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Für ADO Properties S.A. (ISIN: LU1250154413) läuft es auf dem Berliner Immobilienmarkt nach wie vor prächtig.

Das SDAX-Unternehmen geht auf Grundlage der heute vorgelegten Zahlen für das erste Quartal weiterhin davon aus, dass man die Jahresprognose erreichen wird: ADO Properties hat sich für 2017 neben der Steigerung des Portfolio-Werts außerdem ein flächenbereinigtes Mietwachstum von ca. +5% sowie eine Verbesserung der Funds From Operations aus Vermietung (FFO I) auf mindestens 60 Mio. EUR zum Ziel gesteckt.

CEO Rabin Savion sieht gute Voraussetzungen für das Erreichen der gesteckten Ziele: „Dieser positive Ausblick basiert auf den sehr guten makroökonomischen Aussichten für Wohnimmobilieninvestments in Berlin, allen voran dem überdurchschnittlichen Wirtschaftswachstum, den steigenden Haushaltseinkommen, der geringeren Arbeitslosigkeit und dem steigenden Mietindex, besonders in den von jungen ,Urban Professionals' bevorzugten innerstädtischen Lagen.“ 

 

Flächenbereinigtes Mietwachstum von +6,1% in Q1

Im Q1 2017 schaffte es ADO Properties die Erträge aus der Vermietung von 20,36 Mio. EUR (Q1 2016) um +24,27% auf jetzt 25,31 Mio. EUR zu steigern. Das starke Wachstum ist vor allen Dingen auf getätigte Akquisitionen zurückzuführen. Like-for-like (flächenbereinigt) stiegen die Mieterträge aber immerhin um +6,1%.

 

Portfolio-Wert steigt um über 91 Mio. EUR

Betrachtet über den Zeitraum Januar bis März 2017 stieg der Wert des Immobilienportfolios von ADO Properties von 2.34 Mrd. EUR (31. Dezember 2016) um +3,89% auf 2,44 Mrd. EUR. Dies entspricht einem absoluten Wertzuwachs von 91,24 Mio. EUR.

Das EPRA-NAV konnte man im Laufe des Q1 2017 von 1.591 Mio. EUR (31. Dezember 2016) auf 1.601 Mio. EUR verbessern. Daraus ergibt sich eine Erhöhung des EPRA-NAV je Aktie von 36,08 EUR (31. Dezember 2016) auf 36,31 EUR.

Insgesamt hatte das ausschließlich auf Berliner Wohnimmobilien spezialisierte Unternehmen im ersten Quartal die Anzahl an Wohneinheiten von 17.701 (31. Dezember 2016) auf 17.776 (31. März 2017) aufgestockt.

Laut ADO Properties entfallen dabei derzeit rund 40% auf Wohneinheiten in zentraler Lage Berlins. Inzwischen sei aber die Nachfrage in anderen Teilen der Hauptstadt ebenfalls angezogen, so dass man bei Akquisitionen zudem Wohneinheiten in attraktiven Mikrolagen berücksichtigt. Im Fokus der weiteren Wachstumsstrategie soll künftig dennoch ein „gesundes Gleichgewicht“ zwischen Randbezirken und zentralen Lagen bleiben.

 

FFO I und EBITDA steigen im ersten Quartal deutlich an

Aufgrund der gestiegenen Erträge aus der Vermietung konnte ADO Properties in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres das EBITDA aus Vermietung und das FFO I aus Vermietung signifikant verbessern.

Das EBITDA aus Vermietung erhöhte sich von 14,41 Mio. EUR (Q1 2016) um +25,05% auf 18,02 Mio. EUR. Beim FFO I (ohne Verkaufsgewinne) konnte ADO Properties von 9,39 Mio. EUR (Q1 2016) um +39,64% auf 13,12 Mio. EUR zulegen. Das FFO II (inklusive Verkaufsgewinne) stieg von 10,08 Mio. EUR (Q1 2016) um +37,40% auf 13,85 Mio. EUR.

