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Der Vorstand der JENOPTIK AG (Frankfurt Prime Standard: JEN) hat am Freitag entschieden, den Verkaufsprozess für das mechatronische Geschäft unter der Marke VINCORION zu stoppen.

Er ist zu dem Schluss gekommen, dass die vorliegenden Angebote im Ergebnis nicht dem im Geschäftsjahr 2019 bestätigten Potenzial von VINCORION und damit nicht den Erwartungen von Jenoptik entsprechen. Künftig wird VINCORION als eigenständige Beteiligung von Jenoptik weitergeführt.

Das Management von Jenoptik und VINCORION hatte in den letzten Monaten Gespräche mit interessierten Parteien geführt und eine Veräußerung der mechatronischen Aktivitäten als mögliche strategische Alternative verfolgt. Ziel war es u.a., mit einem neuen Eigentümer ein noch besseres Wertschöpfungspotenzial gegenüber den im Konzernverbund von Jenoptik bestehenden Wachstumsaussichten zu realisieren. Der Prozess wurde im Juli 2019 gestartet, nachdem Jenoptik beschlossen hat, sich im Rahmen der mittelfristigen Strategie stärker auf die photonischen Geschäftsaktivitäten zu konzentrieren. Im Zuge des Veräußerungsprozesses hatte Jenoptik mehrere Angebote über einen Erwerb sämtlicher Anteile an VINCORION erhalten.

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Der Vorstand der JENOPTIK AG ist nach sorgfältiger Prüfung der vorgelegten Angebote zu dem Schluss gekommen, dass diese nicht das Potenzial der mechatronischen Aktivitäten widerspiegeln und hat entschieden, VINCORION als unabhängige Beteiligung im Portfolio zu behalten.

„Vor dem Hintergrund der ausgezeichneten Entwicklung von VINCORION im Jahr 2019 mit einem signifikanten Zuwachs sowohl beim Auftragseingang als auch beim Ergebnis entsprachen die Offerten nicht unseren Erwartungen. Wir sind in Anbetracht des Geschäftsverlaufs im letzten Jahr sowie aufgrund der aktuellen Projektpipeline sehr zuversichtlich, dass VINCORION 2020 weitere Steigerungen von Umsatz und Profitabilität erzielen kann. Unverändert bleiben wir jedoch auch unserer formulierten Strategie treu, die Fokussierung auf das photonische Kerngeschäft voranzutreiben. Daher wird VINCORION als unabhängige Beteiligung des Jenoptik-Konzern agieren, losgelöst von unseren photonischen Aktivitäten unter der Marke Jenoptik“, sagte Dr. Stefan Traeger, Vorstandsvorsitzender der JENOPTIK AG.

„Wir haben ein starkes und differenziertes Portfolio an Produkten, Systemen und Lösungen für attraktive Märkte, sodass wir auch künftig von guten Wachstumsmöglichkeiten profitieren können. Wir werden weiterhin auf Basis unserer guten Finanzausstattung und der zur Verfügung stehenden Finanzierungsmittel alle sich bietenden Chancen für arrondierende oder transformatorische Zukäufe aktiv für unsere weitere strategische Entwicklung nutzen“, fügte Hans-Dieter Schumacher, Finanzvorstand der JENOPTIK AG hinzu.


Chart: Jenoptik AG | Powered by GOYAX.de

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