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DWS GROUP GMBH & CO. KGAA ( ISIN: DE000DWS1007) konnte drei Quartale in Folge Nettomittelzuflüsse generieren und damit eine klare Trendwende beim Nettomittelaufkommen erreichen.

Zwar hinken die Gewinne noch hinterher, aber der Assetzuwachs läßt wieder positiver in die Zukunft blicken:Die Erträge reduzierten sich im dritten Quartal 2019 auf EUR 560 Millionen (Q2 2019: EUR 608 Millionen). Während Managementgebühren und sonstige wiederkehrende Erträge stabil blieben, gingen Performance- und Transaktionsgebühren signifikant zurück, bedingt durch das Fehlen der im zweiten Quartal verbuchten einmaligen Performancegebühr im Bereich alternativer Anlagen. In den ersten neun Monaten 2019 lagen die Erträge stabil bei EUR 1.702 Millionen (9M 2018: EUR 1.710 Millionen).

Der bereinigte Vorsteuergewinn sank durch den fehlenden nicht-wiederkehrenden Effekt aus dem zweiten Quartal auf EUR 170 Millionen (Q2 2019: EUR 185 Millionen). In den ersten neun Monaten 2019 stieg der bereinigte Vorsteuergewinn im Jahresvergleich um 9 Prozent auf EUR 508 Millionen (9M 2018: EUR 465 Millionen). Nach Steuern wies die DWS für das dritte Quartal ein gesteigertes Konzernergebnis in Höhe von EUR 116 Millionen aus (Q2 2019: EUR 112 Millionen).

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Endlich überall Zuflüsse, fast...

Während des dritten Quartals erreichte man weitere Nettomittelzuflüsse in Höhe von EUR 6,2 Milliarden erzielt (EUR 5,8 Milliarden ohne Cash-Produkte). Insgesamt beliefen sich die Nettozuflüsse in den ersten neun Monaten des Jahres auf EUR 12,9 Milliarden. Maßgebliche Faktoren für diesen Turnaround beim Nettomittelaufkommen waren die starke Performance und die Dynamik in den von uns anvisierten Wachstumsbereichen Multi Asset, Passive und Alternatives. So zeigten Flaggschiff-Fonds über unsere diversifizierte Plattform hinweg - wie DWS Concept Kaldemorgen, Xtrackers S&P 500 Swap UCITS ETF, die DWS Grundbesitz-Fondsfamilie oder der DWS Invest Asian Bonds - eine gute Performance und generierten im dritten Quartal jeweils Nettomittelzuflüsse. Der börsengehandelte Fonds Xtrackers EUR Corporate Bond UCITS ETF übersprang die Schwelle von EUR 1 Milliarde. Zudem sahen wir anhaltend positive Zuflüsse im Geschäft mit Versicherungsgesellschaften. Alle drei Vertriebsregionen Amerika, Europa und Asien, verzeichneten sowohl im dritten Quartal als auch während der ersten neun Monate 2019 Nettozuflüsse. Dabei kam es im dritten Quartal zu den bisher höchsten Zuflüssen in diesem Jahr.

Der Bereich Active Asset Management verzeichnete im dritten Quartal ohne Cash-Produkte ein verbessertes Nettomittelaufkommen von EUR 0,9 Milliarden (Q2 2019: minus EUR 5,2 Milliarden). Insbesondere Active Multi Asset generierte Nettomittelzuflüsse in Höhe von EUR 3,4 Milliarden. Ausschlaggebend hierfür waren institutionelle Mandate und starke Zuflüsse in Concept Kaldemorgen in Höhe von EUR 0,7 Milliarden. Bei Active Fixed Income reduzierten sich die Abflüsse auf minus EUR 1,3 Milliarden, wobei die Abflüsse bei institutionellen Investoren weiterhin primär durch Unternehmensaktivitäten und das Umfeld niedriger Renditen beeinflusst wurden. Bei Active Equity zeigte sich im Hinblick auf das Mittelaufkommen weiterhin ein schwieriges Bild, insbesondere im August, als die Märkte rückläufig waren. Im September hellte sich die Situation dann wieder auf. Die Abflüsse in Höhe von minus EUR 1,1 Milliarden im dritten Quartal entsprachen dem insgesamt geringen Risikoappetit der Privatanleger mit Blick auf europäische Aktien als Folge der jüngsten Volatilität am Aktienmarkt. Das Mittelaufkommen bei Active SQI verbesserte sich im Quartalsvergleich und war nahezu ausgeglichen. Cash-Produkte verzeichneten dagegen Zuflüsse von EUR 0,4 Milliarden (Q2 2019: EUR 3,6 Milliarden).

Im Bereich Passive Asset Management gab es im dritten Quartal Nettomittelzuflüsse in Höhe von EUR 3,2 Milliarden (Q2 2019: EUR 3,5 Milliarden). Sie sind vor allem auf institutionelle Mandate zurückzuführen, gestützt durch Nettomittelzuflüsse in börsengehandelte Produkte (börsengehandelte Fonds (ETF) und Rohstoffe).

DWS scheint mittlerweile die Kosten im Griff zu haben, Mittelzuflüsse in fasr allen Kategorien, aber noch bleibt der Gewinn - etwas - zurück. Man hat viel vor für die Zukunft! Was sagt die Unternehmensanalyse von HEUTE zu den Perspektiven für den Anleger?

Der Bereich Alternatives verzeichnete im dritten Quartal weitere Nettomittelzuflüsse in Höhe von EUR 1,6 Milliarden (Q2 2019: EUR 2,2 Milliarden). Illiquid Alternatives konnte dabei positive Mittelflüsse generieren, was unter anderem auf die anhaltend hohe Nachfrage nach der Grundbesitz-Fondsfamilie zurückzuführen war. Bei Liquid Alternatives gab es dagegen Nettomittelabflüsse.

Ausblick mit Hoffnungsschimmer - für die ganze Gruppe...

In den ersten neun Monaten 2019 ist es gelungen, bei den Nettomittelzuflüssen die Trendwende zu schaffen.DWS wird wohl die Vermögensverwaltungsbranche beim Wachstum des Mittelaufkommens in diesem Jahr zu übertreffen. Dank beschleunigter Kosteninitiativen befindet man sich auf einem guten Weg, die angepeilten Kosteneinsparungen in Höhe von EUR 150 Millionen brutto bereits in diesem Jahr zu erreichen. Zielbestätigung: Bereinigte Aufwand-Ertrags-Relation von rund 70 Prozent für das Gesamtjahr 2019 - unter Annahme von im Vergleich zu 2018 unveränderten Erträgen. Auch für das Jahr 2020 und darüber wurden weitere Kostenmaßnahmen identifiziert, um sicherzustellen, mit dem Ziel einer bereinigten Aufwand-Ertrags-Relation von weniger als 65 Prozent im Jahr 2021.

die erfolgsgeheimnisse



Die insgesamt starke Performance vieler Flaggschiff-Fonds in den Bereichen Active, Passive und Alternatives - den drei Säulen Geschäftsmodells - stützt die Aussicht auf weiteres Wachstum.

Aktuell (30.10.2019 / 07.47 Uhr) notieren die Aktien der DWS Group GmbH KGaA im Frankfurter-Handel zum Handelsschluß gestern abends mit einem Plus von +0,42 EUR (+1,42 %) bei 30,05 EUR.


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