 

ADO Properties strebt in 2017 Steigerung des FFO I um knapp +38% an

Das Ziel des Berliner Immobilienunternehmens für 2017 haben wir eingangs bereits benannt. Interessant für Anleger ist insbesondere die Kennzahl „FFO I“, da sich die auszuschüttende Dividende daran orientiert.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 hatte das SDAX-Unternehmen ein FFO I in Höhe von 43,51 Mio. EUR erzielt und Anfang Mai 2017 auf der Hauptversammlung eine Dividende von 0,45 EUR je Aktie für das abgelaufene Geschäftsjahr  beschlossen. Die Ausschüttungssumme betrug dabei insgesamt 19,8 Mio. EUR und entsprach somit einer Ausschüttungsquote von 46% des FFO I.

Wie es im Bericht für das Q1 2017 nun heißt, plant man in Zukunft eine jährliche Dividendenausschüttung von bis zu 50% des FFO I. Bei Erreichen des Jahresziels für 2017 (FFO I 2017: mind. 60 Mio. EUR) würde das Unternehmen somit bis zu 30 Mio. EUR an die Aktionäre ausschütten. Dies entspräche bei 44,10 Mio. Aktien sodann einer Dividende von bis zu 0,68 EUR je Aktie. Sie würde somit um bis zu 51,11% über der Dividende von 2016 liegen.

 

 

Aktie auf dem Weg zurück zum Allzeithoch?

Die Anteilsscheine von ADO Properties erreichten am 23. August letzten Jahres auf Schlusskursbasis ein Allzeithoch bei 39,78 EUR. Danach ging es im Weiteren bis Mitte Dezember zunächst aber wieder abwärts: Bis auf ein Tief von 29,67 EUR fiel das Papier und verlor innerhalb weniger Monate mehr als ein Viertel des Werts.

Seit diesem Tiefpunkt ist die Aktie jedoch wieder in einen Aufwärtstrend: Der Kurs kletterte bis April 2017 wieder auf ein Kursniveau bei rund 34 EUR. In den vergangenen drei Wochen stieg die Aktie dann noch einmal kräftig an: Von 33,60 EUR (28. April 2017) ging es um +9,21% bis auf aktuell 36,695 EUR aufwärts.

Nun stellt sich die Frage: Kann das Papier die alte Bestmarke knapp unterhalb der 40 EUR-Marke auch noch knacken: Die Analysten von Deutsche Bank (Kursziel: 45 EUR), UBS (43 EUR), HSBC (43,50 EUR) und Credit Suisse Group (40,80 EUR) gehen jedenfalls davon aus.

Die vier Analystenhäuser bestätigten im April 2017 allesamt ihre Kaufempfehlung. Ausgehend von den Kurszielen dieser Analysten können Anleger vom derzeitigen Kursniveau mit einem Upside-Potenzial zwischen +11,19% und +22,63% rechnen.

 

Unsere Einschätzung zur Aktie

Wir sehen gute Chancen, dass das Allzeithoch bei 39,78 EUR in den kommenden Monaten erreicht und durchbrochen werden kann. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass sich die Situation auf dem Berliner Immobilienmarkt nicht wesentlich zum Negativen ändert. Davon ist zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht auszugehen.

Somit dürfte ADO Properties sein „Mindestziel“ beim FFO I (60 Mio. EUR) voraussichtlich erreichen, was dem Aktienkurs weitere Impulse geben dürfte. Wenn die Prognose auch mit den Halbjahreszahlen bestätigt oder gar angehoben wird, dürften immer mehr Anleger in die intakte Wachstumsstory des Immobilienspezialisten aus Berlin investieren.
Zudem dürfte die Möglichkeit einer weiteren Dividendenerhöhung auf bis zu 0,68 EUR (eigene Rechnung auf Basis der Prognose FFO I für 2017 und avisierte Ausschüttungsquote) ein zusätzlicher Anreiz für den Kauf der Aktie sein. Die Dividendenrendite auf Basis des aktuellen Kurses (36,695 EUR)  läge bei derzeit 1,85%.  

 

ADO Properties S.A.
Chart: ADO Properties S.A. | Powered by GOYAX.de
 

Mit Material von ADO Properties S.A.

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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