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Die Baumot Group AG (ISIN; DE000A2G8Y89) , Anbieter im Bereich der Abgasnachbehandlung, informiert,

dass das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die weitere Entwicklung von Systemen zur Hardware-Nachrüstung bei Dieselkraftfahrzeugen mit insgesamt 46 Mio. EUR fördern wird.

Im Rahmen des Sofortprogramms "Saubere Luft 2017 - 2020" werden demnach in den Jahren 2020 und 2021 jeweils 23 Mio. EUR für die Entwicklung von NOx-Minderungssystemen für die Nachrüstung von Dieselfahrzeugen bereitgestellt. Im Hinblick auf eine mögliche deutlich erhöhte Marktnachfrage möchte das BMVI über diese Maßnahme Nachrüstunternehmen wie Baumot dabei unterstützen, ihre etablierten Systeme für zusätzliche Marken und Modelle weiter zu entwickeln und damit einem größeren Markt verfügbar zu machen. So könne auch die freiwillige Hardware-Nachrüstung durch erhöhte Verfügbarkeit nachhaltig angereizt werden. Die Maßnahme sei daher zur raschen Verbesserung der Luftqualität in Ballungsräumen in Deutschland geboten.

Der Bund hatte bereits 2017 mit dem "Sofortprogramm Saubere Luft" ein Maßnahmenpaket für bessere Luft in deutschen Städten aufgelegt. Gegenstand waren ursprünglich Maßnahmen für die Elektrifizierung des urbanen Verkehrs, für die Digitalisierung von Verkehrssystemen sowie zur Nachrüstung von Diesel-Bussen im ÖPNV mit Abgasnachbehandlungssystemen. Zusätzlich wurden flankierende Maßnahmen zur Luftreinhaltung unter anderem durch die Nachrüstung von Kommunal-, Handwerker- und Lieferfahrzeugen beschlossen. Das Programm umfasst Fördermittel für die 65 von Stickstoffdioxidüberschreitungen betroffenen Städten in der Höhe von 1,5 Mrd. EUR. Darüber hinaus stellt der Bund weitere 432 Mio. EUR Fördermittel zur Nachrüstung leichter und schwerer Handwerker- und Lieferfahrzeuge sowie für die Umrüstung von schweren Kommunalfahrzeugen bereit.

Und was sollen jetzt die Anleger tun? VW, Mercedes, bald Skoda und die Handwerkerfahrzeuge: Sensationell wenn es der kleinen Baumot gelingt Nachrüstungen zu entwickeln und zuzulassen, die angeblich zu aufwendig seien laut den großen Konzernen. Die Vorfinanzierung und den Endvertrieb dieser Produkte hat man hinbekommen, dass könnte etwas werden. Baumot als Profiteur der Dieselkrise. Findiger Ingenieurgeist kann im Mittelstand! Aktien-Analyse der Baumot AG - AKTUELL - Ist die Umsatzverdopplung im ersten Halbjahr erst der Anfang etwas viel Größeren?

Stefan Beinkämpen, Vorstandsmitglied der Baumot Group: "Wir freuen uns sehr, dass das Umweltministerium das Potenzial der Nachrüstung-Systeme zur Verbesserung der Luftqualität würdigt und uns dementsprechend bei der Umsetzung unterstützt. Das gibt uns die Möglichkeit, die Nachrüstung in Deutschland weiter voranzutreiben. Derzeit befinden wir uns planmäßig in der Vorserienproduktion für die volumenstärksten Modelle von VW und Daimler und rechnen damit, dass wir unser BNOx-System in größerem Umfang im zweiten Quartal ausliefern können."

Aktuell (16.01.2020 / 17:36 Uhr) notieren die Aktien der Baumot AG im Xetra-Handel mit einem Plus von +0,28 EUR (+17,59 %) bei 1,85 EUR.


Chart: Baumot | Powered by GOYAX.de
 

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  • ISIN: DE000A2G8Y89

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