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DATAGROUP SE (ISIN: DE000A0JC8S7) will wachsen, will an den SAP-Migrationen Geld verdienen, der Umsatz springt auch an, aber Wachstum, insbesondere durch Übernahmen von Assets einer "Pleitefirma" kostet erstmal Marge, dass sieht man nun. Aber zuerst Umsatz, dann der Rest...

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres (01.10.-31.12.2019) stieg der Umsatz um 19,3 % auf 82,8 Mio. EUR (im Vj. 69,4 Mio. EUR). Der Anteil der Dienstleistungsumsätze erreicht nun 82,8 % (im Vj. 81,1 %). Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) war sehr stark durch Sondereinflüsse belastet und verbesserte sich um 4,4% auf 9,5 Mio. EUR (Vj. 9,1 Mio. EUR), die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen betrug 11,4 % (Vj. 13,0 %). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte vor Sondereinflüssen 2,7 Mio. EUR (Vj. 4,1 Mio. EUR), das entspricht einer EBIT-Marge von 3,3 % (Vj. 5,8 %). Das Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen betrug 17 Cent gegenüber 27 Cent im Vorjahr. Was hat man getan? Man hat übernommen. Durch die Erstkonsolidierung der im August 2019 übernommenen der Assets aus der Insolvenzmasse von IT-Informatik Ulm entstanden Kosten. Dieses Unternehmen hatte in den letzten Jahren extrem hohe Verluste erwirtschaftet. Nach der Übernahme der Assets aus der Insolvenzmasse musste dieses Geschäft komplett neu aufgebaut werden. Hierbei schlugen Sonderbelastungen wie Personalkosten aus Personalabbau, erhöhte Vertriebskosten und schleppender Neuanlauf von Kundensituationen zu Buche. Außerdem mussten überhöhte Mieten und überhöhte sonstige Kosten abgebaut werden. Dies ist in beeindruckendem Maße gelungen. Nach erheblichen Anlaufverlusten in den ersten drei Monaten (Q1) in Höhe von 1,3 Mio. EUR konnte das Unternehmen inzwischen leicht profitabel aufgestellt werden.

"Wir sind guter Dinge, dass es uns gelingen wird, das neue Unternehmen DATAGROUP Ulm innerhalb der nächsten 12 Monate zu einem profitablen Mitglied der DATAGROUP entwickeln und die Margensituation auf Konzernniveau anheben zu können.", so Max H.-H. Schaber, Vorstandsvorsitzender von DATAGROUP.

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Der Rest passt, Anlaufkosten für große Projekte und erstes Quartal traditionell schwächer, 2020 könnte noch Spass machen

Weitere Sonderbelastungen waren beim Anlaufen von Betriebssituationen in Großprojekten zu verzeichnen. Hier waren bei drei Großprojekten insgesamt 1,1 Mio. EUR Anlaufverluste zu verbuchen, die inzwischen weitgehend verarbeitet sind. Es wird erwartet, dass diese Betriebssituationen im Laufe des aktuellen Geschäftsjahres positive Ergebnisbeiträge abliefern werden. Die benannten Sondereffekte spiegeln sich auch in der Cashflow-Rechnung wider. Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit ist um ca. 2,5 Mio. EUR negativ durch Vorfinanzierungskosten in Ulm beeinflusst. Darüber hinaus sind weitere ca. 7,3 Mio. EUR durch Projektanlaufkosten und Kundenvorfinanzierungen bei neugewonnenen Projekten bedingt. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit hingegen konnte stark verbessert werden, insbesondere durch einen Rückgang der Investitionen in das Sachanlagevermögen um rund 5 Mio. EUR.

Bei Eliminierung der ergebnisbelastenden Sondereffekte hätte das EBITDA-Ergebnis ein Wachstum von 34,2 % auf 12,2 Mio. EUR bei einer EBITDA-Marge von 14,6 % erreicht. Das EBIT wäre um 33,2 % auf 5,4 Mio. EUR gewachsen und hätte einen Wert von 6,5 % erreicht. Beim EPS wäre unter Eliminierung dieser Sondereinflüsse ein Wert von 39 Cent pro Aktie erreicht worden.

