All for One greift im Cybersecurity-Boom zu – dieser Deal könnte zum nächsten Wachstumstreiber werden

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All for One Group SE setzt ihren Ausbau im boomenden Cybersecurity-Markt fort und beteiligt sich am österreichischen Spezialisten BrightFlare FlexCo. Für Anleger ist das mehr als eine Randnotiz: Cybersicherheit gehört zu den am stärksten nachgefragten IT-Segmenten – und genau dort will All for One künftig noch stärker mitmischen.

Beteiligung heute – Mehrheitsoption 2030: So ist der Deal aufgebaut

All for One beteiligt sich an BrightFlare und erhält gleichzeitig die Option, im Jahr 2030 eine Mehrheitsbeteiligung zu erwerben. Das ist strategisch spannend: Der IT-Dienstleister kann das Angebot sofort erweitern, Synergien über den Vertrieb heben – und später, je nach Entwicklung, die Kontrolle ausbauen.

Gerade bei wachstumsstarken Spezialisten ist dieses Vorgehen typisch: Erst enger Schulterschluss, dann ein möglicher Schritt zur Mehrheit, wenn das Modell in der Praxis überzeugt.

BrightFlare: Schutz für Industrieanlagen und kritische Infrastruktur

BrightFlare FlexCo mit Sitz in Graz hat sich auf Services spezialisiert, die industrielle Anlagen und kritische Infrastrukturen vor Cyberattacken schützen sollen. Laut Unternehmensmeldung liegt der Fokus auf:

  • Awareness & Testing

  • Information Technology Security

  • Operational Technology Security (OT-Security)

OT-Security ist für viele Produktionsbetriebe besonders relevant, weil hier häufig ältere Systeme, Produktionsnetze und hohe Anforderungen an Ausfallsicherheit zusammenkommen – ein Feld, in dem Security-Budgets zuletzt deutlich an Bedeutung gewonnen haben.

Der Hebel für All for One: 4.000 Kunden als Sprungbrett

All for One spricht von rund 4.000 Kunden in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Polen, die künftig vom erweiterten Angebot profitieren sollen. Für Anleger ist das der entscheidende Punkt: Cybersecurity lässt sich oft gut über einen bestehenden Kundenstamm skalieren – etwa als zusätzlicher Service-Baustein neben Beratung, Transformation und Betrieb.

Das kann gleich mehrere Effekte bringen: mehr Umsatz pro Kunde, stärkere Bindung und potenziell mehr wiederkehrende Erlöse. Genau diese Mischung kann bei IT-Nebenwerten ein wichtiger Treiber sein, wenn das Projektgeschäft allein nicht genug Planbarkeit liefert.

Zunehmender Druck durch Bedrohungen und Regulierung

CEO Michael Zitz begründet den Schritt in der Meldung ausdrücklich mit Marktdynamik und Anforderungen:
„Cybersecurity als Geschäftsfeld gewinnt zusehends an Relevanz, da nicht nur Anzahl und Intensität von Bedrohungen, sondern auch die regulatorischen Anforderungen entsprechend zunehmen.“

Damit adressiert All for One eine Realität, die viele Mittelständler spüren: Security ist nicht mehr „nice to have“, sondern wird durch Kundenanforderungen, Compliance und Lieferketten-Vorgaben immer häufiger zur Voraussetzung.

All for One Group – Deutschland-Expansion noch dieses Jahr: Tempo in der Umsetzung

BrightFlare plant gezieltes organisches und anorganisches Wachstum, laufende Investitionen in neue Technologien und perspektivisch den Schritt in weitere Länder. Konkret heißt es: Bereits im Laufe des Jahres soll BrightFlare in Deutschland vertreten sein.

Geschäftsführer Bernd Koberwein betont in der Meldung die gemeinsame Stoßrichtung und die internationale Ambition:
„… teilt nicht nur unsere Mission, Unternehmen rund um die Uhr mit Entschlossenheit, Expertise und modernster Technologie zu schützen, sondern auch unsere internationalen Wachstumsambitionen.“

Für All for One könnte genau das zum Katalysator werden: Wenn BrightFlare schnell in Deutschland anläuft und das Angebot in den Vertrieb von All for One integriert wird, könnte sich der Deal schneller im Zahlenwerk bemerkbar machen als viele klassische Beteiligungen.

Fazit: Eine klare Zukunftswette – mit Option auf den großen Schritt

Die Beteiligung wirkt wie ein gezielter Ausbau in einem Markt, der weiter wächst: Cybersecurity. Mit der Mehrheitsoption 2030 hält sich All for One zudem die Tür offen, später nachzulegen – sollte BrightFlare wie geplant skalieren.

Für Anleger bleibt der Blick auf die nächsten Schritte entscheidend: Wie schnell gelingt die Deutschland-Expansion? Wie gut funktioniert Cross-Selling in den großen Kundenstamm? Und wie stark wächst das Security-Geschäft tatsächlich? Die Story ist jedenfalls da – und sie passt in die Zeit.

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