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Die immer noch rückläufigen Zahlen im Containerumschlag fordern von der Hamburger Hafen und Logistik AG (ISIN: DE000A0S8488) weiterhin eine verstärkte Konzentration auf den Schienentransport.


Rezessionen belasten

Aufgrund des schwächeren Handels mit China und den von einer Rezession heimgesuchten Ländern Russland und Ukraine sank der Umschlag der Hafenterminals in Hamburg und Odessa in 2015 um 12,3% auf 6,5 Mio. Standardcontainer.

Der Umsatz der Sparte knickte dabei um 5% auf 1,1 Mrd. EUR ein. Beim operativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verzeichnete man ein Minus von 9% auf 141 Mio. EUR. Der Überschuss im Bereich Hafenlogistik konnte jedoch wegen eines verbesserten Zinsergebnisses um 13% auf 59 Mio. EUR gesteigert werden.

Der geringere Umschlag hinterließ auch in der Gesamtrechnung seine Spuren. Der Umsatz des Konzerns ging im Vergleich zum Vorjahr um 4,8% auf 1,14 Mrd. EUR zurück. Das Ebit fiel um 7,5% auf 157 Mio. EUR. Den Aktionären will man für 2015 jedoch eine Dividende von 0,59 EUR je Aktie zahlen. Zuvor lag diese bei 0,52 EUR.


Containerumschlag verliert an Bedeutung

Da der zweite Geschäftsbereich Schienentransport sich jedoch seit längerer Zeit in einem starken Aufschwung befindet, verliert das Kerngeschäft zudem zunehmend an Bedeutung. Mit 13 Terminals, 50 Lokomotiven und gut 2.500 Waggons erwirtschaftet das Segment mittlerweile mit 55 Mio. EUR mehr als ein Drittel des Ebit. In 2015 ist das operative Ergebnis im Schienentransport somit verdoppeln.

Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen mit einem weiteren Wachstum im Schienentransport und stagnierenden Umschlagszahlen in den Häfen. Aufgrund einer einmaligen Aufwendung soll das Ebit der Hafensparte jedoch auf 100 bis 130 Mio. EUR sinken. Insgesamt soll das Ebit dadurch zwischen 115 und 145 Mio. EUR liegen.

Um dem Konzern, wie bereits von Aktionären gefordert, eine stabilere Geschäftsgrundlage zu errichten, will man sich zudem nach möglichen Zielen für Zukäufe umsehen. Der Fokus liegt dabei auf einem dritten Geschäftsbereich, der den Containerumschlag und Schienentransport ergänzen soll.

Mit Material der Hamburger Hafen und Logistik AG

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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