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Prime Standard | Schaltbau will EMobility nutzen

nebenwerte news nebenwerte magazin20.09.2019 – Die Schaltbau Holding AG (ISIN: DE0007170300) feiert gestern im Ketterer Kunsthaus in München ihr 90-jähriges Bestehen. Es wurde stolz behauptet:

Der international führende Anbieter von Komponenten und Systemen für Verkehrstechnik und Industrie ist im Jubiläumsjahr gut aufgestellt und positioniert sich, gemäß dem aktuellen Slogan "Smart Solutions for Power and Mobility", als erfahrener, verlässlicher und innovativer Partner für Schlüsseltechnologien. Neben dem traditionellen Kerngeschäft im Bereich Bahnindustrie setzt das Unternehmen auf gewinnbringende Zukunftsmärkte wie E-Mobility, New Energy sowie DC-Industry und verfolgt in allen Segmenten eine aussichtsreiche Wachstumsstrategie. Dabei befindet sich die Schaltbau-Gruppe mit ihren Kernmarken Schaltbau, Bode, Pintsch und SBRS auf dem Weg zu neuer nachhaltiger Stärke.

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Politik soll's richten

n einem wesentlichen Punkt waren sich alle einig. Dr. Albrecht Köhler, Sprecher des Vorstands der Schaltbau Holding AG, resümiert: "Für die erfolgreiche Implementierung zukünftiger Energie- und Mobilitätskonzepte bedarf es der Unterstützung der Politik. Sie muss die notwendigen Rahmenbedingungen und Infrastrukturen schaffen und den fundamentalen Wandel koordinieren. Politik, Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft können nur gemeinsam die entscheidenden Schritte in Richtung Energie- und Mobilitätswandel gehen." So will Schaltbau wieder erfolgreich werden - mit modernen Produkten.

Wichtiger

Ein aktuelles Beispiel für die Zukunftsorientierung der Schaltbau-Gruppe liefert die vor wenigen Tagen am 11. September 2019 abgeschlossene Kooperation mit dem Automobilzulieferer Brose über die Entwicklung intelligenter Zutrittssysteme für selbstfahrende und elektrifizierte Kleinbusse, sogenannte People Mover. So wird man zukunftsfähig.

Genauso ist es gut, dass das Q2 gute Ergebnisse lieferte und bei dem seit Anfang 2017 laufenden Konzernumbau die letzten noch ausstehenden wesentlichen Meilensteine erreicht werden konnten. Auf dieser Basis wurde der erfolgreiche Abschluss der Restrukturierung am 29. Juli durch die begleitende Unternehmensberatung bestätigt.

Der Umsatz der Schaltbau-Gruppe stieg in Q2 2019 auf vergleichbarer Basis (ohne die desinvestierten Unternehmenseinheiten Pintsch Bubenzer, Sepsa und Alte) ggü. dem Vorjahresquartal auf 113,2 Mio. EUR. Dabei wurde eine Book-to-Bill-Ratio von 1,09 erreicht. Das entsprechende Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) vor Sondereffekten belief sich auf 7,6 Mio. EUR oder 6,3 % vom Umsatz. Die Sondereffekte betreffen in Q2 2019 Aufwendungen für drohende Inanspruchnahmen von Bürgschaften infolge der Desinvestition von Sepsa in Höhe von 6,7 Mio. EUR, weitere Restrukturierungsaufwendungen von 0,9 Mio. EUR sowie außerordentliche Erträge von insgesamt 1,2 Mio. EUR. Das ausgewiesene EBIT liegt in Q2 2019 bei 0,1 Mio. EUR.

In H1 2019 lag der Konzernumsatz auf vergleichbarer Basis bei 233,2 Mio. EUR und damit 7,5 % über dem in H1 2018 erreichten Niveau von 217,0 Mio. EUR. Auf vergleichbarer Basis lag die Book-to-Bill-Ratio bei einem sehr guten Wert von 1,19. Das entsprechende EBIT vor Sondereffekten betrug in H1 2019 16,5 Mio. EUR oder 6,9 % vom Umsatz, das ausgewiesene EBIT 8,5 Mio. EUR.

