die RHÖN-KLINIKUM AG?

Die RHÖN-KLINIKUM AG zählt zu den größten Gesundheitsdienstleistern in Deutschland. Der Klinikkonzern bietet exzellente Medizin mit direkter Anbindung zu Universitäten und Forschungseinrichtungen. An den fünf Standorten Zentralklinik Bad Berka, Campus Bad Neustadt, Klinikum Frankfurt (Oder), Universitätsklinikum Gießen und Universitätsklinikum Marburg (UKGM) werden jährlich mehr als 830.000 Patienten behandelt. Rund 16.700 Mitarbeiter sind hier beschäftigt. Mit dem RHÖN-Campus-Konzept setzt das Unternehmen derzeit ein neuartiges und zukunftsweisendes Projekt um, das die sektorenübergreifende medizinische Versorgung in ländlichen Gebieten auf ein neues Exzellenzniveau hebt und sich an den wachsenden Bedürfnissen der Patienten orientiert.

Am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt, einer von fünf Standorten der RHÖN-KLINIKUM AG, arbeiten aktuell sieben Kliniken unterschiedlicher medizinischer Fachdisziplinen in direkter Nachbarschaft eng zusammen: die Herz- und Gefäß-Klinik, die Frankenklinik zur Rehabilitation von Herz-Kreislauf-Patienten, die Klinik für Handchirurgie, die Neurologische Klinik, die Psychosomatische Klinik, die Saaletalklinik mit zwei zusätzlichen Einrichtungen der Suchttherapie sowie die RHÖN-Kreisklinik. Die rund 2.900 Beschäftigten versorgen hier jährlich rund 70.000 Patienten. Derzeit wandelt sich der Klinikstandort grundlegend: Anfang 2019 nimmt hier der neue RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt mit hochmodernen, vernetzten Einrichtungen und einer sektorenübergreifenden medizinischen Versorgung im ländlichen Raum seinen Betrieb auf.

Aktuell (21.02.2020 / 07:30 Uhr) notieren die Aktien der RHÖN KLINIKUM AG im Xetra-Hand zum Schluss gestern mit einem leichten Minus bei 17,30 EUR.

 


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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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