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Werte, die interessant werden, wenn die Märkte übernervös sind - Korrekturen drohen.Besser gesagt: Noch interessanter werden...

DEFAMA (ISIN: DE000A13SUL5 ), spezialisiert auf Nahverkaufszentren mit mindestens 10% Rendite plus hohem Leverage, Deutsche Industrie Reit (ISIN:DE000A2G9LL1 ), spezialisiert auf Gewerbeimmobilien mit mind. 10% Rendite. und Aves One AG (ISIN: DE000A168114), ein stark wachsender Bestandshalter im Bereich Logistik-Assets, Bereits letztes Jahr als sichere Bänke in Zeiten der Unsicherheit angesprochen, heute aktueller als zuvor. Gold erreicht Rekordhochs aus 2013, die Märkte sind übernervös, eine Überreaktion könnte das Pulverfass am Persischen Golf zum Explodieren bringen oder eine Dauerkrise mit andauernder Unsicherheit über potentielle weitere Eskalationsstufen. wie kann man sich in solchen Zeiten am Aktienmarkt positionieren? Aktien ohne großen Bezug zur Krisenregion, mit bestätigtem Geschäftsmodell, kontinuierlich steigenden Erträgen un dhoher Skalierbarkeit könnten da Trumpf sein.  Alle drei vorgestellten Unternehmen bieten auch bei schwankenden Aktienmärkten eine gewisse "Sicherheit" aufgrund ihrer relativ sicheren Marge und relativ ungebrochenen Expansion. Natürlich sind alle drei Aktiengesellschaften, die diversen Risiken gegenüberstehen, die aber einen berechenbareren, weniger von Makrofaktoren beeinflussbaren Eindruck hinterlassen, als viele andere börsennotierten Gesellschaften.

DEFAMA

Stand 30.12. 2019 steigt die annualisierte Jahresnettomiete der DEFAMA auf rund 12 Mio. EUR. Das Portfolio umfasst 37 Standorte mit rund 147.000 qm Nutzfläche, die zu über 95% vermietet sind. Zu den größten Mietern zählen ALDI, EDEKA, LIDL, Netto, NORMA, Penny, REWE, Getränke Hoffmann, Dänisches Bettenlager, Deichmann, KiK, Takko und toom. Auf Basis des aktuellen Portfolios liegt der annualisierte FFO bei rund 5,6 Mio. EUR.

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Der beste "Verkäufer" des Unternehmens ist der CEO und Hauptaktionär Matthias Schrade. Er bringt regelmäßig das Konzept der DEFAMA, die Umsetzungsbeispiele und die zukünftigen Wachstumsperspektiven nahe: Eigentlich einfach - Kaufen wo es noch bezahlbar ist, natürlich dem Namen entsprechend "Fachmarktzentren", natürlich mit einer Finanzierung von über 80% des gesamten Kaufpreises, nicht zu abhängig von einer Bank, einem Mieter, einer Branche. Weiter: Nahverkaufszentren, die wenig bis gar nicht vom Onlineboom betroffen sind, zu Preisen, die direkt annähernd 10% "Rendite" erwirtschaften können. Klassisch: Der Segen liegt im Einkauf.

Wir konnten vor Kurzem mit Matthias Schrade, dem CEO der DEFAMA ein Exklusivinterview führen - danach weiss man, warum die DEFAMA interessant ist.


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Deutsche Industrie Reit

ist das Dritte Unternehmen im Verbund der "langweiligen Arbeitspferde", die durchaus für eine Kursüberraschung gut sind, insbesondere wenn die Börsenzeiten bewegter werden sollten, interessant, fokussiert und streng renditeorientiert, wie die beiden anderen vorgestellten Unternehmen: Im Geschäftsjahr 2018/2019 erfolgte der Nutzen- und Lastenwechsel von 28 Light Industrial Immobilien mit einem Investitionsvolumen von EUR 174,4 Mio. Darüber hinaus wurden weitere Objekte mit einem Investitionsvolumen von EUR 96,0 Mio. erworben, bei denen der Nutzen- und Lastenwechsel erst nach dem 30. September 2019 stattgefunden hat bzw. noch stattfinden wird.

Zweifel an der Deutschen Industrie Reit? Kann die CIO Sonja Petersen in unserem Exkluisvinterview mit ihr nach Vorlage der geschäftszahlen bestimmt ausräumen - LESEN

Deutsche Industrie Reit wächst kontinuierlich: DIE Analyse vom 06.01.2020 hier.

Durch die jährliche Immobilienbewertung hat sich ein Wertzuwachs von EUR 37,6 Mio. ergeben. Dies ist vor allem auf gestiegene Marktpreise im Bereich Logistik, sowie höhere Marktmieten und operative Verbesserungen (Leerstandsabbau, Mietanhebungen und Vertragsverlängerungen) im Portfolio zurückzuführen. Das Portfolio hat sich damit im Geschäftsjahr von 22 Objekten mit EUR 168,2 Mio. auf 49 Objekte mit EUR 392,8 Mio. mehr als verdoppelt. Berücksichtigt man alle bis jetzt erworbene Objekte und eine verkaufte Immobilie besteht das Gesamtportfolio der Deutsche Industrie heute aus 63 Immobilien mit einer annualisierten Gesamtmiete von rund EUR 44,0 Mio. und einem Portfoliowert von ca. EUR 493,1 Mio.

