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nebenwerte news nebenwerte magazin04.08.2020 - Die Manz AG (ISIN: DE000A0JQ5U3) lieferte ja bereits vor einigen Wochen einen "schönen" Folge-Auftrag im zweistelligen Millionenbereich im Bereich Energy-Storage ("führender Batteriehersteller") und zeigt durch die heute vorgelegten Halbjahreszahlen, dass man gut durch die coronabedingten Sondereinflüsse gekommen ist: "Im Wesentlichen aufgrund der weltweiten Lockdown-Bestimmungen in Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie ging der Umsatz in den ersten sechs Monaten des Jahres zwar leicht auf 124,3 Mio. EUR zurück (Vorjahr: 132,8 Mio. EUR), hielt sich im zweiten Quartal allerdings stabil. Auch auf Sicht des ersten Halbjahres steigerte das Unternehmen die Profitabilität deutlich. So verdoppelte sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf 12,1 Mio. EUR (Vorjahr: 5,7 Mio. EUR), was einer EBITDA-Marge von 9,7% (Vorjahr: 4,3%) entspricht. Auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) landete mit 5,7 Mio. EUR (Vorjahr: -3,4 Mio. EUR) bzw. einer EBIT-Marge von 4,6% (Vorjahr: -2,6%) deutlich im positiven Bereich."

 Martin Drasch, Vorstandsvorsitzender der Manz AG, kommentiert die guten Zahlen:"Wir freuen uns sehr, dass sich unser Geschäft trotz der weltweiten Unsicherheiten durch die Covid-19-Pandemie im ersten Halbjahr 2020 gut entwickelt hat. Wesentlich dazu beigetragen hat die frühzeitige Anpassung zahlreicher Prozesse in unserer Organisation, die hohe Flexibilität unserer Mitarbeiter sowie der kontinuierliche und vertrauensvolle Dialog mit unseren Kunden. So war es uns möglich, laufende Projekte konsequent abzuarbeiten. Auch für den weiteren Geschäftsverlauf im zweiten Halbjahr 2020 sind wir trotz der herausfordernden Zeiten vorsichtig optimistisch und sehen uns weiterhin solide aufgestellt, um unsere Prognose für das Gesamtjahr zu erreichen."

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Im Solarsegment gibt es weiterhin Verzögerungen bei 2 Großaufträgen: "Die Arbeiten konnten im Verlauf des zweiten Quartals mit reduzierter Intensität wieder aufgenommen werden. Auch im Bereich Electronics ging die Geschäftsentwicklung für Anlagen zur Displayherstellung zunächst spürbar zurück, bevor die Manz AG im Mai von einem der größten Display-Hersteller Chinas einen Folgeauftrag für Display-Produktionsanlagen im unteren zweistelligen Millionen-Bereich erhielt. Weiterhin groß ist auch das Interesse der Kunden an vollintegrierten Montagelösungen auf Basis der LightAssembly Plattform."

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Hauptversammlung am 30.06.2020 vermittelte Aufbruchstimmung und Optimismus

Während weltweit Unternehmen durch die Covid-19 Pandemie stark belastet sind, verbesserte die Manz AG im ersten Quartal 2020 die Profitabilität signifikant und erzielte ein positives Konzernergebnis. Mit Blick auf die außergewöhnliche Situation seit Beginn der Covid-19 Pandemie sah der Vorstand den Hightech-Maschinenbauer gut gerüstet. So würden die bei Manz beauftragten Projekte wie geplant weitergeführt. Bezüglich weiterer, aussichtsreicher Projektvergaben sei das Unternehmen im regelmäßigen Austausch mit den Kunden. In diesem Zusammenhang dankte der Vorstand auf der ersten virtuellen Hauptversammlung (online-Präsenz überzeugende 61%) insbesondere auch allen Mitarbeitern für ihren erfolgreichen Einsatz in den vergangenen Monaten trotz der Auswirkungen der Pandemie.

30.06.2020: Entsprechend zuversichtlich blickte Martin Drasch, Vorstandsvorsitzender der Manz AG, nach einem herausfordernden Jahr 2019 in die Zukunft in seinem Wort an die Aktionäre: "Wir haben durch eine sehr effiziente Projektabwicklung und Kosteneinsparungen wesentliche Fortschritte bei der Profitabilität erreicht. Die weiteren Möglichkeiten und Perspektiven für uns als Hightech-Maschinenbauer werten wir insgesamt als gut, wenngleich natürlich auch Manz in den derzeit gesamtwirtschaftlich schwierigen Zeiten vor besonderen Herausforderungen steht, die wir aber bisher sehr gut gemeistert haben."

Auftragseingang beeindruckt

Über alle Segmente hinweg verzeichnete die Manz AG im ersten Halbjahr 2020 einen gegenüber den ersten sechs Monaten 2019 deutlich gesteigerten Auftragseingang von 124,2 Mio. EUR (Vorjahr: 78,3 Mio. EUR). Der Auftragsbestand lag mit einem Wert von 167,5 Mio. EUR auf einem sehr soliden, gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019 ebenfalls gestiegenen Niveau (Vorjahr: 157,5 Mio. EUR).

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Perspektiven bietet derzeit das Energy-Storage-Geschäft, wo man offensichtlich Großkunden "an sich zu binden wusste": Sehr positiv hat sich das Segment Energy Storage entwickelt. Sowohl im Neu- als auch im Bestandskundengeschäft gewann die Manz AG neue Aufträge. Von der deutschen Akasol AG erhielt die Manz AG bereits im ersten Quartal einen Großauftrag über Montagelinien zur Fertigung von Lithium-Ionen-Batteriemodulen für hybrid- und vollelektrische Nutzfahrzeuge. Zudem platzierte ein führender Batteriehersteller einen Folgeauftrag im mittleren zweistelligen Millionenbereich für Produktionsanlagen für gewickelte Lithium-Ionen-Batteriezellen. Auch im Bereich Contract Manufacturing verzeichnete Manz ein sehr positives Ergebnis, zu dem insbesondere die Talus Manufacturing Ltd. beitrug. Neue Auftragseingänge für Standorte der Manz AG in der Slowakei und eine neu gegründete Partnerschaft mit einem Kunden aus dem Bereich Semiconductor in China belegen auch hinsichtlich Contract Manufacturing das hohe Kundenvertrauen.

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Aktuell (08.04.2020 / 08.10 Uhr) notieren die Aktien der Manz AG im Frankfurter-Handel mit einem Plus von 1,40 EUR (6,80 %) bei 22,00 EUR. Auch diese Aktie können Sie ab 0,00 EUR auf Smartbroker handeln.


Chart: Manz AG | Powered by GOYAX.de

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