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Der Deutsche Rohstoff AG (ISIN: DE000A0XYG76) hat im ersten Halbjahr 2019 einen Umsatz in Höhe von 24,2 Mio. EUR (Vorjahr: 54,1 Mio. EUR) sowie ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 15,2 Mio. EUR (Vorjahr: 52,0 Mio. EUR) erzielt.

Diese Zahlen sind im Vergleich zum Vorjahr ernüchternd. Klar, man nimmt sich vor Projekte zu entwickeln und dann zu veräußern, aber auch die weiteren Aussagen des Unternehmens sprechen von Problemen und Verzögerungen: "Der Konzernjahresüberschuss beläuft sich auf 3,5 Mio. EUR (Vorjahr: 10,1 Mio. EUR). Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstand weiterhin einen Umsatz zwischen 40 und 50 Mio. EUR, ein EBITDA von 25 und 35 Mio. EUR sowie ein positives Konzernergebnis. Unverändert bleibt auch die Prognose für 2020 mit einem erwarteten Umsatz von 75 bis 85 Mio. EUR, einem EBITDA von 55 bis 65 Mio. EUR und ebenfalls einem positiven Konzernergebnis.

Die Verbindlichkeiten im Konzern gingen zum 30. Juni 2019 gegenüber dem Vorjahr um 43,6 Mio. EUR zurück, gegenüber dem 31. Dezember 2018 um 18,6 Mio. EUR. Das Eigenkapital stieg weiter auf 77,4 Mio. EUR an. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 37,1%, nachdem sie am 31.12.2018 noch bei 32,8% gelegen hatte.

Der Umsatz im ersten Halbjahr resultierte wie auch in den Vorjahren aus dem Öl- und Gasgeschäft in den USA. Die vier US-Tochtergesellschaften konnten bis Ende Juni 975.671 Barrel Öläquivalent (BOE) fördern (Vorjahr: 1,69 Mio. BOE), davon 415.927 Barrel Öl (BO)(Vorjahr: 0,94 Mio. BO). Der durchschnittliche Verkaufspreis für das Öl lag bei 52,45 USD pro Barrel. Der WTI Ölpreis lag im Schnitt bei 57,34 USD.

Die Öl- und Gasförderung bewegte sich im ersten Halbjahr sowohl bei Cub Creek Energy als auch bei Elster Oil & Gas im Rahmen der Erwartungen, obwohl beide Gesellschaften mit operativen Problemen zu kämpfen hatten. Für das zweite Halbjahr erwartet der Vorstand aufgrund der technischen Umrüstung zweier weiterer Bohrplätze eine zusätzliche Stabilisierung der Produktion bei Cub Creek. Die Umstellung der ersten beiden Bohrplätze auf sogenannte Gas-Lifts hatte bewirkt, dass die Produktion im Juni über den Durchschnitt des ersten Halbjahres gestiegen war. Aufgrund der erfolgreichen Überarbeitung der Bohrungen bei Cub Creek und der Stabilisierung der Produktion konnte zum 30. Juni die interne Reservenschätzung gegenüber dem Jahresende wieder erhöht werden und die am Jahresende vorgenommene außerplanmäßige Abschreibung teilweise umgekehrt werden.

Die Bohrungen vom Olander-Bohrplatz, die Cub Creek seit Mitte Juni niederbringt, laufen planmäßig. Die Gesellschaft bohrt derzeit die achte von elf Horizontalbohrungen mit 2 Meilen horizontaler Länge. Die Bohrungen werden voraussichtlich Mitte September abgeschlossen sein. Danach erfolgt die Fertigstellung. Aufgrund des guten Fortschritts könnte der Produktionsbeginn möglicherweise schon im Dezember 2019 erfolgen und nicht wie ursprünglich erwartet Anfang 2020."

Außerplanmäßige Abschreibung möglicherweise rückgängig gemacht werden, operative Probleme bei beiden Geselllschaften, technische Umrüstung: hört sich alles nicht sehr beruhigend an. Ein Produktionsbeginn "möglicherweise" ein wenig früher soll schon ausreichend Perspektive bieten. Alles sehr schwierig einzuscchätzen:

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...verspricht wenig Gutes. Vielleicht gibt es eine Bodenbildung oder - was wahrscheinlicher ist, werden mit neuen Tiefs ohne Widerstände voraus auch weitere Dämme brechen. CHARTANALYSE von heute Morgen: Hier?

Die Aktie von Deutsche Rohstoff AG steht aktuell (23.08.2019 / 08:15 Uhr) mit einem Minus von -0,05 EUR (-0,37 %) bei 13,50 EUR.


Chart: Deutsche Rohstaoff AG | Powered by GOYAX.de


Weitere Informationen

  • ISIN: DE000A0XYG76

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