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Die Beteiligungsgesellschaft Active Ownership Capital hat ihren Vorschlag durchgesetzt fünf Posten im Aufsichtsrat des Generikaproduzenten Stada Arzneimittel AG (ISIN: DE0007251803) neu zu besetzen.

In einer Mitteilung ließ Stada verlauten, dass die erst für 2018 geplante Wahl neuer Aufsichtsratsmitglieder vorgezogen und die für den 9. Juni geplante Hauptversammlung auf den 26. August verschoben wird.

Die in Luxemburg registrierte Active Ownership Capital S.à.r.l. bezeichnet sich als unabhängige und eigentümergeführte Gesellschaft, die sich langfristig und konstruktiv an mittelständischen börsennotierten Unternehmen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den skandinavischen Ländern beteiligen will. Durch operative, strategische und strukturelle Maßnahmen soll deren Unternehmenswert aktiv gesteigert werden. Investoren sind laut Angaben der Gesellschaft institutionelle Investoren sowie europäische Unternehmerfamilien.

An Stada hält die Gesellschaft einen Anteil von 5%. Sie will nun fünf der neuen Posten im Aufsichtsrat mit dem eigenen Chef sowie in Bereichen wie Finanzen und Recht erfahrenen Spezialisten aus der Pharma- und Healthcare-Branche besetzen. Damit will man den Aufsichtsrat an das auf internationale Ebene angewachsene Geschäft von Stada anpassen, in dem man ein großes Wertsteigerungspotenzial sieht. Zudem sollen die vinkulierten Namensaktien, die zum Großteil von der Kundengruppe der Apotheker gehalten wurden, durch Namensaktien ersetzen.

Der Vorstand von Stada hat nun zur Vermeidung von Rechtsstreitigkeiten die Neuwahl auf die Tagesordnung der Hauptversammlung gesetzt. Verschoben wurde diese, um das Nominierungsverfahren durch einen zu diesem Zweck zu bildenden Ausschuss transparent zu halten.

 


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