MDAX | Südzucker-Aktie: Letzten Zucker des Kursverfalls?

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Zuerst die guten Nachrichten: Die Südzucker AG (ISIN: DE0007297004) hebt seine Umsatz- und Gewinn-Prognose für das Geschäftsjahr 2017/18 nach einem guten ersten Quartal an.

Der Konzernumsatz könnte nun zwischen 6,9 und 7,1 Milliarden Euro liegen. Bislang war die Südzucker-Führung von Erlösen zwischen 6,7 und 7,0 Milliarden Euro ausgegangen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr lag der Umsatz bei 6,5 Milliarden Euro. Aus den geschätzten Erlösen könnte ein Betriebsgewinn (operatives Ergebnis) von 425 bis 500 Millionen Euro werden, nach 436 Millionen Euro 2016/17.

Im vergangenen Jahr lag der Gewinn je Aktie bei 1,05 Euro, woraus sich ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von aktuell 13,9 errechnet. Bei einem prognostizierten Gewinn von 1,20 Euro im laufenden Jahr würde sich ein KGV von 12,2 ergeben. An sich ist das nicht sonderlich üppig, aber, nun zu den schlechten Nachrichten, Südzucker hat noch immer an der ausgelaufenen EU-Zuckerverordnung zu knabbern. Finanzvorstand Thomas Kölbl formuliert das so: „Uns steht nun eine schwierige Übergangsphase von mindestens zwei Jahren Dauer bevor.“

Nein, solche Sätze hört die Börse nicht gerne, weil sie gewaltig viel Unsicherheit beinhalten, Prognoseerhöhung hin oder her. Die Aktie fällt mit knapp vier Prozent Tagesverlust recht deutlich. Übertreibt die Börse hier vielleicht schon? Im Oktober 2016 stand die Aktie noch bei knapp 26 Euro – jetzt sind es etwas unter 15 Euro. Wie geschrieben, die Börse mag keine vagen Aussichten.

Lesen Sie den ganzen Artikel von Gastautor Thomas Schumm zur Südzucker AG auf www.plusvisionen.de weiter. 

 


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