HIER: DIE aktuelle Studie zur Schaltbau Gruppe - kostenlos. Was bringt die Zukunft, wie sollte der Anleger sich positionieren für die nächsten 90 Jahre?

Dr. Albrecht Köhler, Sprecher des Vorstands der Schaltbau Holding AG, kommentierte Ende Juli  die Geschäftsentwicklung: "Mit dem Verlauf von Q2 2019 sind wir sehr zufrieden. Durch die Desinvestitionen von Sepsa und Alte sowie die Neuverhandlung unserer Fremdfinanzierung sind die letzten Meilensteine auf dem Weg zum erfolgreichen Abschluss der seit 2017 laufenden Restrukturierung erreicht worden. Der Sanierungsabschluss wurde uns am 29. Juli von der begleitenden Unternehmensberatung bestätigt. Die operative Entwicklung in Q2 2019 hat unseren Erwartungen voll entsprochen. Beim operativen Ergebnis konnten wir insbesondere durch Prozessverbesserungen erheblich zulegen. Wir sehen uns sehr gut gerüstet, im Rahmen unserer Ziele für das Jahr 2019 weiter profitabel zu wachsen."

Ein weiteres schönes Bild einer feiernden Firma in der insgesamt positiven Entwicklung der Schaltbau-Gruppe seit dem letzten Jahr.

Prognose bestätigt

Mit der nach Plan verlaufenen Entwicklung in H1 2019 bestätigt das Management die Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Die Schaltbau-Gruppe geht weiterhin von einer im Vergleich zum Vorjahr positiven Geschäftsentwicklung aus sowie von weiteren Kosteneinsparungen, die größtenteils auf die bereits eingeleiteten Maßnahmen und kontinuierliche Verbesserungen zurückzuführen sind. Damit erwartet der Konzern für das Gesamtjahr 2019 ohne die desinvestierten Unternehmen Sepsa und Alte einen Umsatz in Höhe von 480 bis 500 Mio. EUR bei einer EBIT-Marge vor Sondereffekten von etwa 5 bis 6 %.

Schaltbau macht?

Die Schaltbau-Gruppe gehört mit einem Jahresumsatz von etwa EUR 500 Mio. und mit etwa 3.000 Mitarbeitern zu den international führenden Anbietern von Komponenten und Systemen für die Verkehrstechnik und die Investitionsgüterindustrie. Die Unternehmen der Schaltbau-Gruppe mit den Kernmarken Schaltbau, Bode und Pintsch entwickeln hochwertige Technik und kundenspezifische Lösungen für Schienenfahrzeuge, Bahninfrastruktur, Straßenfahrzeuge und weitere industrielle Anwendungen. Das Portfolio umfasst u. a. Hoch- und Niederspannungskomponenten, Tür- und Zustiegssysteme, Inneneinrichtungen für Schienenfahrzeuge, komplette Bahnübergänge sowie Rangier- und Signaltechnik. Innovative Produkte machen Schaltbau zu einem maßgeblichen Partner in der Industrie, insbesondere in der Verkehrstechnik und bei industriellen Anwendungen mit Gleichstrom-Schalttechnik in Zukunftsmärkten wie New Energy, E-Mobility, DC-Industry und Smart Building.

Aktuell (20.09.2019 / 08:09 Uhr) notieren die Aktien der Schaltbau Holding AG im Hamburger-Handel  nahezu unverändert bei 25,80EUR.


