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Die Scout24 AG (ISIN: DE000A12DM80) hat das letzte Jahr gemäß IFRS-Vorgaben jetzt ohne autoScout bilanziert und zeigt dabei auch, dass das "Restgeschäft" stark ist und bleibt - Corona macht Steigerungen dieses Jahr unmöglich .

Vor den Zahlen von 2019, die für die fortgeführten Aktivitäten, wie bereits bekannt,  "nicht schlecht" waren, auch wenn autoscout zumindest im Vorjahr höhere Wachstumsraten aufwies, zur Mittelverwendung der Veräußerungserlöse und den Auswirkungen von Corona auf das aktuelle Geschäft: Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 1,7 Mrd. EUR, Schuldentilgung von 780 Mio. EUR und eine Dividende von 0,90 EUR - bei 2,9 Mrd. EUR Verkaufserlös bleibt dann nicht mehr viel über. Jedenfalls im Moment wäre mit autoscout dieser Preis mit Gewissheit nicht erzielbar gewesen. Also möglicherwiese alles richtig gemacht...

Und Corona lässt das geplante Wachstum der Restaktivitäten für 2020 von 5-6% als illusorisch erscheinen - stattdessen wird wohl momentan wenig laufen - Ausgangseinschränkungen sind nicht förderlich für einen Immobilienverkauf, vermeiden von anderen Menschen auch nicht. Und Scout24 muss, um wenigstens danach(Corona) weiter erfolgreich sein zu können, etwas tun: Stundung der laufenden Gebühren der gewerblichen - Immoscoutnutzer erhalten bis zu 9 Monate Zahlungsaufschub(gilt ab der Aprilrechnung), kostenlose Leads für die Makler nach Ende der Corona-Einschränkungen und für Private kostenlose Anzeigen erstmal für die nächsten 4 Wochen, um die Seite "lebendig" zu erhalten. Kostet alles und wer weiss wie lange der Markt brauchen wird, um sich von dieser Zeit zu erholen - könnte ein sehr schwieriges Jahr für Scout 24 werden, aber mit vollen Kassen übersteht man solche Zeiten entspannt. Und auf Dauer hat man das richtige Angebot zur Schaffung der gewünschten Markttransparenz und hat sich mehr oder wneiger zum Standard machen können - dass wird so bleiben.

Wirecard - mehr als 28 Mio. Aktien short - wo soll dass denn noch hingehen? Operativ spricht der neue Deal in Mexiko... UND Gestern begann einer den Rückzug auf Shortseite

Sixt hat 2019 Rekorde erreicht, Randgeschäfte (Leasing) abgegeben und kämpft gegen die Auswirkungen von Ausgangssperren und Reiseeinschränkungen auf das Kerngeschäft

DIC Asset sieht sich gut aufgestellt und fürchtet keinen wesentlichen Einfluss durch Corona

RATIONAL im Sturm der Gastroszene - jede Prognose derzeit unmöglich - langfristig ungetrübt, aber auf dem Weg dahin...

EXKLUSIV - CEO W. Berger von B+S Banksysteme AG zu den Auswirkungen von Corona auf sein Geschäft

Zooplus könnte durch Corona noch weiteren Schwung bekommen - onlinekaufen von Haustierbedarf wird zur Gewohnheit? 2019 war schon nicht übel...

Dermapharm - Aufsteigerstory ohne Schrammen!

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Zu aktuellen Situation äußern sich...

Tobias Hartmann, CEO von Scout24:"Die Coronavirus-Pandemie hat die Welt derzeit fest im Griff. Das betrifft unsere Mitarbeiter sowie unsere Kunden, Nutzer und Geschäftspartner. Aufgrund der erfolgreichen Arbeit der vergangenen Jahre kann sich Scout24 auf ein robustes Geschäftsmodell stützen. Traditionell nehmen wir bei Scout24 unsere gesellschaftliche Verantwortung sehr ernst und haben deshalb bereits ein Sofortprogramm für unsere Kunden initiiert. Mit ihnen wollen wir diese Krise meistern, um anschließend die Immobilienwirtschaft in Deutschland gemeinsam weiter gestalten zu können.."

