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Die RHÖN-KLINIKUM AG (ISIN: DE0007042301) ist nach einem Umsatzanstieg im dritten Quartal und in den ersten neun Monaten weiter auf Kurs, seine Ziele für das Geschäftsjahr 2019 zu erreichen.

Der Einstieg in den zukunftsträchtigen Telemedizin-Markt, das RHÖN-Campus-Konzept für eine sektorenübergreifende Gesundheitsversorgung und die konsequente Fortsetzung des schrittweisen digitalen Wandels im Unternehmen für eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung, sind wichtige Säulen unserer Unternehmensstrategie.

Stephan Holzinger, Vorstandsvorsitzender der RHÖN-KLINIKUM AG, sagte: "Mit unserem Ergebnis der ersten neun Monate sind wir nur bedingt zufrieden. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2019 sehen wir uns an den meisten unserer Standorte in verstärktem Maß operativen Herausforderungen gegenüber. Diese gehen wir bereits gezielt an. Mit großem Nachdruck verfolgen wir die Umsetzung konkreter personeller, organisatorischer und technischer Maßnahmen, um unsere operative Leistung zu verbessern und unsere Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Unsere Investitionen und strategischen Projekte, wie der Start des zweiten Bauabschnitts am Campus Bad Neustadt und die Umsetzung von Bauprojekten am Universitätsklinikum Gießen und Marburg, laufen planmäßig. Erfreulich ist, dass wir im Akutbereich wachsen können."

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RHÖN-KLINIKUM AG hat auch ihr "Verbesserungsprogramm"

Der Umsatz ist in den ersten neun Monaten um 4,6 % auf 970,8 Mio. Euro gestiegen. Das solide Umsatzwachstum kam dabei überwiegend aus dem Akutbereich. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank um 4,9 % auf 97,5 Mio. Euro nach 102,5 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Die EBITDA-Marge erreichte 10,0 % nach 11,0 % im Vorjahr. Der Konzerngewinn lag bei 37,8 Mio. Euro nach 47,6 Mio. Euro im Vorjahr.

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Bei dem EBITDA-Rückgang ist zu berücksichtigen, dass das dritte Quartal des Vorjahres mit einem einmaligen positiven EBITDA-Betrag in Höhe von 20,0 Mio. Euro aus der Einigung über die Trennungsrechnung am Universitätsklinikum Gießen und Marburg beeinflusst war. Positiv haben sich gestiegene Erlöse aus den Hochschulambulanzen am Universitätsklinikum Gießen und Marburg sowie nachlaufende Effekte aus der Fresenius/Helios-Transaktion auf das EBITDA der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2019 ausgewirkt. Einen wichtigen Beitrag zur Ergebnisentwicklung und Ergebnissicherung hatte auch das 2017 initiierte Verbesserungsprogramm, das seitdem konzernweit umgesetzt wird.

die erfolgsgeheimnisse

Digitalisierungsstrategie und andere Zukunftsmusik

Auf dem Wachstumsmarkt Telemedizin wird die RHÖN-KLINIKUM AG zukünftig mit Medgate Deutschland vertreten sein. Der Investitions-, Strategie- und Finanzausschuss als beschließender Ausschuss des Aufsichtsrates der RHÖN-KLINIKUM AG hat der Gründung der gemeinsamen Gesellschaft Medgate Deutschland GmbH mit Medgate zugestimmt.

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Dem einstimmigen Beschluss des Aufsichtsrats ging ein ebenfalls einstimmiger Beschluss des Vorstands der RHÖN-KLINIKUM AG voraus. An der neuen Gesellschaft mit Sitz in Deutschland wird die RHÖN-KLINIKUM AG als Mehrheitsgesellschafter 51 % der Anteile halten. Auf Medgate mit Sitz in Basel entfallen 49 % der Gesellschafteranteile. In einer ersten Ausbaustufe werden Patienten von Medgate Deutschland in dringenden oder allgemein medizinischen Fragen im Rahmen der in Deutschland geltenden gesetzlichen Regelungen künftig Beratungen und Behandlungen per Telefon, Video, Internet oder Smartphone-App erhalten. Die RHÖN-KLINIKUM AG nutzt seit Jahren bereits telemedizinische Verfahren in der Präklinik, der stationären und ambulanten Patientenbehandlung wie auch in der Nachsorge. Medgate Deutschland stellt eine sinnvolle strategische Ergänzung dar.

Ausblick bleibt

Der Ausblick für 2019 wird bestätigt. Für das laufende Geschäftsjahr geht die RHÖN-KLINIKUM AG von einem Umsatz in Höhe von 1,30 Mrd. Euro in einer Bandbreite von jeweils 5 % nach oben bzw. nach unten aus. Für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) rechnen wir mit einem Wert zwischen 117,5 Mio. Euro und 127,5 Mio. Euro.

Aufgrund der verschärften Pflege-Gesetzgebung, wie der Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung oder dem Pflegepersonalstärkungsgesetz, geht die RHÖN-KLINIKUM AG aktuell davon aus, dass der Konzern im Geschäftsjahr 2020 im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich zusätzlich belastet wird.

Wer ist die RHÖN-KLINIKUM AG?

Die RHÖN-KLINIKUM AG zählt zu den größten Gesundheitsdienstleistern in Deutschland. Der Klinikkonzern bietet exzellente Medizin mit direkter Anbindung zu Universitäten und Forschungseinrichtungen. An den fünf Standorten Zentralklinik Bad Berka, Campus Bad Neustadt, Klinikum Frankfurt (Oder), Universitätsklinikum Gießen und Universitätsklinikum Marburg (UKGM) werden jährlich mehr als 830.000 Patienten behandelt. Rund 16.700 Mitarbeiter sind hier beschäftigt. Mit dem RHÖN-Campus-Konzept setzt das Unternehmen derzeit ein neuartiges und zukunftsweisendes Projekt um, das die sektorenübergreifende medizinische Versorgung in ländlichen Gebieten auf ein neues Exzellenzniveau hebt und sich an den wachsenden Bedürfnissen der Patienten orientiert.

Am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt, einer von fünf Standorten der RHÖN-KLINIKUM AG, arbeiten aktuell sieben Kliniken unterschiedlicher medizinischer Fachdisziplinen in direkter Nachbarschaft eng zusammen: die Herz- und Gefäß-Klinik, die Frankenklinik zur Rehabilitation von Herz-Kreislauf-Patienten, die Klinik für Handchirurgie, die Neurologische Klinik, die Psychosomatische Klinik, die Saaletalklinik mit zwei zusätzlichen Einrichtungen der Suchttherapie sowie die RHÖN-Kreisklinik. Die rund 2.900 Beschäftigten versorgen hier jährlich rund 70.000 Patienten. Derzeit wandelt sich der Klinikstandort grundlegend: Anfang 2019 nimmt hier der neue RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt mit hochmodernen, vernetzten Einrichtungen und einer sektorenübergreifenden medizinischen Versorgung im ländlichen Raum seinen Betrieb auf.

Aktuell (08.11.2019 / 07.24 Uhr) notieren die Aktien der RHÖN KLINIKUM AG im Xetra-Handel zum Handelsschluss gestern 17:35 Uhr mit einem Plus bei 18,22 EUR.

 


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