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Die Mutares SE & Co. KGaA, (ISIN: DE000A2NB650) konnte ja bereits durch den Aktionärsbrief (09.04) ein positives Signal an den Markt senden - und jetzt kann man einen EXIT melden. Keinen Notverkauf, sondern ein

Unternehmen, dessen Umsatz sich unter Mutares Leitung (Erwerb 2016) zwischen 2017-2019 verdoppelt hatte und deren Profitabilität sich vervierfachte. Erfolgreiche anwendung des Mutares-Prinzips: "Balcke-Dürr, eine Beteiligung der Mutares SE & Co. KGaA, hat die Balcke-Dürr Polska nach erfolgreicher Neuausrichtung an die Wallstein Gruppe verkauft. Balcke Dürr Polska ist ein führender Hersteller von Filtersystemen für konventionelle Kraftwerke und Industrieapplikationen. Die Gesellschaft mit Sitz in Warschau ist ein weltweit führender Anbieter von Elektrofiltern," Der Verkaufserlös sollte jetzt keine Mutares-bilanzentscheidende Größenordnung erreichen, abe rer sollte schon - vermutet im zweistelligen Millionerbereich liegen. Seit dem Erwerb der Balcke-Dürr Gruppe von der SPX Corporation mit Sitz in Charlotte, USA, wurde die Balcke-Dürr Polska erfolgreich neu ausgerichtet. Besonderes Augenmerk wurde hierbei auf die Internationalisierung, den Aufbau eines Kompetenzzentrums für Feinstaubabscheidung sowie die finanzielle Eigenständigkeit gelegt. Im Resultat führte dies zu einer technischen Marktführerschaft, welche sich letztlich in der Beauftragung von mehreren komplexen Großprojekten manifestierte. 2019 erwirtschaftete das Unternehmen mit 60 Mitarbeitern einen Umsatz von ca. EUR 30 Mio. und ein operatives Ergebnis von knapp EUR 2 Mio. Die Gesellschaft wird fortan als Wallstein Rothemühle Sp z o.o. agieren und vom aktuellen Managementteam weiterhin operativ geführt werden. WICHTIG IST DAS SIGNAL - auch jetzt "geht noch was" bei Mutares. Auch wenn dieser verkauf wohl schon vor der Krise eingefädelt worden ist, so ist er doch jetzt finalisiert worden.

Robin Laik, CEO von Mutares, kommentiert: "Diese Transaktion ist ein schönes Beispiel für das Mutares Geschäftsmodell: Zum Zeitpunkt der Übernahme war die polnische Tochtergesellschaft eine wenig beachtete Einheit im großen SPX Konzern. Durch die erfolgreiche Neuausrichtung konnte der Marktanteil deutlich ausgebaut werden. Die Gesellschaft ist nun in einem Zustand, der eine Veräußerung an einen strategischen Investor erlaubt. Mutares hat es nicht nur geschafft, das Unternehmen auf profitablen Wachstumskurs zu bringen, sondern es auch in diesen turbulenten Zeiten an einen geeigneten Eigentümer zu veräußern. Mit der Wallstein Gruppe haben wir den perfekten Partner gefunden, um das tiefe technische Know-how ideal auszuschöpfen und zu erweitern."

Dirk Wallstein, CEO der Wallstein Gruppe: "Die Balcke-Dürr Polska als hochspezialisierter, etablierter Anbieter von Filtersystemen bietet uns erhebliches Synergiepotenzial in unserem Geschäftsbereich der Energie- und Umwelttechnik. Nach der erfolgreichen Rückkehr auf einen profitablen Wachstumskurs unter Mutares übernehmen wir nun den Stab und werden uns gemeinsam mit dem Management auf die weitere Expansion konzentrieren, sowohl geographisch als auch produktbezogen. Die Aufnahme in die Wallstein Gruppe wird dem exzellenten technischen Know-how der Gesellschaft eine Vielzahl an neuen Anwendungsmöglichkeiten eröffnen. Durch die Übernahme der Balcke-Dürr Polska ergänzen wir nicht nur unser Wärmetauscher-Portfolio in idealer Weise, sondern verbessern auch den Marktzugang unserer Wallstein-Gesellschaften in den anderen Geschäftsfeldern nach Osteuropa."

