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Die Leoni AG (ISIN: DE0005408884) hat im vierten Quartal 2018 einen vorläufigen Umsatz von 1,2 Mrd. Euro und ein vorläufiges Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von -19 Mio. Euro erzielt.

Im Geschäftsjahr 2018 hat das Unternehmen einen vorläufigen Umsatz von 5,1 Mrd. Euro (2017: 4,9 Mrd. Euro), ein vorläufiges EBIT von 144 Mio. Euro (2017: 227 Mio. Euro inkl. positiver Sondereffekte von rund 30 Mio. Euro) und einen vorläufigen Free Cashflow von -147 Mio. Euro (2017: 11 Mio. Euro) erwirtschaftet. Die Investitionsquote (ohne Investitionen in die Fabrik der Zukunft) lag bei 6 Prozent (2017: 5 Prozent).

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Bisher war das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2018 von einem Umsatz von rund 5,0 Mrd. Euro, einem EBIT von etwa 196 Mio. Euro, einem negativen Free Cashflow von bis zu 150 Mio. Euro und einer Investitionsquote (ohne Investitionen in die Fabrik der Zukunft) von 5 Prozent ausgegangen. Zum Ende des Geschäftsjahrs 2018 weist das Unternehmen eine stabile Eigenkapitalquote von 31 Prozent (2017: 33 Prozent) auf. Die Verschuldungsquote (Net Debt zu EBITDA) liegt bei 2,0 (2017: 1,1).

Den nun vorliegenden vorläufigen Geschäftszahlen zufolge erzielte der Geschäftsbereich Wiring Systems (WSD) im vierten Quartal 2018 einen Umsatz von 772 Mio. Euro (Q4 2017: 806 Mio. Euro) und ein EBIT von -26 Mio. Euro (Q4 2017: 27 Mio. Euro). Insgesamt erzielte der Bereich im Jahr 2018 einen Umsatz von 3,2 Mrd. Euro (2017: 3,1 Mrd. Euro) und ein EBIT von 80 Mio. Euro (2017: 118 Mio. Euro). Die Ergebnisse waren insbesondere im vierten Quartal unerwartet belastet von höher als geplanten Anlaufkosten, insbesondere in dem neuen mexikanischen Leoni Werk, einer Verschlechterung der Performance einzelner Werke und nicht erreichter Einsparziele.

Der Geschäftsbereich Wire & Cable Solutions (WCS) erzielte im vierten Quartal einen Umsatz von 470 Mio. Euro (Q4 2017: 469 Mio. Euro) und ein EBIT von 9 Mio. Euro (Q4 2017: 14 Mio. Euro). Für das Jahr 2018 verzeichnete der Bereich einen Umsatz von 1,9 Mrd. Euro (2017: 1,9 Mrd. Euro) und ein EBIT von 66 Mio. Euro (2017: 105 Mio. Euro inkl. eines Sondereffekts von 24 Mio. Euro). Die Ergebnisverschlechterung basierte unter anderem auf einem ungünstigen Produktmix und Belastungen durch Stichtagsbewertungen von Kupfer-Beständen.

Aufgrund der Entwicklungen im Geschäftsjahr 2018 und des aktuellen Marktumfelds geht der Vorstand für 2019 von einem Umsatz von rund 5,2 Mrd. Euro aus. Basierend auf anhaltend höheren Belastungen im Wesentlichen aus dem Projektanlauf in Mexiko, wird vor Effekten aus dem Performance- und Strategie-Programm Value21 ein EBIT zwischen 100 Mio. Euro und 130 Mio. Euro und ein Free Cashflow (inkl. positive IFRS 16 Effekte) auf dem Niveau von 2018 erwartet. Ausgehend von diesen Erwartungen für 2019 wird das Unternehmen seine bisherigen Mittelfrist-Ziele für 2020 nicht erreichen.

Unter Berücksichtigung der Cashflow-Situation und der Verschuldungsquote beabsichtigen der Vorstand und Aufsichtsrat eine Abweichung von der bisherigen Dividendenpolitik. Es ist geplant, der Hauptversammlung 2019 die Aussetzung der Dividende für das Geschäftsjahr 2018 vorzuschlagen.

Aktuell (08.02.2019 / 08:21 Uhr) notieren die Aktien der Leonie AG im Frankfurter-Handel mit einem Minus von -2,05 EUR (-7,33 %) bei 25,90 EUR.


Chart: Leoni AG | Powered by GOYAX.de

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  • ISIN: DE0005408884

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