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Die Befesa S.A. (ISIN: LU1704650164),der europäische Marktführer im Bereich Umweltdienstleistungen für die sekundäre Stahl- und Aluminiumindustrie, hat seine Wachstumsziele erreicht und das Ergebnis in den ersten neun Monaten 2018 trotz eines schwierigen Marktumfelds im 3. Quartal gesteigert.

Basierend auf der Entwicklung von Januar bis September 2018 bestätigt Befesa seine Prognose eines niedrigen einstelligen Ergebniswachstums.

Von Januar bis September 2018 steigerte Befesa das EBITDA um 2,1% auf 128,9 Mio. EUR. Das EBIT stieg um 1,8% auf 107,9 Mio. EUR. Auf vergleichbarer Basis stieg der Umsatz in den ersten neun Monaten 2018 um 8,2% auf 539,1 Mio. EUR.

Der Umsatz blieb im 3. Quartal mit 156,7 Mio. EUR auf vergleichbarer Basis unverändert, was vor allem auf geringere Mengen im Teilsegment Sekundäraluminium, verursacht durch die geplanten Stillstände bei der Modernisierung der Öfen in den beiden spanischen Werken, sowie auf niedrigere Preise für Zink und Aluminiumlegierungen zurückzuführen ist. Der Mengenanstieg beim Stahlstaubrecycling konnte diese Rückgänge jedoch ausgleichen. Das EBITDA sank im dritten Quartal verglichen mit dem Vorjahr um 7,2% auf 40,0 Mio. EUR und das EBIT um 9,0% auf 33,6 Mio. EUR, ebenfalls hauptsächlich auf Grund der niedrigeren Preise für Zink und Aluminiumlegierungen. Das dritte Quartal 2018 war dennoch das achte Quartal in Folge mit einem EBITDA von mindestens 40 Mio. EUR.

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Von Januar bis September 2018 stieg der Jahresüberschuss um fast 60% auf 66,5 Mio. EUR und das Ergebnis je Aktie auf 1,85 EUR. Gegenüber dem gleichen Zeitraum 2017 verdreifachte sich der Jahresüberschuss im dritten Quartal 2018 mit 18,5 Mio. EUR nahezu. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,53 EUR. Die starke Verbesserung wurde vor allem durch die Reduzierung der Finanzaufwendungen um rund 60% im Rahmen der neuen Kapitalstruktur getragen. Aufgrund des reduzierten Verschuldungsgrads von 2,4 werden sich die Finanzaufwendungen für den Terminkredit B von Befesa weiter verringern und ab Ende November um 25 Basispunkte auf Euribor +250 Basispunkte gegenüber den aktuellen +275 Basispunkten sinken.

Javier Molina, CEO von Befesa, kommentierte: "Wir haben unser Geschäft im Rahmen unserer Zielsetzung entwickelt und freuen uns, trotz des schwierigen Marktumfelds im dritten Quartal unsere Jahresprognose bestätigen zu können. Unsere Hedgingstrategie ist nach wie vor erfolgreich und wir sind in der Lage, die Volumen zu steigern, insbesondere im Segment Stahlstaubrecycling."

Befesa erwartet für 2018 ein EBITDA zwischen 174 Mio. EUR und 176 Mio. EUR (2017: 172 Mio. EUR). Der Jahresüberschuss soll mit 83 Mio. EUR bis 85 Mio. EUR deutlich höher ausfallen als im Jahr 2017 (49 Mio. EUR). Gemäß der Prognose wird sich dies in einer deutlichen Steigerung des Ergebnisses je Aktie (EPS) im Jahr 2018 sowie einer höhere Dividende spiegeln.

Weitere Entwicklungen im dritten Quartal

Im September konnte Befesa seinen Markteintritt in China bekannt geben. Beginnend mit einer ersten Anlage in Changzhou, nordwestlich von Shanghai, wird das Unternehmen sein Stahlstaubrecycling-Geschäft ausbauen. Diese Anlage ist für das Recycling von 110.000 Tonnen EAF-Staub pro Jahr ausgelegt und befindet sich derzeit in der Entwicklung. Neben den bestehenden Standorten in Europa, der Türkei und Südkorea wird dies der siebte EAF-Stahlstaubrecyclingstandort von Befesa weltweit. Die Betriebsaufnahme wird in der zweiten Jahreshälfte 2020 erwartet.

Aktuell (122.11.2018 / 09:16Uhr) notieren die Aktien der Befesa S.A. im Frankfurter-Handel mit einem Minus von -0,10EUR (-0,27%) bei 37,30 EUR.


Chart: Befesa S.A. | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: LU1704650164

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