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nebenwerte news nebenwerte magazin10.08.2020 - Die Holidaycheck Group AG (ISIN: DE0005495329) hat letztes Jahr durch die Thomas Cook Pleite einiges an Umsatz, Einnahmen und Wachstumspotential verloren und dieses Jahr nun der Supergau - Corona hat das Geschäft quasi zum Erliegen gebracht, durch Stornierungen sogar in den negativen Umsatzbereich gedrückt. Die weltweite Ausbreitung von COVID-19 und die damit einhergehenden, umfassenden Reisebeschränkungen vieler Länder sowie die weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, haben die Nachfrage nach Urlaubsreisen in den vergangenen Wochen fast vollständig zum Erliegen gebracht. Dadurch mussten zahlreiche im Jahr 2019 und im ersten Quartal 2020 gebuchte und für das laufende Jahr geplante Reisen, wieder storniert werden. Der Umsatz belief sich im ersten Halbjahr 2020 auf 0,8 Millionen Euro nach 74,9 Millionen Euro im Vorjahreshalbjahr. Der bereinigte Umsatz im ersten Halbjahr 2020 betrug 16,0 Millionen Euro.
Im zweiten Quartal 2020 belief sich der Umsatz auf 6,0 Millionen Euro nach 32,7 Millionen Euro im Vorjahresquartal.

Das EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) belief sich infolgedessen im ersten Halbjahr 2020 auf -33,5 Millionen Euro nach 5,3 Millionen Euro im Vorjahreshalbjahr..

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Und das EBIT? Das EBTbelief sich im ersten Halbjahr 2020 auf -69,0 Millionen Euro nach 0,2 Millionen Euro im Vorjahreshalbjahr. Das bereinigte EBT im ersten Halbjahr 2020 betrug -28,7 Millionen Euro.

Alles TIEFROT, nicht anders zu erwarten, wenn das Geschäft quasi geschlossen wurde und niemand weiss, wann es weitergeht und ab wann wieder Urlaube sinnvoll geplant und gebucht werden können. Kostenreduzierungen durch Kurzarbeit, Streichen von geplanten Investitionen und jetzt der Abbau von 100 Arbeitsplätzen sind wohl die einzigen Möglichkeiten, die Liquiditätsreserven zu schonen und das Überleben zu sichern. Hier ist bestimmt die Dauer dieser Ausnahmezeit ein entscheidender Fakt, wie Holidaycheck Ende des Jahres dastehen wird. Auch ein Verkauf half die Liquidität "etwas" zu sichern:

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Die HolidayCheck Group AG veräußert die niederländische Tochtergesellschaft MeteoVista B.V., Betreiberin von Wetterportalen im Raum Benelux, an die niederländische Infoplaza B.V. Die Übertragung der Anteile ist für Mitte August geplant.Mit rund 30 Mitarbeitern erzielte WeerOnline 2019 einen Umsatz von rund 4,9 Millionen Euro.

Bereits Anfang Juli veräußerte die HolidayCheck Group AG die niederländische Schwestergesellschaft Zoover B.V., Betreiberin von Hotelbewertungsportalen an Vakanties.nl B.V. Damit fokussiert sich die HolidayCheck Group vollständig auf den Kernbereich Reise im Raum DACH. Der Netto-Mittelzufluss aus den beiden genannten Veräußerungen beläuft sich in Summe auf rund 14 Millionen Euro und dient der Stärkung der Kapitalbasis.

Unsere Reihe über Wasserstoffaktien:

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Langsam komt es wieder, aber die Pauschalreisen bleiben ...

Nach Aufhebung der Reisewarnung für zahlreiche europäische Länder Mitte Juni 2020 konnte eine deutliche Erholung der Nachfrage nach Hotels (mit eigener Anreise) und Pauschalreisen festgestellt werden. Gleichwohl blieb die Nachfrage, insbesondere nach Pauschalreisen, deutlich unter Vorkrisenniveau.

Einzig positiv: Die gerade stattfindende "Marktbereinigung" wird den Übelebenden zu Gute kommen. Ob HolydayCheck dazu gehören wird? Sieht bisher so aus, hängt aber wohl im wesentlcihen von der möglcihst zeitnahen Einführung eines Impfstoffes ab - erst dann könnte wieder eine wesentliche Hemmung für Reisebuchungen "entfallen" - also wird man wohl voller Anspannung am 11.08.2020 nach Mainz schauen: BioNTech muss am 11.08.2020 zeigen...

 

holidaycheck growth optionsÖffentlichkeitswirksam und in einem normalerweise wachsenden Markt BIS CORONA

"Kämpfer für echte Bewertungen" - so hat sich Holidaycheck Glaubwürdigkeit und starke öfffentliche Wahrnehmung sichern können, Stichwort: Rechtsstreit gegen Fakebewertungen. so will man sich immer mehr am wachsenden Reisemarktkuchen sichern. Und wie aus der Werbebroschüre: Man investiere in Personal, Steigerung der Konversionsrate von Nutzern in Kunden für Dienstleistungen, KI und -wohl das wichtigste in einem derart umkämpften Markt - MARKETING.

Das Schaubild zeigt ganz gut wo man ist und wohin man will (Quelle: Company Presentation, Holidaycheck Group AG). Aber Corona hat die Karten neu gemischt. Wer überlebt, der wird weniger Konkurrenz vorfinden. Wer überlebt wird wohl einen veränderten Reisemarkt vorfinden. 2020 wird wohl desaströs werden. Ab wann wieder erste Lockerungen der Reisebeschränkungen zu einem Wiederaufleben des Geschäfts führen, kann niemand mit Gewissheit vorhersagen. Schwierig einzuschätzen, wo sich Holidaycheck Ende des Jahres befinden wird. Und die AUFGABE des BENELUX-Geschäftes hat zwar der Liquidität gut getan, aber auch Chancen für "nach der Krise" reduziert... abe rerstmal gilt es zu überleben.

Aktuell (10.08.2020 / 9:26 Uhr) notieren die Aktien der Holyday Check Group AG im Frankfurter-Handel im Minus mit -0,03 EUR (-2,18%) bei 1,12 EUR. Auch diese Aktie können Sie für nur 4,00 EUR auf Smartbroker handeln.


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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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