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Die Aves One AG (ISIN: DE000A168114) baute trotz oder unbeeindruckt von den Pandemiemaßnahmen ihr Rail-Portfolio weiter aus:

Nachdem man Ende August den Ausbau des Wechselbrückenportfolios meldete (500 Stück, dauerhaft direkt vermietet an Hermes), kam gestern ein Transaktionsvolumen von 14,5 Mio. EUR hinzu - Intermodalwagen (Transportieren LKW, Container u.ä.), Man übernahm eine laufnede Leasingfinanzierung - Modell mit neuem Partner für weitere Transaktionen scheint möglich.

Konkret: "Die Intermodalwagen vom Typ "T3000" sind lediglich ein Jahr alt, voll vermietet und werden von dem Luzerner Asset Manager Wascosa bewirtschaftet. Der T3000 ist ein hochmoderner Gelenkwagen, der speziell für den Transport von Megatrailern geeignet ist. Diese Wagenart war insbesondere in der Anfangsphase der COVID-19 Pandemie besonders gefragt, da Lastwagen nicht oder nur bedingt Ländergrenzen passieren durften.

Zudem dienen die Wagen beispielsweise dem Transport von Standard-Sattelaufliegern, Großcontainern und Wechselbehältern. Aves One ist in die bestehende Finanzierung der UniCredit Leasing Österreich eingetreten. Dies ist die erste Zusammenarbeit zwischen der UniCredit Leasing Österreich und Aves One."

Wichtig: Voll vermietet, 1 Jahrt alt, Management vergeben, Megatrailer geeignet und wohlgemerkt "erste" Zusammenarbeit mit Unicredit Leasing - scheint man hier eine neue Quelle für interessante Portfolioerweiterungen aufgetan zu haben?.

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"Mit dieser Transaktion setzen wir den eingeschlagenen Wachstumskurs im Rail-Segment fort. Die Nachfrage nach Intermodalwagen ist aktuell sehr hoch. Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend fortsetzen wird, da sich mit diesem Wagentyp Güter effizienter von der Straße auf die Schiene verlagern lassen", erklärt Jürgen Bauer, Vorstand der Aves Ane AG.

Erstes Halbjahr voll im Plan

Im ersten Halbjahr wurden ca. 65,3 Mio. EUR (669 nahezu vollvermietete Güterwagen) investiert; weitere 130 Mio. EUR "sind in der Pipeline" für die nächsten 12 Monate, teilweise bereits verbindlich. Der Bestand der profitablen Wechselbrücken wurde mit 2,1 Mio. EUR um 221 Stück (langfristig vermietet) erweitert, für 4,6 Mio. EUR sind 500 weitere bestellt und sollten Ende des Jahres ausgeliefert werden.

"Es wird für viele überraschend sein, dass unsere Rail-Investments trotz Covid-19, und vor allem im zweiten Quartal, überdurchschnittlich gewachsen sind. Nach den für Hersteller schwierigen Monaten März und April laufen die Auslieferungen von Neubauten derzeit sehr gut. Das sind für alle Marktteilnehmer herausfordernde Zeiten. Trotz dem durch Home-Office und Reisebeschränkungen schwierigen Umfeld ist es uns in den letzten Wochen gelungen, attraktive Rail-Neugeschäfte und auch neue namhafte Finanzierungspartner dafür zu gewinnen. Unsere Pipeline ist intakt und wir hoffen, dass es im zweiten Halbjahr bei der jetzigen Dynamik bleibt. Unsere Auslastungszahlen sind zuletzt gegenüber 2019 im Rail- und auch im Container-Segment zwar um 2-2,5 % leicht schwächer, aber immer noch auf historisch gutem Niveau. Unser Konzept, insbesondere der Fokus auf ein modernes und diversifiziertes Rail-Portfolio mit guter Kundenstruktur bewährt sich gerade auch in schwierigen Zeiten", kommentierte am 30.06.2020 Jürgen Bauer, Mitglied des Vorstands der Aves One AG.

Bei der Prognose für das laufende Geschäftsjahr bleibt der Vorstand in Zeiten der COVID-19-Pandemie vorsichtig, aber optimistisch. Aves One plant, trotz der aktuellen Herausforderungen bei Umsatz und EBITDA zumindest das Vorjahresniveau zu erreichen. Die Prognose wird im Jahresverlauf präzisiert, sobald sich die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den Geschäftsverlauf konkretisieren lassen.

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Seecontainer werden auf Dauer ausscheiden, DER REST BIETET CHANCEN

Bei der Vorlage des Geschäftsberichts Ende April wurde die Strategie nochmals klar betont: "Die Entscheidung, das Engagement im Rail-Segment weiter zu stärken, eröffnet der Gesellschaft langfristig mehr Potenzial. Die Ergebnisbeiträge des Railgeschäfts bilden die tragende Säule des Konzerns. Die Wachstumschancen und Investitionsmöglichkeiten sind im Rail-Segment kontinuierlich attraktiv und stabil. Im Bereich der Seecontainer ergeben sich hingegen keine nachhaltigen Wachstumsopportunitäten. Vor diesem Hintergrund wurde die strategische Entscheidung getroffen, das Seecontainerportfolio nicht weiter auszubauen, sondern in den kommenden Jahren durch altersbedingte Abgänge nach und nach zu reduzieren."

Und am 20.04.2020 gab Jürgen Bauer klar vor, wohin der "Zug fahren soll" - offensichtlich gibt es genug geld in der Kasse, um weiteres Wachstum - wie im Vorjahr - zu finanzieren - klar wird aufgrund der Liquiditätskrise darüber spekuliert, dass mögliche Notverkäufe der Konkurrenz die Flotte substantiell erweitern könnten. "(...) Dennoch ergeben sich erfahrungsgemäß in einem solchen Marktumfeld für fokussierte Investoren wie Aves One auch immer Opportunitäten. Vor diesem Hintergrund hoffen wir, durch die Akquisition bestehender Portfolios die Chance zu erhalten, unser Rail-Portfolio weiter auszubauen - im besten Fall substantiell."

DAS GROSSE FRAGEZEICHEN WAR, IST UND WIRD WOHL BLEIEBN: Wie wird weiteres Wachstum finanziert werden? Werden neue Aktionäre einsteigen, um die im Verhältnis zum Fremdkapital dünne Eigenkapitaldecke zu stärken? Wird ein Großer einsteigen? Wieso ist die Aktie so "unauffällig" und zeigt wenig Kursavancen? Liegt dass nur an dem geringen Freefloat? Voriges Jahr gab es ja in diesem Zusammenhang einige verwirrende Ankündigungen, die aber offensichtlich alle im Sande verlaufen sind - aber was nicht ist, kann ja noch werden. SPANNEND auf jeden Fall.

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Aktuell (04.09.2020 / 07:10 Uhr) notieren die Aktien der Aves One AG im Frankfurter-Handel zum Schluss gestern leicht im Minus bei NULL-Umsatz in der Aktie bei 9,10 Euro.


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