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Vectron Systems AG (ISIN: DE000A0KEXC7) hofft auf die großen Geschäfte, wenn die Kassensicherungsverordnung geklärt ist, was Anfang November geschah..

Und jetzt legt man sich fest, dahinter zurückfallen wäre ein Glaubwürdigkeitsgau, insbesondere da die Mittelfristprognose - unserer Meinung nach - auch Spielraum nach oben lassen könnte: Im Geschäftsjahr 2020 erwartet Vectron, auch aufgrund des jetzt endgültig feststehenden Zeitrahmens der gesetzlichen Umstellung von Kassensystemen, einen Umsatz von mindestens EUR 50 Mio. bei einer EBIT-Marge im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Aufgrund von positiven Ergebnissen im bisher noch begrenzten Vertrieb der neuen digitalen Lösungen ist Vectron optimistisch, in den nächsten Jahren auch in diesem Bereich erheblich wachsen zu können. Durch den Aufbau des Digitalgeschäfts sollen die monatlich wiederkehrenden Umsätze zunehmend an Bedeutung gewinnen. Ab dem Jahr 2022 sollen die wiederkehrenden Umsätze erstmals auf Gesamtjahresbasis höher liegen als die des klassischen Vectron-Kassengeschäfts. Demzufolge hält es die Gesellschaft für möglich, im Geschäftsjahr 2022 Umsatzerlöse von mehr als EUR 100 Mio. bei einer EBIT-Marge im mittleren zweistelligen Prozentbereich zu erreichen.

„Nachdem die vergangenen Quartale aufgrund der Kaufzurückhaltung wirklich herausfordernd waren, blicken wir nun sehr optimistisch in die Zukunft. Wir spüren jetzt schon, wenige Tage nachdem sich das BMF geäußert hat, eine erste Belebung. Ab dem Frühjahr 2020 rechnen wir aus Erfahrungen mit früheren Fiskalisierungen, z. B. der in Österreich, mit einem regelrechten Boom, bei dem es zu zeitweiligen Lieferengpässen kommen kann. Daher arbeiten wir eng mit unseren Fachhandelspartnern daran, die Endkunden rechtzeitig zu informieren und die Bevorratung in allen Vertriebsstufen zu erhöhen", erklärte Thomas Stümmler, Vorstand der Vectron Systems AG vor einigen Tagen.

Vectron ist auf einem guten Weg und der Gesetzgeber definiert den Zeitrahmen, jetzt gilt es! Und was sagt die Analyse von HEUTE zu den Perspektiven? Schwierig ist es natürlich in einer Analyse die heute vorgestellten Möglichkeiten zu berücksichtigen, aber zumindest...

Warum wir das für möglich halten, was gesagt wird?

Die gesetzlichen Vorschriften sehen eigentlich ab dem 1.1.2020 eine Pflicht vor, alle Kassensysteme ab diesem Zeitpunkt nur noch mit einer technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) zu betreiben, die Manipulationen an den Daten verhindert. Durch Verzögerungen bei der Definition der technischen Standards wurde im Laufe des Jahres 2019 klar, dass die TSEs erst gegen Ende 2019 lieferbar sein würden. Diverse Branchenverbände baten daraufhin das BMF um einen Aufschub, um zusätzliche Zeit für die Umstellung zu erhalten. Nun hat das BMF für endgültige Klarheit gesorgt: Es wurde in einem Nichtanwendungserlass festgelegt, dass die Benutzung von Kassensystemen ohne TSE noch bis zum 30.9.2020 straffrei sein wird. Danach werden Strafen von bis zu EUR 25.000 pro Verstoß fällig.

Perfekt für Vectron

Der Nichtanwendungserlass hat zur Folge, dass in weniger als einem Jahr alle Kassensysteme in Deutschland entweder nachgerüstet oder erneuert werden müssen. Nach Erfahrungen mit der Fiskalisierung in Österreich verteilt sich die Nachfrage voraussichtlich jeweils zur Hälfte zwischen Neuanschaffungen und Nachrüstungen.

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Aufgrund der hohen Installationsbasis von Vectron im deutschen Markt errechnet sich hieraus eine Rekordnachfrage nach neuen Kassensystemen und Software-Updates. Vectron hat in Vorbereitung der neuen gesetzlichen Vorgaben bereits erhebliche Mengen an TSEs von den Herstellern geordert und ist somit bestens für einen großen Nachfrageschub gerüstet.

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ZUR ERINNERUNG "... als in Österreich die Fiskalisierungsinitiative umgesetzt wurde, konnte Vectron an diesem Markt seine Umsätze um bis zu 400% steigern (2014-2016) und nach der erfolgten Marktsättigung gingen die Umsätze "nur" um 62% zurück - d.h. selbst nach dem Hype konnte Vectron seine Marktposition annähernd verdoppeln. Dasselbe für Deutschjland unterstellt allein wäre schon eine Wachstumsstory par exellence für die nächsten 12 Monate"

UND VOR EINIGER ZEIT FRAGTEN WIR

"Was wäre wenn, Vectron sein Marktpotential von den reinen Kassensystemen (Gesamtmarkt rund 110 Mio. EUR) auf andere Märkte erweitert? Was wäre wenn Vectron die Umstellung nutzt ein ganzheitliches System ohne Einmalkosten für den Gastronomen und Bäcker anbieten kann und das auch noch finanziert bekommt? Seinen Marktanteil dadurch erhöht und nicht mehr "nur" einmalig den Kaufpreis eines Kassensystems vereinnahmt, sondern monatliche Einnahmen aus Datenverkauf, Sitzplatzreservierungen, Essenslieferungen, Kundenbindungssystemen u.a. erhalten würde?Neugierig geworden? - Wir denken, eine interessante Vorstellung."

Ein kurze Erinnerung an unsere Aussage vor einigen Wochen: "Man hat vor einiger Zeit eine News veröffentlicht: "Vectron digitalisiert die Gastroszene" ABER die eigentlichen Chancen aus dieser Initiative haben wir erst jetzt verstanden. Da sage noch jemand IR-Veranstaltungen machen keinen Sinn. Vectron deckt derzeit in einem stark fragmentierten Markt in der Gastro- und Bäckereibranche circa 25% der Kassensysteme ab."

Vectron, wer?

Mit mehr als 200.000 Installationen ist die börsengelistete Vectron Systems AG einer der größten europäischen Hersteller von Kassensystemen. Stabile Hardware kombiniert mit flexibler, zuverlässiger Software hat Vectron zum Marktführer für Kassenlösungen im deutschsprachigen Raum und in Benelux in den Branchen Gastronomie und Bäckerei gemacht. Mehrere Hundert Fachhandelspartner vertreiben die Produkte international. Digitale Cloud Services werden unter den Markennamen myVectron und bonVito angeboten. Das Spektrum reicht von Loyalty- und Paymentfunktionen bis hin zu Online-Reservierung und Online-Reporting. Alle Dienste sind direkt mit dem Kassensystem verbunden, wodurch dieses zum zentralen Data Center wird.

Aktuell (25.11.2019 / 17:36 Uhr) notierten die Aktien der Vectron Systems AG im XETRA-Handel nahezu unverändert bei 13,35 EUR.


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Weitere Informationen

  • ISIN: DE000A0KEXC7

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