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Der Konzernumsatz der VARTA AG (ISIN: DE000A0TGJ55) wächst weiter sehr dynamisch um 22,0% auf 242,8 Mio. EUR. Das bereinigte EBITDA steigt erneut deutlich überproportional um 66,5% auf 63,0 Mio. EUR. Die bereinigte EBITDA-Marge verbessert sich sehr deutlich um 6,9 Prozentpunkte auf 25,9%. Der Konzerngewinn erhöht sich um 66,1% auf 33,0 Mio. EUR.

Herbert Schein, Vorstandsvorsitzender (CEO) der VARTA AG: "In den ersten neun Monaten haben wir Umsatz und Ergebnis wieder deutlich gesteigert. Dieser Erfolg ist vor allem auf unsere Lithium-Ionen-Technologie zurückzuführen - als Innovations- und Technologieführer profitieren wir von dem stark wachsenden Marktsegment der Premium Headsets. Dafür investieren wir massiv in den Ausbau unserer Produktionskapazitäten und werden damit das Wachstum weiter beschleunigen."

Finanzvorstand (CFO) Steffen Munz ergänzt: "Wir haben die hohe Wachstumsdynamik dank eines sehr starken dritten Quartals nochmals beschleunigt und die Profitabilität weiter deutlich verbessert. Nachdem die ersten neun Monate sehr gut gelaufen sind und wir einen enorm hohen und stetig wachsenden Auftragsbestand verzeichnen, erhöhen wir erneut die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2019."

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Prognose muss angehoben werden!

Nach der besser als erwarteten Umsatz- und Ergebnisentwicklung in den ersten neun Monaten und dem enorm hohen und stetig wachsenden Auftragsbestand, erhöht die VARTA AG erneut die Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr 2019: Die Umsatz-Prognose wird von bisher 320 bis 330 Mio. EUR auf 330 bis 340 Mio. EUR angehoben. Dies entspricht einem Umsatzwachstum von rund 21 bis 25%. Die Prognose für das bereinigte EBITDA wird von bisher 72 bis 76 Mio. EUR auf 84 bis 88 Mio. EUR erhöht, und soll damit um rund 67 bis 75% im Vorjahresvergleich zulegen. Die Akquisition von VARTA Consumer Batteries ist in der Umsatz- und Ergebnisprognose jeweils nicht berücksichtigt. Der Abschluss der Transaktion wird derzeit zum 2.1.2020 erwartet. Durch den oben genannten erneuten Ausbau der Produktionskapazitäten auf über 150 Mio. Zellen jährlich bis 2022 werden die Auszahlungen für Investitionen (CAPEX) im Jahr 2019 in einem Korridor zwischen 95 und 110 Mio. EUR erwartet (bisher: 75 bis 90 Mio. EUR).

Die Saat wurde gelegt

Bereits im September ahnte man die gute Entwicklung, denn Varta weitete erneut seine Produktionskapazitäten aus. Nachdem die Erwartungen schon Anfang Juni auf mehr als 100 Millionen Zellen jährlich zum Jahresende 2020 angehoben wurden, plant die Gesellschaft bereits seit September offiziell einen weiteren Ausbau auf über 150 Millionen Zellen jährlich bis 2022.Die Story ist intakt, der Kurs läuft scheinbar ohne Widerstände nach oben. Eine Wachstumsstory ohne Brüche - bisher. Die Ruinen der ehemaligen Solarindustrie in Deutschland sollten heute schon warnendes Beispiel für diese Branche sein, die scheinbar nur eine Richtung kennt. Aber erstmal geht die Party richtig los und vielleicht machen es ja die Lithium-Ionen-Produzenten besser als andere ehemalige Highflyer. Der Mensch sollte ja lernfähig sein.

Hintergrund für die nochmalige Produktionserweiterung ist die ungebrochen hohe Kundennachfrage in einem Markt, der jährlich über 30 Prozent wächst. Die VARTA AG profitiert am stärksten von dem technologischen Wandel von den zylindrischen Batteriezellen hin zu Batterien im Knopfzellen-Format. Der Konzern hat mit seiner führenden Technologie diesen technologischen Fortschritt bei den schnurlosen Kopfhörern unterstützt und setzt in diesem Bereich durch immer neue Innovationen den Industriestandard. Die Gesellschaft strebt in 2020 eine weltweit marktführende Position mit Lithium-Ionen-Zellen mit einem Marktanteil von mehr als 50 Prozent an.

die erfolgsgeheimnisse

Herbert Schein, Vorstandsvorsitzender (CEO) der VARTA AG, meinte am 3.09.2019 fast euphorisch: "Wir stehen am Anfang eines großen Booms bei den Lithium-Ionen Batterien für kabellose Premium-Kopfhörer, von dem wir am stärksten profitieren. Wir haben uns einzigartige Wettbewerbsvorteile erarbeitet und wachsen weiter deutlich schneller als der Markt. Daher erhöhen wir unsere Produktionskapazitäten nochmals massiv."

Varta AG reitet die Welle und wächst gewaltig, aber wohin geht der Kurs : DIE Analyse vom 29.10.2019 hier.

Das Investitionsvolumen für die Kapazitätsausweitung soll aus dem Mittelzufluss aus der operativen Geschäftstätigkeit in Verbindung mit weiteren Kundenanzahlungen finanziert werden. Darüber hinaus steht dem Konzern eine revolvierende Kreditlinie über 80 Mio. EUR zur Verfügung.

Die Investitionen werden größtenteils an den beiden Hauptproduktionsstandorten für Lithium-Ionen Batterien in Deutschland durchgeführt. Am Standort Ellwangen wird neben der Lithium-Ionen Zellenproduktion die Elektrodenproduktion massiv erweitert. Am Standort Nördlingen wird die Lithium-Ionen Zellenproduktion durch einen Neubau ausgebaut, der an die bestehende Produktion angrenzt. Mit der Umsetzung der Kapazitätserweiterung wird noch im dritten Quartal in diesem Jahr begonnen.

Beim letzten Sprung brauchte es noch eine Kapitalerhöhung

Der Nettoemissionserlös aus der Kapitalerhöhung im Juni diente der Finanzierung einer weiteren Kapazitätserweiterung bei wiederaufladbaren Lithium-Ionen Batteriezellen für Hightech-Consumerprodukte, insbesondere für kabellose Premium-Kopfhörer. Die angekündigte Erweiterung der Produktionskapazitäten auf über 80 Millionen Zellen jährlich im Jahr 2020 und deutlich über 100 Millionen Zellen jährlich ab 2021 benötigt rund EUR 100 Mio. zusätzlichen Investitionsbedarf. Hintergrund ist die ungebrochen hohe Kundennachfrage, in einem Markt, der jährlich über 30 Prozent wächst. Zuvor war die Gesellschaft von Produktionskapazitäten von mehr als 60 Millionen Zellen für 2020 ausgegangen.

Aktuell (28.10.2019 / 07:36 Uhr) notieren die Aktien der Varta AG im Frankfurter-Handel zum Handelsschluß gestern seit 19:42 Uhr mit einem Plus von +6,40 EUR (+7,22 %) bei 95,10 EUR.


Chart: VARTA AG | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: DE000A0TGJ55

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