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Mit den Ergebnissen für 2019 konnte man man zufrieden sein:

Der Konzernjahresumsatz überschritt in 2019 mit EUR 1.015,9 Mio. (+17 %) erstmals die Milliarden-Euro-Marke und das Konzern-EBITDA stieg auf einen Rekordwert von EUR 79,2 Mio. (+61 %). Auch das Adjusted EBITDA stieg um 67 % auf EUR 7,5 Mio. und spiegelt die operativen Fortschritte verschiedener Portfoliounternehmen wider. Vom Jahresüberschusses der Mutares SE & Co. KGaA von EUR 22,5 Mio. (+12 %) soll wie im Vorjahr eine Dividende in Höhe von EUR 1,00 je Aktie ausgeschüttet werden - hier setzt man sich von Wettbbewerbern ab, die wegen der Corona-Krise die Dividende für 2019 ausfallen lassen. Mutares scheint sich sehr sicher zu sein, dieses Zusatzliquidität nihct zu brauchen. Spricht eigentlich für die Stärke des Unternehmens, wobei man nicht evrgessen sollte, dass man im Januar noch eine Unternehmensanleihe in Höhe von 50 Mio. EUR erfolgreich platzieren konnte und so bereits Liquidität schaffte, die jetzt wohl sehr gut gebraucht werden kann (platziert am 31.01.2020, angekündigt am 20.01.2020).

ZUKÄUFE kurz vor Jahresende, im neuen Jahr und man will weiter hinzukaufen - Sondersituation Corona schafft Kandidaten

Ähnlich wie Aurelius, die aus der durch die Pandemie bei vielen Unternehmen ausgelösten Umsatzeinbrüche und damit verbundenen Liquiditätsengpässe neue Kaufgelegenheiten entstehen sieht, geht auch Mutares mit diesem ansatz an die Krisenbewältigung heran. Genauso wie Aurelius treffen natürlich die Pandemiemaßnahemen einzelne Beteiligungen, wobei - zumindest wird nicht davon gesprochen - wohl keine existentiell (auch hier anders als bei Aurelius): "Es ist jedoch selektiv bei einigen Portfoliounternehmen ein deutlicher Einbruch der Ertragskraft anzunehmen" Einbrechende Erträge hört sich zumindest besser an und lässt Raum für Perspektiven, viel besser als existenzgefährdende...

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ZUKÄUFE 2019/2020 bisher:Die Segmente Automotive & Mobility sowie Goods & Services wurden durch die insgesamt sechs Plattforminvestitionen von TréfilUnion, Plati Group, keeeper Group, KICO Group, BEXity Group und PrimoTECS gestärkt. Weitere vier Transaktionen konnten im Rahmen von Add-on-Akquisitionen zur Expansion und Weiterentwicklung bestehender Beteiligungen umgesetzt werden. Die Donges Group hat mit dem Kauf von Normek und FDT zwei Add-on-Transaktionen erfolgreich abgeschlossen. Der Abschluss der im Juli 2019 vereinbarten Übernahme von Ruukki Building Systems Oy steht als weiteres Highlight bei der Donges Group noch aus. Für die erst im Sommer 2019 erworbene keeeper Group konnte darüber hinaus mit dem Serviettengeschäft von Metsä im Dezember 2019 bereits das erste Add-on gewonnen werden. Das Geschäftsjahr 2020 wurde mit der Unterzeichnung der Übernahme des italienischen Postgeschäfts von PostNL sowie mit der Übernahme von Loterios als Add-on für die Balcke-Dürr Group erfolgreich begonnen.