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Mit steigenden Gewinnen kann man natürlich auch auftrumpfen - ein einfaches Geschäft, wenn man richtig einkauft - und das hat die Deutsche Industrie Reit bisher bewiesen. Bei Mieterlösen von EUR 25,5 Mio. (Vorjahr EUR 10,3 Mio.) stieg das Vermietungsergebnis von EUR 8,1 Mio. auf EUR 21,0 Mio. an. Dazu trug auch das flächenbereinigte Mietwachstum von 6,1% von durchschnittlich 3,23 € pro m² auf 3,43 € pro m² bei (basierend auf 21 Objekten zu beiden Stichtagen). Die Marge erhöhte sich dabei von 79% auf 82%. Die Verwaltungskostenquote sank von 11,8% auf 7,7%, was deutlich zeigt wie effizient die DIR das Wachstum gestaltet, Skaleneffekte einer schlanken Verwaltungsstruktur. Aufgrund der in allen Bereichen positiv verlaufenen Entwicklung erhöhte sich der Jahresüberschuss von EUR 13,7 Mio. auf EUR 48,7 Mio

Wirecard - konzentriert sich auf die Zukunft - visionäre Kommunikationspolitik ersetzt derzeit die gewohnten News über individuelle neue Vertragspartner

SCHON DEN WOCHENRÜCKBLICK GELESEN - Wirecard, Evotec, Grenke, MorphoSys und andere Unternehmen, betrachtet über den Tellerrand hinaus ...

EVOTEC wird langsam teuer für die SHORTS - und setzt die letztes Jahr erfolgreich betriebene Kommunikationsoffensive fort

 


Chart: Deutsche Industrie REIT-AG | Powered by GOYAX.de

Aves One - einziges Manko sind die Schiffscontainer, aber

deren Anteil am Gesamtportfolio nimmt kontinuierlich ab, da man im Wagon-Geschäft kräftig im letzten Jahr zugekauft hat, selektiv auf Rendite achtend, stark gehebelt durch Hauptaktionäre auch in Form von Fremdkapital finanziert. Die Zahlen zum Q3 waren gewohnt "langweilig": hohes Wachstum mit hoher Rendite zu günstigen Kostenstrukturen, bei denen jetzt kräftig Skaleneffekte gehoben werden können.

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Die Gesellschaft steht nach einem bereits starken Geschäftsjahr 2018 vor einem weiteren Rekordjahr. Gemäß den vorläufigen Zahlen stiegen die Umsatzerlöse in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2019 um mehr als 70 % auf etwa EUR 85,8 Mio. (Vj. EUR 50,4 Mio.). Gleichzeitig verbesserte sich das EBITDA von EUR 35,2 Mio. auf rund EUR 63,6 Mio. - ein Plus von mehr als 80 %. Noch deutlicher wuchs das um die im Finanzergebnis ausgewiesenen Wechselkurseffekte bereinigte EBT: Es erreichte ein Niveau von rund EUR 8,9 Mio. (Vj. EUR 2,6 Mio.). Dieses starke Umsatz- und Ergebniswachstum ist Ausdruck der positiven Entwicklung des operativen Geschäfts. Darüber hinaus hat Aves One den Ausbau des Asset-Portfolios durch Investitionen in Assets in Höhe von rund EUR 110,6 Mio. erfolgreich fortgesetzt. Im Jahresverlauf legte dessen Volumen von EUR 820,9 Mio. auf rund EUR 917,6 Mio. per 30. September 2019 zu.

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"Unsere vorläufigen Ergebnisse unterstreichen das beeindruckende Wachstumstempo, das Aves One im Jahresverlauf vorgelegt hat. Wir liegen voll im Plan, unsere Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2019 zu erreichen.", erklärt Jürgen Bauer, Vorstand der Aves One AG. Die Wachstumsziele der Gesellschaft sehen einen Anstieg des Umsatzes auf mehr als EUR 110 Mio. (2018: EUR 77,7 Mio.) und ein EBITDA von über EUR 80 Mio. (2018: EUR 54,7 Mio.) vor. INTERESSANT.

ThyssenKrupp will in 2020 zeigen, dass ihre Töchter, insbesondere die Aufzugsparte, nicht nur mehr als doppelt soviel wert sind, wie der Gesamtkonzern an der Börse bewertet wird, sondern auch, dass man diesen Wert für die Mutter heben kann und will.

Aktuell (06.01.2019 / 08:03 Uhr) notieren die Aktien der Aves One  AG im Frankfurter-Handel bei 11,60 EUR, die DEFAMA bei 17,30 EUR und die Deutsche Industrie Reit bei 17,20 EUR (Tradegate, 06.01./ 08:52 Uhr).


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Weitere Informationen

  • ISIN: DE000A168114, DE000A13SUL5,

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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