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nebenwerte news nebenwerte magazin16.10.2020 - Als am Freitag die Überlegungen des zukünftigen Elektro- und Brennstoffzellen-LKW-ProduzentenNIKOLA Corp. (ISIN: US6541101050 public wurden, auch Pläne zu haben ohne GM als Badgerpartner weiterzumachen, brach die Aktie kräftig ein und rutschte wieder unter die überwunden erscheinende 20,00 USD Grenze je Aktie. Der Markt wartet seit Bekanntwerden der Vorwürfe gegen NIKOLA seitens des Short-Reports auf die endgültige Bestätigung des GM-NIKOLA-Deals, möglicherweise zu schlechteren Konditionen für NIKOLA, aber ein "Weiter" schien dem Markt hier wichitg für den potentiellen Erfolg NIKOLA's. GM hatte mitgeteilt, der Deal sei noch nicht rund - am 05.10.2020 schrieben wir: "Es sieht wohl so aus, dass die Gespräche zwischen GM und NIKOLA in die zweite Runde gehen mit einer Deadline, die auf den 03.12.2020 gesetzt ist. Es wird spekuliert, dass GM den Kapitalbeteiligungsanteil nachverhandeln will - ursprünglich wollte man für 2 Mrd. USD einen Anteil von rund 11% an NIKOLA erwerben im Rahmen der umfangreichen Kooperation - seinerzeit noch weit unter dem Börsenkurs- ein geplanter automatischer Kursgewinn. Aktuell würde GM weitaus mehr als 50% Aufpreis zahlen als diese Beteiligung aktuell "an der Börse" wert wäre. Jetzt soll GM wohl einen größeren Anteil fordern oder eben Optionen auf einen größeren Anteil - alles offen.Der Markt verdaute diese Nachricht und auch die Verschiebung der Badger-Präsentation, die eigentlich lange vorher für Dezember angekündigt war. Nun wurde diese "wegen Corona" verschoben - auf einen unbestimmten Zeitpunkt: NIKOLA WORLD FINDET NICHT IM DEZEMBER STATT: VIELLEICHT DIE EINZIG RICHTIGE REAKTION in dieser unsicheren Phase ohne den designierten Badgerproduzenten GM wirklich "rund zu haben"."

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UND JETZT SAGT DER NEUE CEO Mark Russel am Donnerstag zu Bloomberg; "The Badger is part of our discussions with GM," und weiter: "And we've been clear all along that we wouldn't build a Badger without an OEM partner." Und die Verhandlungen stehen unter Zeitdruck: Beide Seiten können von der Vereinbarung zurücktreten, falls bis zum 3.12.2020 keine endgültige Einigung vorliegen sollte. Gegenüber Bloomberg äußerte sich GM nicht eindeutig, wo die Verhandlungen mit NIKOLA derzeit stehen. Es hieß lediglich seitens GM: "Our transaction with Nikola has not closed," und "We are in discussions with current Nikola management and will provide further updates when appropriate or required." Auf die Frage nach dem aktuellen Stand teilte ein Verantwortlicher von NIKOLA mit:: "Nikola continues to work with GM towards a closing and will provide further updates when appropriate or required." OFFENE FRAGEN DIE DEN HEUTIGEN KURSVERFALL ERKLÄREN:

Und auch bei BP, dem potentiellen Partner für ein Wasserstofftankstellennetz in den USA, gibt es diese Woche keine Fortschritte. AUCH HIER SPIELT DER CEO RUSSEL "den Coolen" gegenüber der Öffentlcihkeit, indem er betont es gäbe auch hier Pläne - und die sähen ein Infrastrukturnetz für Wasserstoff allein verantwortet (und finanziert?) von NIKOLA vor: "Russell also told Bloomberg that Nikola has a plan to develop that infrastructure on its own if necessary."

DIESE LÖSUNG WÄRE DIE WESENTLCIH TEURERE LÖSUNG UND DANN NOCH POTENTIELL OHNE  DIE ZWEI MILLIARDEN VON GM - hört sich fast wie bei einem beleidigtem Kind an und nicht wie von einem CEO eines Milliardenunternehmens.

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BP stoppte gerüchteweise die Gespräche - dann hieß es bei Bloomberg

etwas positiver, die Gespräche seien weiterhin im Fluss. Gleichzeitig sprach der CFO noch vor wenigen Tagen davon, dass die wichtigen bestehenden Kooperationspartner wie General Motors, Bosch, NEL weiterhin mit NIKOLA zusammenarbeietn würden. Die aktuelle weiterhin bestehende Kurswschwäche ist dennoch nachvollziehbar, da gerade von den  verbleibenden Boardmitgleidern, insbesondere auch dem neuen Chairman immer wieder betont wurde, das größte Asset und die größte Besonderheit NIKOLAS wäre das Konzept der H2-Infrastruktur und die damit verbundene Frachkilometer bezogene Abrechnungsmethodik für die Tre's und die anderen Brennstoffzellenfahrzeuge, die NIKOLA plant (!) zu bauen und von denen bereits Tausende verkauft sind! Und hier würde BP - neben dem gesetzten Hoflieferanten NEL - wohl eine wichtige wenn nicht die wichtigste Rolle spielen. Un dohne BP und ohne GM wären die Pläne längst nicht mehr so überzeugend wie mit diesen starken Partnern.

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  • ISIN: US6541101050

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