"Wenn man berücksichtigt, dass das Q1 traditionell schwächer ausfällt als die Folgequartale sehen wir mit großer Zuversicht für die Gesamtsituation des aktuellen Geschäftsjahres in die Zukunft.", resümiert Max H.-H. Schaber.

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DataGroup lieferte gute Zahlen am 24.01.2020

Konkret: Der Umsatz steigt um 18,8 % auf 23,43 Mio. EUR, das EBITDA um 15,4 % auf 39,8 Mio. EUR und das Ergebnis je Aktie um 13,5 % auf 1,76 EUR."DATAGROUP hat ein starkes Jahr hinter sich. Unsere Akquisitionsstrategie trägt weiterhin positiv zur Unternehmensentwicklung bei und wir konnten viele neue Großaufträge, insbesondere im stark regulierten Finanzsektor gewinnen.", so Max H.-H. Schaber, Vorstandsvorsitzender der DATAGROUP SE.

Und es lief alles rund

Im vergangenen Geschäftsjahr konnte DATAGROUP zahlreiche Großaufträge mit langen Laufzeiten gewinnen. Zu den neuen Kunden gehören unter anderem Messe München, die Rundfunkanstalten der ARD und das Bankhaus Lampe. Mit dem Kernprodukt CORBOX, einer modularen und flexibel kombinierbaren Suite von Services, die den gesamten IT-Betrieb abdecken, konnte der IT-Dienstleister im abgelaufenen Geschäftsjahr 29 Neukunden gewinnen und 16 Bestandskunden mit Upselling weiterentwickeln.Auch anorganisch ist DATAGROUP weiter gewachsen und hat die 22. und 23. Übernahme seit dem Börsengang 2006 getätigt. Im April 2019 übernahm das Unternehmen die UBL Informationssysteme GmbH mit Sitz in Neu-Isenburg bei Frankfurt am Main. Das sehr profitable Unternehmen ist Spezialist für IBM Systeme und erwirtschaftete mit über 70 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von über 25 Mio. EUR.

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"DATAGROUP hat immer wieder den Erfolg der Akquisitionsstrategie unter Beweis gestellt.", so Peter Schneck, der als neuer Vorstand seit dem 01. Oktober 2019 die Bereiche Investor Relations, Recht und M&A verantwortet. "Wir können damit hohe anorganische Wachstumsraten erzielen und vergleichsweise schnell IT-Expertise und Fachkräfte gewinnen."

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Datagroup ist...

... eines der führenden deutschen IT-Service-Unternehmen. Über 2.500 Mitarbeiter an Standorten in ganz Deutschland konzipieren, implementieren und betreiben IT-Infrastrukturen und Business Applikationen wie z. B. SAP. Mit ihrem Produkt CORBOX ist DATAGROUP ein Full Service Provider und betreut für mittelständische und große Unternehmen sowie öffentliche Auftraggeber über 600.000 IT-Arbeitsplätze weltweit. Das Unternehmen wächst organisch und durch Zukäufe. Die Akquisitionsstrategie zeichnet sich vor allem durch eine optimale Eingliederung der neuen Unternehmen aus. Durch ihre "buy and turn around"- bzw. "buy and build"- Strategie nimmt DATAGROUP aktiv am Konsolidierungsprozess des IT-Service-Marktes teil.

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Aktuell (25.02.2020 / 08.45 Uhr) notieren die Aktien der Datagroup SE im Frankfurter-Handel mit einem Plus von 2,80 EUR (+4,49 %) bei 65,20 EUR.

 


Chart: DATAGROUP SE | Powered by GOYAX.de
 

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Aktuell (28.01.2020 / 10:04 Uhr) notieren die Aktien der SNP SE im Xetra-Handel mit einem Plus von +0,40 EUR (+0,82 %) bei 49,30 EUR. 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Chart: SNP Schneider-Neureither & Partner AG | Powered by GOYAX.de
 

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  • ISIN: DE000A0JC8S7, DE0007203705

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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