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DATAGROUP SE (ISIN: DE000A0JC8S7), veröffentlicht heute Zahlen für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2018/2019.

Ein weiter beschleunigtes Umsatz- und Ergebniswachstum unterstreicht eindrucksvoll die Wirksamkeit der seit langem verfolgten und konsequent umgesetzten Unternehmensstrategie. Hierbei steht die Ausrichtung auf langfristige Verträge mit wiederkehrenden Umsätzen und hoher Wertschöpfung im Mittelpunkt. Innerhalb der Berichtsperiode konnte DATAGROUP überdurchschnittlich viele große Serviceaufträge gewinnen. Darüber hinaus gelang mit der Übernahme der UBL Informationssysteme GmbH (UBL) die Erweiterung des Angebots im Bereich von Plattformen für containerisierte Software-Lösungen.

In der Berichtsperiode (01.10.2018 - 31.03.2019 - zweites Quartal) stieg der Umsatz auf vergleichbarer Basis (vor Effekten aus der Erstanwendung von IFRS 15 und 16) um 7,2 % auf 143,1 Mio. Euro (i.Vj. 133,5). Der Anteil der Dienstleistungsumsätze verbesserte sich auf 83,2 % (81,7 %). Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kletterte bereinigt überproportional zum Umsatz um 10,5 % auf 17,2 Mio. Euro (i.Vj. 15,6). Die EBITDA-Marge stieg von 11,6 % auf 12,0 %. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg mit +18,1 % auf 10,2 Mio. Euro (i.Vj. 8,6) ebenfalls überproportional zum Umsatz (bereinigt). Die EBIT-Marge erreichte 7,1 % (6,5 %). Das EBT konnte um 26,7 % auf 9,2 Mio. Euro verbessert werden (bereinigt).

Das Ergebnis je Aktie (EPS) übertraf mit 75 Cent gegenüber 60 Cent den Vorjahreswert um fast 25 %.

Das letzte Jahr

"Wir sind sehr stolz, auch im abgeschlossenen Geschäftsjahr wieder auf allen Ebenen Bestmarken erreicht zu haben. Besonders erfreulich ist, dass wir das EBITDA frei von einmaligen akquisitionsbedingten Sondereffekten weiter stark gesteigert und die EBITDA-Marge auf 12,6% erhöht haben", sagte DATAGROUP CEO Max H.-H. Schaber Mitte März in seiner Rede vor Aktionären auf der Hauptversammlung. Mit einem Umsatzanstieg um 21,9 % von 223,1 Mio. Euro auf 272,1, Mio. Euro und einem Ergebnisanstieg vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um + 27,4 % von 27,0 Mio. Euro auf 34,5 Mio. Euro haben Umsatz und Ergebnis zum dritten Mal in Folge einen signifikanten Sprung nach vorne gemacht.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs um 9,9 % und erreichte 20,4 Mio. Euro (18,6 Mio. Euro). Der Periodenüberschuss stieg um 15 % auf 12,9 Mio. Euro (11,2 Mio. Euro), das Ergebnis je Aktie (EPS) erreichte 1,55 Euro (1,41 Euro).

Erneut erzielte DATAGROUP einen starken operativen Cashflow in Höhe von 19,0 Mio. Euro (32,5 Mio. Euro), der sich bereinigt um Sondereinflüsse nur knapp unter dem Niveau des Vorjahres befand (24,0 Mio. Euro vs. 26,7 Mio. Euro).

Positive Prognose für das Gesamtjahr nach sehr gutem erstem Quartal

Mit der Geschäftsentwicklung im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres (01.10.- 31.12.2018) zeigte sich der Vorstand ebenfalls sehr zufrieden. Insbesondere im Kerngeschäft mit hochmargigen IT-Services ist DATAGROUP stark gewachsen und hat das operative Ergebnis deutlich verbessert. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres stieg der Umsatz um 6,9 % auf 69,4 Mio. Euro (im Vj. 64,9 Mio. Euro). Der Anteil der Dienstleistungsumsätze ging auf 81,1 % (81,8 %) zurück.

