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Im dritten Quartal 2018 konnte Evonik AG (ISIN: DE000EVNK013) das bereinigte EBITDA auf 692 Millionen EUR steigern (Vorjahr: 640 Millionen EUR).

Die beiden Wachstumssegmente Nutrition & Care und Resource Efficiency verzeichneten einen deutlichen Gewinnzuwachs und trugen so maßgeblich zur Steigerung der Profitabilität bei. Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich auf 18,2 Prozent im Vergleich zu 18,0 Prozent im Vorjahresquartal.

Der Umsatz stieg im dritten Quartal im Wesentlichen aufgrund höherer Verkaufspreise auf 3,8 Milliarden EUR (Vorjahr: 3,6 Milliarden EUR). Das bereinigte Konzernergebnis verbesserte sich um 35 Prozent auf 370 Millionen EUR. Dies entspricht einem bereinigten Ergebnis je Aktie von 0,79 EUR.

"Wir setzen unsere Strategie konsequent um", sagt Vorstandschef Christian Kullmann. "Wir werden unser Portfolio weiterhin aktiv gestalten, Innovationen auf den Markt bringen und den kulturellen Wandel vorantreiben."

Ausblick bestätigt

Evonik bestätigt seinen nach dem ersten Halbjahr angehobenen Ausblick für das Geschäftsjahr 2018 und erwartet weiterhin ein bereinigtes EBITDA zwischen 2,60 und 2,65 Milliarden EUR und einen leichten Umsatzanstieg (Vorjahr: 14,4 Milliarden EUR).

Evonik geht außerdem weiter von einem spürbar höheren Free Cashflow im Vergleich zum Vorjahr aus (511 Millionen EUR).

Die robuste Nachfrage in der Mehrzahl der relevanten Endmärkte wird voraussichtlich auch im vierten Quartal anhalten, insbesondere in den Wachstumssegmenten Nutrition & Care und Resource Efficiency.

Entwicklung in den Segmenten

Resource Efficiency: Der Segmentumsatz stieg im dritten Quartal um 5 Prozent auf 1,4 Milliarden EUR. Das bereinigte EBITDA lag mit 338 Millionen EUR um 9 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Die bereinigte EBITDA-Marge stieg von 22,9 Prozent auf 23,7 Prozent. Die hohe Nachfrage nach Hochleistungspolymeren für den Leichtbau und nach wasserbasierten, umweltverträglichen Farben und Lacken wirkte sich positiv auf den Umsatz aus.

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Nebenwerte-Magazin Sentifi

Nutrition & Care: Das Segment verzeichnete einen Umsatzanstieg um 5 Prozent auf 1,2 Milliarden EUR, sein bereinigtes EBITDA stieg um 13 Prozent auf 212 Millionen EUR. Die bereinigte EBITDA-Marge des Segments erhöhte sich deutlich auf 18,2 Prozent (Vorjahr: 16,9 Prozent). Eine anhaltend gute Nachfrage zeigte sich im Aminosäuregeschäft für die Tierernährung. Auch die Personal Care- und Health-Care-Geschäfte verzeichneten eine weiterhin sehr gute Entwicklung.

Performance Materials: Der Segmentumsatz lag im dritten Quartal bei 1,0 Milliarden EUR und damit 13 Prozent über dem Vorjahresquartal. Die Verkaufspreise erhöhten sich vor allem infolge der Weitergabe der gestiegenen Rohstoffkosten. Aufgrund des niedrigen Wasserpegels im Rhein reduzierten sich die Transportmengen, was sich negativ auf den Umschlag von Rohstoffen und Gütern auswirkte. Die Nachfrage nach Methacrylaten, insbesondere aus der Lack- und der Automobilindustrie, war unverändert hoch. Das bereinigte EBITDA des Segments lag mit 172 Millionen EUR auf dem Vorjahresniveau. Die bereinigte EBITDA-Marge hingegen sank von 18,8 Prozent auf 16,6 Prozent.

Über Evonik

Evonik ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie. Der Fokus auf attraktive Geschäfte der Spezialchemie, kundennahe Innovationskraft und eine vertrauensvolle und ergebnisorientierte Unternehmenskultur stehen im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie. Sie sind die Hebel für profitables Wachstum und eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswerts. Evonik ist mit mehr als 36.000 Mitarbeitern in über 100 Ländern der Welt aktiv und profitiert besonders von seiner Kundennähe und seinen führenden Marktpositionen. Im Geschäftsjahr 2017 erwirtschaftete das Unternehmen bei einem Umsatz von 14,4 Mrd. Euro einen Gewinn (bereinigtes EBITDA) von 2,36 Mrd. Euro.

 

Aktuell (06.11.2018 / 09:13 Uhr) notieren die Aktien der Evonik Industries AG im Xetra-Handel mit einem Minus von -0,03 EUR (-0,11 %) bei 27,80 EUR.


Chart: Evonik AG | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: DE000EVNK013

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

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