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TecDAX | Nordex steigert sich weiter

tecdax news nebenwerte magazin15.01.2020 - Die Nordex Group (ISIN: DE000A0D6554) erhielt auch im Schlussquartal 2019 zahlreiche Aufträge aus Europa sowie Nord- und Südamerika. Dabei wurden 359 Windturbinen mit einer Nennleistung von 1.477 Megawatt (MW) bestellt (Q4 2018: 1.679 MW). Insgesamt erhielt die Nordex Group damit im Jahr 2019 Aufträge zur Lieferung von 1.616 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 6.207 MW; dies entspricht einer Steigerung zum Vorjahr um 31 Prozent (2018: 4.754 MW). Im vierten Quartal 2019 entfiel der Großteil des Volumens (57 Prozent) auf die Turbinen der Delta4000-Baureihe, im Gesamtjahr kommt diese neueste Anlagengeneration bereits auf 44 Prozent. Die erst im März 2019 vorgestellte Fünf-Megawatt-Turbine dieser Baureihe - der Typ N149/5.X - kommt bei dem schwedischen 286-MW-Projekt Åndberg erstmalig zum Einsatz.

Auftragseingang im 4. Quartal 2019

Die von Oktober bis Dezember 2019 erhaltenen Aufträge stammten überwiegend aus Europa (70 Prozent), sowie aus Lateinamerika (20 Prozent) und Nordamerika (10 Prozent). Über die bereits gemeldeten Auftragseingänge hinaus erhielt die Nordex Group weitere Bestellungen aus Chile (67 MW) und den USA (154 MW).

Auftragseingang im Gesamtjahr 2019

Der europäische Markt entwickelte sich im zurückliegenden Jahr für die Nordex Group sehr dynamisch, auf diesen entfielen mit 3.161 MW (2018: 2.145 MW) etwa 51 Prozent des Auftragsvolumens. Vor allem die hohe Nachfrage aus der Türkei, aus Spanien, den Niederlanden und der Markteintritt in der Ukraine kompensierten den weiterhin schwachen deutschen Markt. Sehr positiv entwickelte sich ebenfalls der US-Markt (Region Nordamerika), der mit 1.767 MW (2018: 721 MW) gut 28 Prozent zu den Gesamtaufträgen beitrug. Aus Lateinamerika kamen mit 1.122 MW (2018: 1.190 MW) etwa 18 Prozent der Bestellungen. Einen weiteren Auftrag erhielt die Nordex Group aus Australien, womit 158 MW (2018: 699 MW) oder 3 Prozent auf die Region Rest der Welt entfallen.

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José Luis Blanco, CEO der Nordex Group: "Die Nachfrage nach unseren Windenergieanlagen ist weltweit sehr hoch. Mit den neuen Turbinen der Delta4000-Baureihe ermöglichen wir ertragreiche Projekte in allen relevanten Regionen. Die im März 2019 angelaufene Serienproduktion in Rostock wird seit Dezember bereits durch die Fertigung im spanischen Werk La Vall d'Uixó ergänzt."

Aktuell (15.01.2020 / 08:04 Uhr) notieren die Aktien der Nordex SE im Frankfurter-Handel mit einem Minus von -0,29 EUR (-2,40%) bei 11,80 EUR.


Chart: Nordex SE | Powered by GOYAX.de
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SDAX | Salzgitter: Das tut weh!

sdax news nebenwerte magazin14.01.2020 - Im Rahmen der Aufstellung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2019 wird die Salzgitter AG (ISIN: DE0006202005) einmalige, nicht liquiditätswirksame Abschreibungen in Höhe von nahezu 200 Mio. EUR berücksichtigen. Diese resultieren im Wesentlichen aus den aktuellen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen und den darauf basierenden Erwartungen für die kurz- bis mittelfristige Ergebnisentwicklung einzelner Konzerngesellschaften. Die Wertminderungen werden in den Geschäftsbereichen Flachstahl (100 Mio. EUR), Grobblech / Profilstahl (50 Mio. EUR) und Mannesmann (40 Mio. EUR) sowie bei der Salzgitter Automotive Engineering GmbH & Co. KG vorgenommen. Dieser Schritt wird das Konzernergebnis zukünftiger Geschäftsjahre in einer Größenordnung von etwa 25 Mio. EUR p.a. entlasten.

Unter Einbeziehung dessen, der 141 Mio. EUR Risikovorsorge für die einvernehmliche Beendigung des Kartellverfahrens sowie rund 65 Mio. EUR Restrukturierungsrückstellungen zur Implementierung des Strukturprogrammes "FitStructure 2.0" erwarten wir nunmehr für das Geschäftsjahr 2019 einen Verlust vor Steuern zwischen 250 Mio. EUR und 280 Mio. EUR (zuvor: Verlust vor Steuern im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich). Damit wird die ursprüngliche Prognose für den im operativen Geschäft erwirtschafteten Vorsteuergewinn (zwischen 125 Mio. EUR und 175 Mio. EUR) bestätigt.

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Die zahlreichen wirtschaftlichen und politischen Unwägbarkeiten dürften uns - inklusive Zuspitzungen wie jüngst im Nahen Osten - auch im neuen Jahr erhalten bleiben. Ausgehend vom gegenwärtig niedrigen Niveau sehen wir aktuell Stabilisierungstendenzen auf dem europäischen Stahlmarkt, welche sich über den Jahresverlauf in steigenden Ergebnissen widerspiegeln sollten. Vor diesem Hintergrund rechnen wir für das laufende Geschäftsjahr 2020 mit einem in etwa ausgeglichenen Vorsteuerergebnis.

Aktuell (14.01.2020 / 13:44 Uhr) notieren die Aktien der Salzgitter AG im Xetra-Handel mit einem Plus von +0,19 EUR (+1,03%) bei 18,58 EUR.


Chart: Salzgitter AG | Powered by GOYAX.de

SDAX | Salzgitter: Das ist tut weh!

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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