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Die JENOPTIK AG (Frankfurt Prime Standard: JEN) musste ja beim geplanten Verkauf der VINCORION zurückrudern, aber bei den Zahlen 2019 braucht man sich nicht zu verstecken..

Nach vorläufigen Berechnungen stieg der Konzernumsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um 2,5 Prozent auf rund 855 Mio Euro (i.Vj. 834,6 Mio Euro). Die Geschäftsentwicklung wurde unter anderem von einer hohen Nachfrage aus der Halbleiterausrüstungsindustrie und den 2018 durchgeführten Akquisitionen getragen. Regional wurde das stärkste Wachstum in Amerika erzielt. Das EBITDA verbesserte sich überproportional zum Umsatz um über 5 Prozent auf circa 134 Mio Euro (i.Vj. 127,5 Mio Euro), was einer EBITDA-Marge von 15,7 Prozent entspricht (i.Vj. 15,3 Prozent). Für 2020 hat man sich auf die Fahnen geschrieben weiter zu wachsen, konkreter wird man  - noch - nicht. Interessant wird, ob bei VINCORION wirklich das letzte Wort gesprochen ist. Die Marge passt zu einem Technologiekonzern. Ob das Automotive-Geschäft in 2020 wieder besser läuft, wird man sehen. In China werden die Produktionszahlen erst mal einbrechen - schlecht für die großen Autobauer und somit auch mit Folgen für die Zulieferer oder deren Zulieferer.

„Ungeachtet der gesamtwirtschaftlichen Eintrübung hat sich die Nachfrage im zweiten Halbjahr 2019 gegenüber den beiden vorangegangenen Quartalen in wichtigen Teilen unseres Geschäfts erwartungsgemäß verbessert, sodass wir zusammen mit der Anfang Oktober erteilten Exportgenehmigung für VINCORION unsere gesteckten Ziele erfüllen und die Profitabilität des Jenoptik-Konzerns sogar stärker als erwartet steigern konnten. Das verdanken wir vor allem der hervorragenden Leistung unserer Mitarbeiter“, sagte CEO Dr. Stefan Traeger.

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Q4 war gut

Die Gesellschaft erzielte aufgrund größerer Projekte im Verteidigungsgeschäft sowie in der Verkehrssicherheit im 4. Quartal einen deutlichen Anstieg der Auftragseingänge gegenüber den Vorquartalen im Jahr 2019. Insgesamt erhielt der Konzern 2019 Aufträge im Wert von circa 813 Mio Euro. Der Rückgang um rund 7 Prozent war vor allem auf den vorgezogenen Großauftrag im Halbleiterausrüstungsgeschäft Ende 2018 sowie auf die Abschwächung in der Automobilindustrie zurückzuführen.

„Das abgelaufene Geschäftsjahr war, wenngleich unter erschwerten konjunkturellen Rahmenbedingungen, hinsichtlich Umsatz und EBITDA erneut das beste in der Unternehmensgeschichte. Mit einer EBITDA-Marge von rund 15,7 Prozent haben wir unsere Erwartungen – insbesondere aufgrund eines starken Jahresendquartals – sogar leicht übertreffen können“, sagte CFO Hans-Dieter Schumacher.

„Wir sind mit unserer Strategie, d.h. mit einer stärkeren Fokussierung auf die photonischen Märkte, den gestarteten Initiativen für mehr Innovation und einer größeren internationalen Präsenz, auf dem richtigen Weg, um den Konzern auf ein nachhaltiges profitables Wachstum auszurichten“, ergänzte Stefan Traeger.


Chart: Jenoptik AG | Powered by GOYAX.de

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