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Die RHÖN-KLINIKUM AG (ISIN: DE0007042301), einer der führenden Gesundheitsdienstleister in Deutschland, erwirbt im Rahmen einer strategischen Partnerschaft eine Minderheitsbeteiligung an dem Hamburger Softwareanbieter Tiplu GmbH.

Mit der Partnerschaft setzt die RHÖN-KLINIKUM AG ihre Digitalisierungsstrategie erfolgreich fort. Das 2016 gegründete Unternehmen Tiplu hat sich auf fallbegleitendes Kodieren und Erlössicherung durch den Einsatz semantischer Textanalysen in Krankenhausdokumenten, wie zum Beispiel Arztbriefe, Laborbefunde oder OP-Dokumentation spezialisiert. Die RHÖN-KLINIKUM AG setzt die Kodiersoftware Tiplu Momo zur vollständigen und leistungsgerechten Abrechnung, Erlössicherung und Steuerung der Verweildauer ein.
Über die finanziellen Details haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

Stephan Holzinger, Vorstandsvorsitzender der RHÖN-KLINIKUM AG, sagt: "In 2017 haben wir ein Maßnahmenpaket aufgesetzt, mit dem wir intensiv die branchenübergreifende Problematik der vermeidbaren Verluste bei der Abrechnung erbrachter Leistungen durch Prüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) in Angriff nehmen. Durch den Einsatz von Momo konnten wir signifikante Erlöse sichern und die Abläufe bei der Fallcodierung deutlich effizienter gestalten. Die Entwicklungsziele der Tiplu GmbH, durch semantische Textanalyse zur weiteren Automatisierung und Optimierung des Dokumentations- und Kodierprozesses beizutragen, sind komplementär zu unseren. Durch die Verbindung der Expertise unserer Konzernkliniken in der Leistungsabrechnung mit der marktführenden Technologie und dem Regelwerk von Tiplu können wir die Leistungsfähigkeit von Momo weiter steigern. Dies zum Nutzen aller Kunden. Die Beteiligung an Tiplu ist daher ein wichtiger Schritt in der Umsetzung unserer Digitalisierungsstrategie und spricht für unser Vertrauen in das Unternehmen."

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Tim Aschenberg, Geschäftsführer der Tiplu GmbH betont die vorteilhafte Zusammenarbeit: "Als Vorreiterin und Visionärin für Digitalisierung in Krankenhäusern liegen die Ziele der RHÖN-KLINIKUM AG auf einer Linie mit denen von Tiplu. Unser Wissen um aktuelle Technologien in Kombination mit direktem Zugang zu potentiellen Einsatzgebieten ergibt ein riesiges Feld an Entwicklungsmöglichkeiten für Software in Krankenhäusern. Die RHÖN-KLINIKUM AG ist der einzige private Anbieter in Deutschland, der sämtliche medizinische Fachrichtungen inklusive Universitätsmedizin abbildet. Vor diesem Hintergrund ist die Partnerschaft besonders wertvoll, zum einen um bedarfsgerecht zu entwickeln und zum anderen um in Pilotkrankenhäusern testen zu können. Damit können wir sowohl unsere Position als technologischer Marktführer in der Erlössicherung weiter ausbauen, als auch weitere Einsatzgebiete für Software in Krankenhäusern angehen."

Als Digitalisierungsvorreiter im Krankenhaussektor setzt die RHÖN-KLINIKUM AG bereits auf eine Reihe digitaler Anwendungen, deren Ziel es ist, Ärzte und Pflegende bei ihrer Arbeit zu unterstützen, die Versorgung der Patienten weiter zu verbessern und die Dokumentation von Leistungen zu optimieren. Dazu gehört beispielsweise unser Ärzteportal (elektronische Patientenakte), das eine lückenlose, effiziente und sichere Patientenversorgung ermöglicht. Es vereinfacht die Kommunikation zwischen niedergelassenen Ärzten wie Haus- oder Fachärzten und Klinikärzten durch die Möglichkeit, tagesaktuell Informationen elektronisch abrufen zu können.

Das Medical Cockpit der RHÖN-KLINIKUM AG bietet dem medizinischen Personal eine semantische Suche relevanter Informationen in Arztbriefen, OP-Berichten und Röntgenbefunden. Dieses bekommt so einen schnellen und umfassenden Überblick über die Patientenhistorie. Das Medical Cockpit ist in das Klinikinformationssystem (KIS) integriert und greift auf unser Universalarchiv zu. Weitere Anwendungen sind unser Tools zum Online-Terminmanagement oder die digitale Anamnese.

Wer ist die RHÖN-KLINIKUM AG?

Die RHÖN-KLINIKUM AG zählt zu den größten Gesundheitsdienstleistern in Deutschland. Der Klinikkonzern bietet exzellente Medizin mit direkter Anbindung zu Universitäten und Forschungseinrichtungen. An den fünf Standorten Zentralklinik Bad Berka, Campus Bad Neustadt, Klinikum Frankfurt (Oder), Universitätsklinikum Gießen und Universitätsklinikum Marburg (UKGM) werden jährlich mehr als 830.000 Patienten behandelt. Rund 16.700 Mitarbeiter sind hier beschäftigt. Mit dem RHÖN-Campus-Konzept setzt das Unternehmen derzeit ein neuartiges und zukunftsweisendes Projekt um, das die sektorenübergreifende medizinische Versorgung in ländlichen Gebieten auf ein neues Exzellenzniveau hebt und sich an den wachsenden Bedürfnissen der Patienten orientiert.

Am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt, einer von fünf Standorten der RHÖN-KLINIKUM AG, arbeiten aktuell sieben Kliniken unterschiedlicher medizinischer Fachdisziplinen in direkter Nachbarschaft eng zusammen: die Herz- und Gefäß-Klinik, die Frankenklinik zur Rehabilitation von Herz-Kreislauf-Patienten, die Klinik für Handchirurgie, die Neurologische Klinik, die Psychosomatische Klinik, die Saaletalklinik mit zwei zusätzlichen Einrichtungen der Suchttherapie sowie die RHÖN-Kreisklinik. Die rund 2.900 Beschäftigten versorgen hier jährlich rund 70.000 Patienten. Derzeit wandelt sich der Klinikstandort grundlegend: Anfang 2019 nimmt hier der neue RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt mit hochmodernen, vernetzten Einrichtungen und einer sektorenübergreifenden medizinischen Versorgung im ländlichen Raum seinen Betrieb auf.

Aktuell (13.02.2019 / 10:01 Uhr) notieren die Aktien der RHÖN KLINIKUM AG im Xetra-Handel mit einem Plus von +0,02 EUR (+0,09 %) bei 23,06 EUR.

 


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