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Die AURELIUS Equity Opportunities SE & Co.KGaA (ISIN: DE000A0JK2A8) hat gestern nach Börsenschluss die Prognose für das laufende Jahr hinsichtlich des EBITDA-Ziels deutlich angehoben.

Ursächlicher Grund für die Erhöhung ist der erfolgreiche Verkauf der Beteiligung Getronics. Dieser soll sich im laufenden Jahr mit rund 160 Mio. EUR positiv auf das EBITDA auswirken.


Größter Exit der Unternehmensgeschichte untermauert Geschäftsmodell 

Mit der gestern Abend verkündeten Veräußerung der in 2012 von der niederländischen KPN übernommenen Getronics konnte AURELIUS den größten Exit in seiner Historie verzeichnen.

Bisher war dies der ebenfalls in diesem Jahr durchgeführte Verkauf von SECOP an die japanische Nidec-Gruppe gewesen. Ende April konnte AURELIUS den Hersteller von hermetischen Kompressoren für Kühl- und Gefrierschränke sowie für Kleinkühlanlagen für 185 Mio. EUR veräußern. Damit erzielte man für SECOP in etwa eine Verelffachung des investierten Kapitals.

Der neuerliche Beteiligungsverkauf der Getronics-Gruppe übertrifft mit einem Verkaufspreis von 220 Mio. EUR nun die erst kürzlich aufgestellte „Exit-Bestmarke“ deutlich. Gleichzeitig kann AURELIUS mit der neuerlichen Transaktion nochmals den Erfolg des in diversen Berichten vom Shortseller Gotham City Research scharf attackierten Geschäftsmodells untermauern.

Käufer von Getronics ist die Bottega InvestCo S.á.r.l. mit Sitz in Luxemburg. Hinter dem strategischen Investor steht mit einer Mehrheitsbeteiligung zum einen der Unternehmer Nana Baffour, der mit seiner Grupo Cimcorp. auf dem brasilianischen IT-Service-Markt aktiv ist, und zum anderen bekannte Finanzpartner wie White Oak Global Advisors, Permira PDM sowie H.I.G. White Horse.


Strategie von AURELIUS geht auch bei Getronics voll auf

Der Exit der Getronics-Gruppe ist ganz ohne Frage eine weitere Bestätigung für die Beteiligungsstrategie von AURELIUS: Binnen fünf Jahren haben die Münchener mit dem vereinbarten Verkaufspreis den Unternehmenswert (Enterprise Value) um das 18,5-fache des investierten Kapitals gesteigert.

AURELIUS hat Getronics durch insgesamt fünf Add-on-Akquisitionen sowie durch die Straffung des Serviceportfolios zu einem international gut aufgestellten Informations-und Kommunikationstechnologie (ICT)-Anbieter für mittlere und große Unternehmen ausgebaut.

Mit seinen 4.500 Mitarbeitern erwirtschaftete die Gruppe mit seinem Angebot an Next-Generation-Workspace, Applikationen und Cloud-basierten Services zuletzt rund 500 Mio. EUR.

CEO Dr. Dirk Markus stellt sodann auch die gelungene Geschäftsentwicklung von Getronics seit dem Kauf in 2012 als ein Ergebnis der eigenen Strategie dar: „Die erfreuliche Entwicklung der Getronics-Gruppe unter dem Dach von AURELIUS zeigt erneut sehr deutlich, wie wir durch den intensiven Einsatz unserer operativen Task Force in Kombination mit einer nachhaltigen Expansionsstrategie einst vernachlässigte Randbereiche zu sehr erfolgreichen eigenständigen Unternehmen weiterentwickeln.


AURELIUS rechnet mit zusätzlichem EBITDA-Beitrag von 160 Mio. EUR

Im Zuge des Verkaufs von Getronics hob der Vorstand von AURELIUS die EBITDA-Prognose um +30% für das laufende Geschäftsjahr. Man rechnet nun mit einem EBITDA von voraussichtlich über 650 Mio. EUR.  Zuvor erwartete man ein EBITDA von über 500 Mio. EUR. Wie es in einer Veröffentlichung dazu weiter heißt, soll sich der Getronics-Deal mit rund 160 Mio. EUR positiv auf das EBITDA in 2017 auswirken.


Unsere Einschätzung zur Aktie

Die Aktie von AURELIUS legte seit der ersten Shortattacke von Gotham City Ende März von 35 EUR auf Schlusskursbasis (29. März) bis zur Hauptversammlung am 21. Juni bereits wieder um +49,03% auf 52,16 EUR (Schlusskurs) zu.

Im Anschluss konsolidierte das Papier nach der Dividendenausschüttung von 4 EUR je Aktie in den folgenden Wochen bis auf ein Kursniveau von rund 45,50 EUR. Mit der gestrigen Meldung über den erfolgreichen Verkauf von Getronics und der gleichzeitigen Anhebung der EBITDA-Prognose sprang der Kurs heute jedoch bei Xetra-Eröffnung von 45,69 EUR (Schlusskurs 06. Juli) um +6,76% auf 48,78 EUR. Damit nähert sich die Aktie wieder der 50 EUR-Marke.

Wir gehen davon aus, dass der in diesem Jahr bereits zweite große Exit einer Beteiligung das positive Bild bei Investoren weiter verfestigen wird.  Im Gegensatz zu den aufgestellten Behauptungen des Shortsellers Gotham City Research spricht die Transaktion weiterhin für eine erfolgreiche Portfoliostrategie der Münchener Beteiligungsgesellschaft. Der Verkauf unterstreicht abermals, dass AURELIUS in der Lage ist, seine Beteiligungen so auf- und auszubauen, dass sie zu einem Vielfachen des investierten Kapitals veräußert werden können.

Zudem hatten im Mai dieses Jahres vier Analystenhäuser die Aktie zum Kauf empfohlen, z.T. bereits mit Kurszielen deutlich über der aktuellen Bewertung. Während Oddo Seydler mit einem Kursziel von 51 EUR und die Baader Bank mit 58,90 EUR noch zurückhaltender in die Zukunft blickten, haben Hauck & Aufhäuser mit einem Kursziel von 65 EUR und die Commerzbank mit einem Kursziel von 82 EUR bereits damals deutlich höhere Bewertungsziele ausgegeben.

Nach dem neuerlichen Deal und der Prognose-Erhöhung darf man jetzt damit rechnen, dass auch die Analystenratings noch einmal nach oben hin korrigiert werden.   

AURELIUS Equity Opportunities SE & Co.KGaA
Chart: AURELIUS Equity Opportunities SE & Co.KGaA | Powered by GOYAX.de

 
Mit Material von AURELIUS

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