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HelloFresh (ISIN: DE000A161408) ist besonders stark in den USA gewachsen und kommt jetzt auch noch in den MDAX (ersetzt Dialog Semiconductor) und hat in der Corona-Krise das richtige Geschäftskonzpt, Steinhoff International Holdings NV (ISIN:NL0011375019) gelingt ebenfalls der Aufstieg - die Rückkehr in den SDAX trotz ungeklärter Zukunft.

Neben diesen beiden Werten schafften auf SNP, Godewind und Adler Real Estate den SDAX-Aufstieg. Wobei sich Godewind schon bald wieder verabschieden sollte, wenn die geplante Übernahme durch covivo zum Tragen kommen sollte. Und Adler Real Estate sollte nach der Übernahme durch ADO Properties...

Also befassen wir uns mit Steinhoff, einem alten Bekannten, und Hellofresh, einer Gesellschaft, die durch die Corona-implizierten geänderten Einkaufsgewohnheiten bestimmt nicht nur kurz- sondern auch langfristig profitieren sollte. HelloFresh sollte 2020 weiter in Richtung Profitabilität kommen. aber man arbeitet unter dem Motto: "Erst wachsen, Marktanteile gewinnen, dann Geld verdienen." Der Konzernumsatz betrug im vierten Quartal 2019 EUR 511,8 Mio. (+39,1% währungsbereinigtes Wachstum im Vorjahresvergleich, Q4 2018: EUR 361,7 Mio.). Das bereinigte EBITDA der Gruppe lag bei EUR 38,6 Mio. (Q4 2018: EUR -2.9 Mio.). Die bereinigte EBITDA-Marge betrug 7,5% und ist damit zum dritten Quartal in Folge positiv. Insbesondere das US-Segment zeigte im vierten Quartal 2019 ein währungsbereinigtes Wachstum von 45,5%.

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Konzernumsatz der HelloFresh Gruppe für das Geschäftsjahr 2019: EUR 1.809,0 Mio. (+37,4% währungsbereinigtes Wachstum im Vorjahresvergleich, FY 2018: EUR 1.279,2 Mio.). Die HelloFresh Gruppe war in dem gleichen Zeitraum, mit einem bereinigten EBITDA von EUR 46,5 Mio. EUR (FY 2018: EUR -54.5 Mio.), profitabel. Dies entspricht einer bereinigten EBITDA-Marge von 2,6%..

Hellofresh ist erfolgreich

"2019 war das bisher erfolgreichste Jahr für HelloFresh. Wir sind als Gruppe erstmals für das gesamte Jahr auf bereinigter EBITDA Basis profitabel. Im US-Segment sind wir ebenfalls zum ersten Mal für das Geschäftsjahr auf bereinigter EBITDA Basis profitabel, obwohl wir dort erst vor sechs Jahren gestartet sind und im letzten Jahr erfolgreich zwei neue Marken aufgebaut haben. Unser Internationales Segment verzeichnet bereits eine bereinigte EBITDA-Marge von über 10%. Am wichtigsten ist aber, dass wir mehr als 280 Millionen Mahlzeiten an Kunden auf der ganzen Welt verschickt haben. Dabei haben wir jedes Mal dazu beigetragen, ihr Leben zu verbessern. Außerdem hatten wir mit jeder verschickten Mahlzeit eine positive Auswirkung auf die Umwelt.", sagte bei vorlage der Vorjahreszahlen HelloFresh CEO und Mitgründer Dominik Richter.

AUSBLICK

Für das Geschäftsjahr 2020 erwartet die HelloFresh Gruppe ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von ca. 22-27%. Auf Basis des bereinigten EBITDA, wird das Unternehmen die positive Entwicklung fortsetzen. Hier wird eine Marge von 4.0-5.5% erwartet. Das erscheint machbar. Wachstum geht offensichtlich vor Gewinnmaximierung. Aber dennoch kann man profitabel un dprofitabler als 2019 wachsen - so zumindest der Plan. Soweit nachvollziehbare Strategie. Und inwieweit die Coronaausbreitung noch einen Zusatzschub für das HelloFresh-Geschäft bringen könnte, bleibt offen, jedenfalls sollte es keinen negativen Effekt haben. Und das ist derzeit schon viel wert in diesen unsicheren "Angstzeiten".

UND STEINHOFF?

Hier hat sich in den letzten Monaten vieles verbessert: Man hat sich von Randaktivitäten getrennt, Verlustbringer abgestoßen, die verbleibenden Einheiten saniert respektive ausgebaut. Auch bei den Rechtsstreitigkeiten ist Bewegung isz bewegung feststellbar, man verhandelt mit den Prozessgegnern in Deutschland, in den Niederlanden gibt es auch gespräche, zumindest aber ein Stillhalteabkommen, bis die Holding sich stabilisiert hat - wovon man langsam durchaus reden kann. Also alles gut? Na ja die noch immer unbestimmten Forderungen gegen den Konzern sind eine ständige Existenzbedrohung und müssen geklärt werden, wenn Steinhoff eine Zukunft haben soll, aber operativ sieht es wesentlich besser aus, als noch vor einigen Monaten. Der Aufstieg in den SDAX steigert zumindest die Wahrnehmung der Gesellschaft und spricht für einen Erholungskurs - wie beständig dieser sein wird hängt im großen Maße von der Verhandlungsbereitschaft der Geschädigten und deren Vertretern ab. Es wäre schade um den Konzern, wenn er jetzt, wo operativ alles auf dem richtigen Weg scheint, zerschlagen würde. Corona ist natürlich auf diesem Weg bestimmt nicht hilfreich, sondern steigert die Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung noch.

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Am 27.02.2020 begannen wir unseren Bericht über die Quartalszahlen der Steinhoff Holding noch mit den Worten: "Geht es so weiter ist sogar eine Rückkehr in den SDAX möglich. Totgesagte leben halt länger. Heute Nachmittag war es dann soweit: zuerst einmal ist die Konzernstruktur kleiner, überschaubarer und wohl auch lenkbarer geworden, Verlustbringer und fremede Aktivitäten sind verkauft worden. Übrig bleiben 50% an der MattresFirm Inc., 100% an Conforama, 100% an der Pepco Group Ltd., 100% an der australischen Greenlit und 71% an der börsennotierten südafrikanischen Pepcor.. FORTSETZUNG.

Und jetzt ist man im SDAX, also vieles möglich udn vielleicht ist die Geschichte des Konzerns mit südafrikanischen Wurzeln noch nicht zu Ende...

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Aktuell (23.03.2020 / 12.33 Uhr) notieren die Aktien der HelloFresh SE im XETRA-Handel mit einem Plus von +1,60 EUR (+6,67 %) bei 25,60 EUR, die Aktien von Steinhoff International Holdings NV bei 0,42 EUR, im Minus.


Chart: HelloFresh SE | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: DE000A161408, NL0011375019

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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