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nebenwerte news nebenwerte magazin28.11.2019 - Die First Sensor AG (ISIN: DE0007201907),Entwickler und Hersteller von Standardprodukten und kundenspezifischen Sensorlösungen, übernimmt für einen kanadischen Technologieführer im Bereich Machine Vision die Produktion von Imagesensoren für eine neue Kamerafamilie zur visuellen Inspektion in der Industrie. Das Projekt hat eine Laufzeit von sieben Jahren. Der Schlüsselkunde plant, bereits im kommenden Jahr ein erstes Volumenziel zu erreichen und die Abrufe in den Folgejahren sukzessive um das Fünffache zu steigern. Die Vereinbarung löst bisherige Aufträge für die Aufbau- und Verbindungstechnik von Imagesensoren für Kameraboards ab, die durch die neue Produktgeneration ersetzt werden.

"Imaging ist ein Wachstumstreiber für First Sensor. Aufgrund der hohen Nachfrage nach optischer Inspektion in der Industrie 4.0 können wir das Geschäft mit unserem Schlüsselkunden durch den neuen Auftrag signifikant erweitern. Die neue Kamerageneration wird dabei im Bereich Machine Vision neue Maßstäbe setzen", erläutert Dr. Dirk Rothweiler, Vorstandsvorsitzender der First Sensor AG. "Um ein optimales Bildergebnis zu garantieren, wird bereits jetzt fast jedes im Haushalt verfügbare Display von Produkten unseres Kunden geprüft. Mit unserer Kompetenz in Photonics und Microelectronic Packaging tragen wir dazu bei, diese Technologieführerschaft beim maschinellen Sehen weiter voranzutreiben."

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Bereits am 20.11. konnte man

den Entwicklungsauftrag eines europäischen Luftfahrtunternehmens ein Area View Kamerasystem für die Umfeldkontrolle von Helikoptern und Flugzeugen gewinnen. Fünf Kameras ermöglichen die Rundumsicht in der Luft und erhöhen die Sicherheit bei Start und Landung. First Sensor erwartet nach der Serienfreigabe einen Umsatz in Millionenhöhe.

Entwickelt und gefertigt wird das System bei der First Sensor Mobility GmbH in Dresden. Es basiert auf einer Embedded Electronic Control Unit (ECU) mit implementierbaren Softwareanwendungen wie Area View. Zum Einsatz kommen Kameras der Serie "Blue Next". Diese lassen sich mit einer großen Auswahl an digitalen Schnittstellen flexibel in vernetzte Systeme integrieren.

"Die Relevanz komplexer Sensorsysteme wird in den nächsten Jahren übergreifend zunehmen. Erst die Verbindung verschiedener Sensordaten schafft die Grundlage für einen autonomen und sicheren Einsatz von Fahrzeugen aller Art", hebt Wilhelm Prinz von Hessen, Vice President Mobility von First Sensor, hervor. "Mit unserem Area View System sind wir bestens aufgestellt, um die Umsetzung einer zukunftsorientierten Mobilität zu begleiten." Im vergangenen Geschäftsjahr hat First Sensor 40,2 Millionen Euro bzw. 25,9 Prozent vom Gesamtumsatz im Zielmarkt Mobility erwirtschaftet.

... und die Bilanz?

Die Gesellschaft erreichte im dritten Quartal 2019 einen Umsatz von 41,6 Mio. Euro. Das entspricht einem Plus von 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal (40,8 Mio. Euro). Nach neun Monaten stiegen die Umsätze auf 122,9 Mio. Euro. Das repräsentiert ein Wachstum um 7,7 Mio. Euro oder 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (115,1 Mio. Euro). Das operative Betriebsergebnis (EBIT) nach neun Monaten erreichte 10,0 Mio. Euro (VJ: 8,6 Mio. Euro), was einer operativen EBIT-Marge von 8,2 Prozent entspricht. Der herausragende Vorjahreswert für das dritte Quartal 2018 von 11,3 Prozent wurde zwar nicht erreicht; er zeigt aber, dass First Sensor das Potenzial hat, die Profitabilität weiter deutlich zu erhöhen. Die Zahlen für die ersten drei Quartale bieten eine solide Ausgangsbasis, um die operativen Umsatz- und Ergebnisziele für 2019 zu erreichen, wenngleich bedingt durch geändertes Bestellverhalten einiger Schlüsselkunden am unteren Rand der Spanne.

Auch im dritten Quartal sind Sonderaufwendungen im Zusammenhang mit der geplanten Übernahme durch die TE Connectivity Sensors Germany Holding AG entstanden. Insgesamt beliefen sich die Belastungen durch Transaktionskosten und -rückstellungen nach neun Monaten auf 6,7 Mio. Euro. Unter Berücksichtigung dieser Sonderbelastungen erreichte das Betriebsergebnis nach IFRS (EBIT) 3,4 Mio. Euro (VJ: 8,6 Mio. Euro), was einer EBIT-Marge von 2,7 Prozent (VJ: 7,5 Prozent) entspricht.

Mehrheitsübernahme ist rund

Zum Ablauf der weiteren Annahmefrist am 19. September 2019 stand als finales Ergebnis fest, dass Aktionäre der First Sensor AG insgesamt 7.380.905 Aktien in das freiwillige öffentliche Übernahmeangebot der TE Connectivity Sensors Germany Holding AG (TE Holding) eingereicht hatten. Das entspricht 71,87 Prozent des gesamten Grundkapitals und der Stimmrechte von First Sensor. Die TE Holding ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von TE Connectivity Ltd. (NYSE: TEL) (TE), einem weltweit führenden Technologieunternehmen in den Bereichen Sensor- und Verbindungslösungen.

First Sensor?

Gegründet als Technologie-Startup in den frühen 1990er Jahren, ist First Sensor heute ein weltweit tätiges Sensorikunternehmen. Basierend auf dem Knowhow in Chip Design und Production sowie Microelectronic Packaging entstehen Standardsensoren und kundenspezifische Sensorlösungen in den Bereichen Photonics, Pressure und Advanced Electronics für den stetig wachsenden Bedarf in Schlüsselanwendungen für die Zielmärkte Industrial, Medical und Mobility. Die Strategie ist auf profitables Wachstum ausgerichtet und fokussiert auf Schlüsselkunden und -produkte, Vorwärtsintegration und die Stärkung der internationalen Präsenz.

die erfolgsgeheimnisse

Aktuell (28.11.2019 / 08:05 Uhr) notieren die Aktien der First Sensor AG im Frankfurter-Handel mit einem Plus von +0,15 EUR ( +0,43 %) bei 34,90 EUR.

 


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  • ISIN: DE0007201907

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