Chart: Schaltbau Holding AG | Powered by GOYAX.de

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MDAX | alstria office REIT platziert 400 Mio

MDAX – alstria office REIT steigert FFO und Umsatz in 2016 deutlich20.09.2019 –  Die alstria office REIT AG (ISIN: DE000A0LD2U1) gibt die erfolgreiche Platzierung einer unbesicherten, festverzinslichen Unternehmensanleihe bekannt.Die 2025 fällige Unternehmensanleihe mit einem Gesamtnennbetrag von EUR 400 Mio. verfügt über einen festen Kupon von 0,5%. Der Erlös der Anleihe wird zur Refinanzierung einer am 24. März 2021 fälligen Anleihe (ausstehendes Volumen: EUR 326,8 Mio., Kupon 2,25%) und eines am 6. Mai 2020 fälligen Schuldscheins (ausstehendes Volumen: EUR 37,0 Mio., Marge 1,6%) sowie für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet.Sieht so aus, dass diese Anleihe keinen großen Schub für die alstria liefern kann, ein Großteil dient der Refinanzierung, aber dafür spart man Geld: Die neue Verbindlichkeitenstruktur wird alstrias Finanzierungskosten um rund EUR 5 Mio. pro Jahr senken.

Viel besser als bei Eyemaxx, die Probleme hatten ihre 50 Mio Anleihe zu platzieren, wie wir gestern sehen mussten.

Gutes Rating

Die Anleihe erhielt von Standard & Poor's (S&P) ein vorläufiges BBB-Rating und wird am 26. September 2019 ausgegeben. Das von S&P am 2. September 2019 vergebene langfristige Unternehmensrating für alstria lautet BBB (positiver Ausblick).

"alstria profitiert von der Arbeit, die zur Stärkung der Bilanz geleistet wurde", sagte Olivier Elamine, CEO von alstria. "Wir haben die Absicht, unseren Nettoverschuldungsgrad auf dem aktuellen Niveau und in jedem Fall unter dem Niveau von 35% zu halten und unsere Bilanzstärke zu nutzen, sobald sich zukünftig Chancen ergeben."

Erstes Halbjahr war ... naja ok

Der Mietumsatz für das erste Halbjahr 2019 betrug EUR 93,1 Mio. (-3,2%) und entwickelte sich im Rahmen der Erwartungen. Die Umsatzveränderung resultierte im Wesentlichen aus dem Verkauf von nicht-strategischen Immobilien, da die Gesellschaft die positive Dynamik am Investmentmarkt nutzte, um das Risiko-Renditeprofil des Immobilienportfolios weiter zu verbessern.

Das operative Ergebnis (Funds from Operations = FFO) belief sich für den gleichen Zeitraum auf EUR 55,7 Mio. (-4,1%) und entwickelte sich ebenfalls im Rahmen der Planung. Die FFO-Marge von 59,8% (H1 2018: 60,3%) blieb auf hohem Niveau und spiegelt die Profitabilität des Unternehmens wider. Der Konzernjahresüberschuss stieg zum 30. Juni 2019 deutlich um 346,2% auf EUR 279,0 Mio. gegenüber EUR 62,5 Mio. im Vorjahreszeitraum. Die Veränderung ist auf ein Neubewertungsergebnis von EUR 199,4 Mio. zurückzuführen.

16,19 NAV

In den ersten sechs Monaten 2019 stieg das IFRS-Eigenkapital des Unternehmens um 7,0% auf EUR 2.872 Mio. Die im zweiten Quartal 2019 an die Aktionäre der Gesellschaft gezahlte Dividende von EUR 92,3 Mio. (EUR 0,52 je Aktie) wurde durch den Konzerngewinn der ersten sechs Monate des Jahres überkompensiert. alstrias EPRA-Nettosubstanzwert stieg um 6,9% und lag zum 30. Juni 2019 bei EUR 16,19 je Aktie. Die Stärke der alstria-Bilanz zeigt sich in einer REIT-Eigenkapitalquote von 69,2% und einer Netto-Verschuldungsquote von 29,0%, die einen neuen Tiefststand in der Unternehmensgeschichte erreichte. Die Kennzahl Nettoverschuldung/EBITDA blieb mit 8,5x auf einem komfortablen Niveau.