WEITERE ZUKÄUFE IM ZWEITEN HALBJAHR GEPLANT: "Im Gegenzug sind im Bereich M&A auf der Kaufseite jedoch spätestens im zweiten Halbjahr zusätzliche Opportunitäten zu erwarten. Aufgrund des starken Fokus auf Restrukturierungen bedeutet die aktuelle Krise für das Geschäftsmodell der Mutares Gruppe auch erhebliche Chancen, für die Mutares mit dem wachsenden Mitarbeiter-Team mit internationalen Experten für Transaktionen und Restrukturierungen bestens vorbereitet ist." Für einen Restrukturierungsspezialisten eigentlich goldene Zeiten - wenn die Kassen voll genug sind, was ja der Fall zu sein scheint. Wobei erinnert sei daran: Man zahlt normalerwiese keinen Kaufpreis oder nur einen symbolischen und versucht sich noch eine "Mitgift" des abgebenden Eigentümers zu sichern - und investiert dann zuerst mit Manpower, später/zugleich natürlich auch mit Iiquiden Mitteln.

Weiterhin Chance eine nachhaltige Dividende auch in 2020 zu erzielen!

"Auch in einem für verschiedene Portfolio-Gesellschaften operativ schwierigen Jahr sieht sich Mutares grundsätzlich in der Lage, einen ausreichend hohen Jahresüberschuss zu erzielen, um die nachhaltige Dividendenpolitik fortsetzen zu können. Vor diesem Hintergrund sieht Mutares unverändert die Chance, auch im von der Corona-Pandemie geprägten laufenden Geschäftsjahr 2020 seine nachhaltige Dividendenpolitik von EUR 1,00 je Aktie fortsetzen zu können." Gut. Eine sichere Zusage sieht anders aus, aber da derzeit niemand die Folgen und die Dauer der Pandemie und damit verbundenen Maßnahmen einschätzen kann, schon eine positive Botschaft - Dividendenrendite wäre bei einem EURO weit über 10% - so wie bereits für die Ausschüttung für 2019, die ja wohl geplant und aufgrund der Mehrheitsverhältnisse auch von der HV durchgewunken werden wird.

Die Köpfe hinter dem Erfolg

Hier geben die Aussagen von zwei Führungskräften in ihrem - etwas älteren - Interview einen klaren Blick auf Herangehensweise und Strategie

Nebenwerte-Magazin: Herr Laik vielleicht erst einmal zur Struktur der Mutares SE & Co. KGaA. Es geht um den Erwerb, den Um- und Aufbau von Unternehmen oder Unternehmensgruppen. Wie ist die Mutares für diesen „Job“ aufgestellt?

Robin Laik: Vielen Dank für die Frage, damit zielen Sie gleich auf’s Wesentliche ab: die Mutares versteht sich als unternehmerischen Investor. Das bedeutet, wie von Ihnen schon angedeutet, dass wir unsere Organisation so aufgestellt haben, dass Expertenteams von uns die erworbenen Unternehmen vor Ort unterstützen. Gemeinsam mit Management und Mitarbeitern des jeweiligen Unternehmens arbeitet, je nach Bedarf, ein Team von 3-6 funktionale Experten für Manufacturing Excellence, Einkauf, Logistik, IT, usw. daran, das Unternehmen wieder wettbewerbsfähig aufzustellen, zu optimieren und zukunftsfest zu machen. Unser operatives Expertenteam umfasst aktuell rund 30 Mitglieder. FORTSETZUNG mit den Aussagen einer weiteren Führungskraft

report wirecard

Aktuell (16.042020 / 09.35 Uhr) handeln die Aktien der Mutares AG im Frankfurter-Handel bei  10,46 EUR 1,75% im Plus. Auch diese Aktie können Sie für nur 4,00 EUR auf Smartbroker handeln.


Chart: Mutares SE & Co. KGaA | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: DE000A0JK2A8

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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