 Dr. Dirk Schmelzer, CFO der Scout24 AG: "Wir sehen uns derzeit mit einem hohen Maß an Unsicherheit über die Dauer und die finanziellen Folgen der Coronavirus-Pandemie konfrontiert. Vor diesem Hintergrund haben wir entschieden, unsere Prognose für 2020 aufzuheben. Scout24 befindet sich aber, auch aufgrund des erfolgreichen Geschäftsjahrs 2019, in einer soliden finanziellen Lage. Eine belastbare Aussage über den Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres 2020 werden wir zu gegebener Zeit treffen"

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2019 in Zahlen - der Immobilien-"Gemishctwarenladen", der zur Einheit werden soll

Die Scout24-Gruppe hat ihren Wachstumskurs im Geschäftsjahr 2019 weiter fortgesetzt und den Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten um 9,9% auf 349,7 Millionen Euro (2018: 318,2 Millionen Euro) gesteigert. Das entsprechende EBITDA aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit verbesserte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 10,9% auf 209,3 Millionen Euro (2018: 188,7 Millionen Euro). Die daraus resultierende EBITDA-Marge aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit nahm damit leicht auf 59,9 % zu (2018: 59,3 %).

Die positive Umsatzentwicklung der fortgeführten Aktivitäten wurde hauptsächlich vom Geschäft mit Residential-Immobilien-Partnern (Umsatzplus 12,1%) und Business-Immobilien-Partnern (Umsatzplus 11,8%) getragen und den stark wachsenden Dienstleistungen für Konsumenten (Umsatzplus 30,0%).

Aufgrund der weiter verbesserten Kosteneffizienz konnte das Konzern-EBITDA aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit überproportional zum Umsatz gesteigert werden. Während die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vorjahresvergleich nahezu konstant blieben (2019: 50,8 Millionen Euro; 2018: 49,0 Millionen Euro), wurde verstärkt in die Produktentwicklung und -vermarktung - und damit in die Zukunft - investiert, was sich in entsprechend erhöhten Marketingausgaben (plus 23,4 % auf 30,6 Millionen Euro) und höheren aktivierten Entwicklungskosten (plus 24,7 % auf 14,0 Millionen Euro) widerspiegelt. Die als operativ klassifizierten Personalkosten stiegen unterproportional zum Umsatz um 3,8% auf 72,9 Millionen Euro.

Das berichtete Konzern-EBITDA aus fortgeführten Aktivitäten lag mit 163,7 Millionen Euro leicht unter dem Vorjahreswert (2018: 164,2 Millionen Euro). Dies ist auf die darin enthaltenen nicht-operativen Kosten zurückzuführen, die mit 45,7 Millionen Euro deutlich über dem Vorjahr (2018: 24,5 Millionen Euro) lagen. Ein Großteil dieser Kostensteigerung entfällt vor dem Hintergrund der sehr positiven Aktienkursentwicklung auf anteilsbasierte Vergütungen (29,0 Millionen Euro in 2019 vs. 12,9 Millionen Euro in 2018). Hinzu kommen 9,3 Millionen Euro (2018: 3,8 Millionen Euro) Kosten für Reorganisation sowie 7,3 Millionen Euro (2018: 7,7 Millionen Euro) für M&A-Aktivitäten.

Jetzt gilt es einen Immobilien-"Gemischtwarenladen aufzuziehen"

Am 19. Juli 2019 hat Scout24 angekündigt, die beiden Kern-Segmente ImmoScout24 und AutoScout24 zu stärken und nach Ablauf des Geschäftsjahres 2019 die Produkte und Lösungen des dritten Geschäftsfeldes Scout24 Consumer Services jeweils in diese Kern-Segmente zu integrieren. Am 17. Dezember 2019 hat Scout24 eine Vereinbarung zum Verkauf von 100% der Anteile an AutoScout24, FinanceScout24 und FINANZCHECK.de geschlossen. Die Transaktion umfasst auch die aus dem Consumer Services Segment in AutoScout24 zu integrierenden Geschäftsteile. Der Verkauf soll in der ersten Jahreshälfte 2020 abgeschlossen werden.

Die Scout24-Gruppe muss sich auf ihr fortgeführtes Geschäft konzentrieren. Dieses besteht aus dem Segment ImmoScout24 sowie den diesem Segment zugeordneten Consumer Services Geschäftsaktivitäten. Letztere umfassen Geschäfte mit Finanzpartnern (z. B. Sparkassen, die Maklertätigkeiten durchführen), Banken, Finanzierungsberatern, Kreditvermittlern, Versicherungen und Versicherungsintermediären, Umzugsunternehmen, Werbetreibenden (für Werbeflächen auf dem IS24 Marktplatz) sowie privaten Konsumenten (z. B. Bonitätsprüfung sowie Premium Mitgliedschaften für Suchende).

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Aktuell (26.03.2020 / 08:09 Uhr) notieren die Aktien der Scout24 AG im Tradegate-Handel mit einem Plus von +3,40 EUR (+6,42 %) bei 56,40 EUR. Auch diese Aktie können Sie für nur 4,00 EUR auf Smartbroker handeln.

 

Weitere Informationen

  • ISIN: DE000A12DM80

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

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