Weniger Leerstand

Mit der Unterzeichnung mehrerer Mietverträge sank die EPRA-Leerstandsquote in alstrias Portfolio im ersten Halbjahr 2019 um 210 Basispunkte auf 7,6% (9,7% per 31. Dezember 2018). Bedeutende Mietverträge wurden für die Gebäude "Am Seestern 1" und "Heerdter Lohweg 35" in Düsseldorf als auch für die "Rotebühlstraße 98-100" in Stuttgart abgeschlossen. alstrias Gesamtvermietungsleistung erreichte mit 148.500 qm (81.800 qm Neuvermietungen und 66.700 qm Mietvertragsverlängerungen) einen Rekordwert und wurde von allen Märkten, in denen alstria tätig ist, getragen.

4,2 Milliarden Euro

Auf Basis einer Halbjahresbewertung belief sich der Wert des alstria-Immobilienportfolios zum 30. Juni 2019 auf EUR 4,2 Mrd. (EUR 4,0 Mrd. zum 31. Dezember 2018). Der Neubewertungsgewinn von EUR 199,4 Mio. spiegelt im Wesentlichen die Erfolge in alstrias operativem Immobiliengeschäft wider. So konnte die flächenbereinigte Vertragsmiete im Laufe des ersten Halbjahres 2019 um 4,9% (EUR 9,3 Mio.) gesteigert werden. Die Bewertungsrendite (Vertragsmiete/Marktwert) blieb mit 4,8% (4,9% per 31. Dezember 2018) nahezu unverändert und der Wert pro Quadratmeter betrug EUR 2.721.

Zum Bilanzstichtag besaß alstria 116 Immobilien (Durchschnittsgröße: 13.150 qm, Durchschnittswert: EUR 35.780 Mio.) in den wichtigsten deutschen Büromärkten.

Portfolioverbesserung

Im ersten Halbjahr 2019 nutzte alstria den weiterhin starken Investmentmarkt, um die Gesamtqualität des Portfolios zu verbessern. Das Unternehmen verkaufte drei Immobilien in peripheren Lagen im Gesamtwert von EUR 107,4 Mio. (Jahresmiete: EUR 5,9 Mio.) und erzielte damit einen Buchgewinn von EUR 18,1 Mio. Parallel dazu stärkte alstria das Portfolio an den Standorten Berlin und Düsseldorf mit dem Erwerb von drei aussichtsreichen Gebäuden im Gesamtwert von EUR 30,1 Mio. (EUR 3.053 pro qm), die ein deutliches Mietsteigerungs-potenzial bieten (derzeitige Jahresmiete: EUR 1,1 Mio., erwartete Jahresmiete: EUR 1,8 Mio.).

Was sagt die Analyse von HEUTE zu den Perspektiven der alstria office reit? Die gesparten 5 Mio werden bestimmt keinen großen Einfluss haben, schon eher wie leicht es gelungen ist die Anleihe komplett zu platzieren.

Prognose bleibt

Auf Basis der Ergebnisse des ersten Halbjahres bestätigt alstria die Prognose für das Geschäftsjahr 2019 mit einem Umsatz von rund EUR 190 Mio. und einem FFO von rund EUR 112 Mio.

"Wir hatten im Hinblick auf das Vermietungsergebnis bisher ein Rekordjahr und profitieren nach wie vor von einer sehr starken Pipeline, an deren Sicherung wir in den kommenden Monaten arbeiten werden", betont Olivier Elamine, CEO von alstria. "Das gute operative Ergebnis war ein wesentlicher Treiber für die Wertsteigerung des Portfolios, die weiterhin durch einen starken Investmentmarkt gestützt wird."

Aktuell (20.09.2019 / 08:02 Uhr) handeln die Aktien der alstria office REIT auf Tradegate nahezu unverändert bei 15,15 EUR. Noch einiges an Raum zum NAV.

 


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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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