
Mutares hatte es angekündigt. Bis Ende des Jahres gibt es noch einige potentielle Exit-Kandidaten in der Pipeline. Und für Zukäufe scheint man sowieso immer offen. Am 15.12. direkt Beides. 200 Mio Umsatz verkauft, 35 Mio Umsatz gekauft.
Und dann noch weitere Terranor Aktien am 17.12. an der Börse veräussert – Terranor-Listing-Erlöse erhöht. Denn es galt ja noch Jahresziele auf der Exitseite zu erfüllen. Jahresendspurt, während andere Urlaub machen dann in München – am 29.12. Automotivezukauf in China, und krönender Jahresabschluss am 30.12.2025:
Mutares setzt Schlussakkord – Exit-Serie fortgesetzt.
Verkauf von Conexus unterstreicht erfolgreiche Wertsteigerungsstrategie der Münchener – Mutares SE & Co. KGaA beendet mit einer weiteren erfolgreichen Portfoliotransaktion in das alte Jahr. Wie das Unternehmen mitteilte, wurde eine Vereinbarung zum Verkauf des Portfoliounternehmens Conexus S.p.A. an die Private-Equity-Gruppe Maximum Return System unterzeichnet. Das Closing für Q1 2026 wird erwartet, vorbehaltlich regulatorischer Genehmigungen.
Bei Conexus handelt es sich um einen führenden Spezialdienstleister für Energieinfrastrukturen in Italien, der Planung, Bau und Wartung von Stromnetzen anbietet. Und das Unternehmen, das 2022 als Sirti Energia übernommen wurde, erzielte 2024 einen Umsatz von 104 Mio EUR und ein EBITDA von 8 Mio EUR. Damit setzt Mutares nur zwei Wochen nach dem erfolgreichen Verkauf von Fuentes Quality Logistics die Serie profitabler Exits fort.
Mutares – klappt.
Die Transaktion bestätigt erneut das bewährte Wertsteigerungsmodell von Mutares. Seit der Übernahme habe Conexus einen entscheidenden operativen Turnaround vollzogen und wichtige Meilensteine erreicht. Besonders bemerkenswert sei die erfolgreiche Expansion in die schnell wachsenden Märkte für Rechenzentren und private Anschlüsse, die zu einem deutlichen Umsatzanstieg und der Rückkehr zu eindeutig positiven Betriebsergebnissen geführt haben sollen. Conexus verfüge damit über eine solide Grundlage für weiteres Wachstum unter dem neuen Eigentümer.
Dazu kommentiert Johannes Laumann, CIO von Mutares, mit großer Zufriedenheit: „Wir sind sehr zufrieden mit dem beeindruckenden Erfolg, den wir durch unsere Investition in Conexus erzielt haben und der für alle Stakeholder einen Mehrwert schafft. Mit dieser Transaktion haben wir unsere kommunizierten Exit-Ziele erfolgreich umgesetzt.“
Mutares hält Wort. Lässt für 2026 Grosses erwarten…
Der Verkauf von Conexus folgt direkt auf den erfolgreichen Exit bei Fuentes Quality Logistics vom 15. Dezember 2025, bei dem Mutares ebenfalls einen erheblichen Shareholder Value realisierte. Damals betonte Laumann, dass der Verkauf „unsere Fähigkeit, Unternehmen mit soliden Geschäftsmodellen und attraktiven Marktpositionen zu identifizieren“, unterstreiche. Genau dieses Muster wiederholt sich nun bei Conexus: Die Identifikation eines Unternehmens mit Potenzial, die Durchführung eines operativen Turnarounds – fokussiert auf Rentabilität und Expansion in Zukunftsmärkte – und schließlich der gewinnbringende Verkauf an einen strategischen Käufer oder Investor.
Für Aktionäre von Mutares sind diese aufeinanderfolgenden Exits – neben der Platzierung der Terranor Aktioen „dazwischen“ ein starkes Signal. Sie demonstrieren nicht nur die Konsistenz der Wertschöpfung, sondern auch die Fähigkeit des Managements, Portfoliounternehmen zielgerichtet zu entwickeln und attraktive Exit-Optionen zu realisieren. Laumann hatte im Zusammenhang mit dem Fuentes-Verkauf das Ziel genannt, im Jahr 2025 „einen Exit-Erlös von EUR 200 Mio. zu erzielen“. Die nun verkündete Transaktion bei Conexus trägt direkt zur Erreichung dieses finanziellen Gesamtziels bei und stärkt die Ergebnisbasis des Konzerns für das kommende Jahr.
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Und Mutares? STEYR-Exit die Krone 2025, jetzt weitere Juwelen dazu.
Als man am 20.11. 2025 die endgültige Trennung von Steyr Motors melden konnte, bestätigte man eindrucksvoll die Vorgaben/Erreichbarkeit der Prognose 2025. Nach dem Börsenlisting im Oktober 2024 und einer seit März 2025 laufenden schrittweisen Platzierungsserie hatte Mutares die zuletzt gehaltenen 23 % per Privatplatzierung vollständig bei institutionellen Investoren im In- und Ausland untergebracht. Unterm Strich stehen Bruttoerlöse von über 170 Mio EUR über die gesamte Haltedauer – ein ROIC deutlich über der eigenen Zielspanne vom Faktor 10. Für einen Ansatz, der auf „Buy, Fix, Sell“ getaktet ist, ist das ein exemplarischer Lauf: Einstieg Q4/2022, beschleunigter Turnaround, Sichtbarkeit über das Listing – und dann der saubere Ausstieg.













