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Die QSC AG (ISIN: DE0005137004) entwickelt sich mit ihrer Konzentration auf Cloud-, SAP- und IoT-Anwendungen konsequent weiter und will 2020 jetzt die Früchte ernten, 2019 war Übergang,

Seit der Trennung vom Telekommunikationsgeschäft zur Jahresmitte 2019 steigt der Umsatz von Quartal zu Quartal kontinuierlich an. Für das Geschäftsjahr 2019 erreichte QSC alle ihre prognostizierten Ziele: Umsatz 238,0 Mio. €, EBITDA 140,3 Mio. € und Free Cashflow 136,4 Mio. €. Der erfolgreiche Verkauf von Plusnet zum 30. Juni 2019 hatte einen außerordentlichen Ertrag und Liquiditätszufluss bewirkt. Nach dem Verkauf wurde die Planung grundlegend überarbeitet und aktualisiert. Daraus ergibt sich nach vorläufigen Berechnungen eine Abschreibung auf den Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 14,2 Mio. €. Die neue Planung führt darüber hinaus zu einem latenten Steueraufwand von voraussichtlich 8,8 Mio. €. Der Konzerngewinn liegt nach vorläufigen Berechnungen vor diesem Hintergrund bei 73,5 Mio. €. Der Vorstand wird der ordentlichen Hauptversammlung am 20. Mai 2020 erneut die Ausschüttung einer Dividende von 3 Cent je Aktie vorschlagen.

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Transformation läuft noch: Ertrag durch Verkauf von plusnet und zukünftig ...

Das Unternehmen plant nach einer starken Auftragsentwicklung einen Umsatzzuwachs von mindestens 13 % auf mehr als 143 Mio. €. Zugleich wird es weiter in künftiges Wachstum investieren, neue digitale Services entwickeln und zusätzliche Software- und weitere S/4HANA-Spezialisten rekrutieren. Daher plant QSC mit einem EBITDA von bis zu -5 Mio. € und einem Free Cashflow von bis zu -16 Mio. €. Ab dem vierten Quartal 2020 wird das Unternehmen wieder ein nachhaltig positives EBITDA erzielen.

Ein wichtiger Bestandteil der Wachstumsstrategie "2020plus" ist zudem die klare Fokussierung auf die drei Schlüsselbranchen Handel, produzierendes Gewerbe und Energie. Die Ziele dieser Strategie nennt CEO Jürgen Hermann: "QSC wird 2022 einen Umsatz von 200 Mio. €, einen nachhaltig positiven Free Cashflow und eine EBITDA-Marge von mehr als 10 % erzielen."

Akquisitionen für weitere Wachstumsimpulse

Neben der Entwicklung innovativer Services sind Investitionen in Technologie-Unternehmen die Basis für die Umsetzung der Wachstumsstrategie 2020plus. Hierbei sind sowohl Beteiligungen an innovativen Startups - vergleichbar mit dem Engagement an aiXbrain im November 2019 - als auch Übernahmen etablierter Spezialisten denkbar. Entscheidend ist dabei immer, die Digitalisierungs- und Branchenkompetenz von QSC zu verstärken sowie neue Wachstumsimpulse zu erzeugen.

QSC will werden

Man sieht sich so:"Die QSC AG ist der Digitalisierer für den Mittelstand und ermöglicht ihren Kunden, Geschäftsprozesse und Geschäftsmodelle hochflexibel und effizient weiterzuentwickeln. QSC verfügt über langjährige Technologie- und Anwendungserfahrung in den Bereichen Cloud und Colocation, SAP und Internet of Things. Das umfassende Leistungsportfolio entspricht exakt den Bedürfnissen des Mittelstands im Zeitalter der Digitalisierung: von standardisierten Pay-as-you-use-Services bis hin zu individualisierten Komplettlösungen für die Branchen Handel, produzierendes Gewerbe und Energie. Alle Angebote zeichnen sich durch Ende-zu-Ende-Qualität und hohe Sicherheit aus; die Kundenbeziehungen sind geprägt von Unternehmertum, Serviceorientierung und einem Umgang auf Augenhöhe. Die QSC AG hat ihren Hauptsitz in Köln und beschäftigt an ihren Standorten in ganz Deutschland insgesamt rund 900 Mitarbeiter."

Der Umsatz 2019 ist mit dem des Vorjahres nicht vergleichbar, weil QSC ihr Telekommunikationsgeschäft zum 30. Juni 2019 erfolgreich verkauft hat. Man darf gespannt sein, wie es 2020 aussieht besser gesagt aussehen wird.


Chart: QSC AG | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: DE0005137004

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

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