Das EBITDA verbesserte sich überproportional zum Umsatz um 28,4 % auf 9,1 Mio. Euro (7,1 Mio. Euro), die EBITDA-Marge stieg von 10,8 % auf 13,0 %. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs um 8,6 % und erreichte 4,1 Mio. Euro (3,7 Mio. Euro), das entspricht einer EBIT-Marge von 5,8 % (5,7 %). Das Ergebnis je Aktie (EPS) stieg von 22 Cent auf 27 Cent.

"Im Gesamtjahr rechnen wir aufgrund der sehr guten Geschäftsentwicklung mit neuen Rekordwerten bei Umsatz und EBITDA", kommentierte damals DATAGROUP CEO Max H.-H. Schaber. "Akquisitionsbedingte Einmaleffekte könnten uns darüber hinaus weitere Ergebnissteigerungen bescheren. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, den Umsatz organisch auf 280 Mio. EUR zu erhöhen und ein EBITDA von mehr als 43 Mio. Euro zu erreichen. Diese neue Guidance berücksichtigt positive EBITDA-Effekte aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 15 und 16 in Höhe von 6 bis 7 Mio. Euro sowie den Umsatz mindernde Effekte", erläuterte Max H.-H. Schaber weiter. Auch die aktuelle Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal zeige positive Tendenzen.

Und nach dem zweiten Quartal geht man sogar noch weiter: "Die erfreuliche Entwicklung im ersten Halbjahr zusammen mit der Übernahme der UBL veranlassen den Vorstand dazu, die Jahresprognose zu erhöhen. Nunmehr erwartet DATAGROUP Umsatzerlöse von mehr als 300 Mio. Euro und ein EBITDA von über 38,5 Mio. Euro ohne Berücksichtigung der Effekte der erstmaligen Anwendung von IFRS 15 und 16. Nach Anwendung von IFRS 15 und 16 erwartet der Vorstand einen Umsatz von mehr als 295 Mio. Euro und ein EBITDA von mehr als 45 Mio. Euro."

Positive Auftragsentwicklung nicht nur im Finanzdienstleistungssektor

"Nur wer sich konsequent an den Bedürfnissen der Kunden orientiert, wird langfristig erfolgreich sein", so damals COO Dirk Peters. Das zeigt auch das Ergebnis der IT-Outsourcing-Studie von Whitelane Research und der Sourcing-Beratung Navisco: Unter den führenden IT-Dienstleistern Deutschlands bewährt sich DATAGROUP 2018 erneut an der Spitze der Kundenzufriedenheit. "Im kommenden Geschäftsjahr gilt es, weiter zu wachsen und Chancen, die uns der Markt bietet, konsequent zu nutzen."

"Nicht nur die Zahlen der ersten sechs Monate zeigen, dass DATAGROUP weiter auf Kurs segelt", so aktuell CEO Max H.-H. Schaber. "Ausgesprochen erfreulich gestaltete sich die Auftragsentwicklung, deren Wirkung sich erst voll in den Folgejahren entfalten wird." Mit Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen wurden mehrjährige Dienstleistungsverträge über Volumen im mittleren ein- bis zweistelligen Millionen-Euro-Bereich abgeschlossen. Besonders stark war dabei die Nachfrage aus dem Finanzdienstleistungssektor. Nach dem Zuschlag für das Full-Service Outsourcing der IKB Deutsche Industriebank und für den Betrieb der IT-Infrastruktur-Services der BayernInvest wurde innerhalb der Berichtsperiode ein Fünfjahresvertrag mit dem Bankhaus Lampe geschlossen. Auch dieser Auftrag weist ein Volumen im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich auf. Das Auftragsbuch ist damit für die kommenden Jahre alleine im Finanzdienstleistungsbereich über 200 Mio. Euro stark. Jüngster namhafter Akquisitionserfolg außerhalb des Finanzdienstleistungssektors ist der Gewinn der öffentlichen Ausschreibung für die Neuvergabe der Service-Desk- und Onsite-Support-Dienstleitungen der ARD-Sendeanstalten. Der vereinbarte Rahmenvertrag mit den deutschen Landesrundfunkanstalten, der Deutschen Welle und des Deutschlandradios hat bei einer Laufzeit über mindestens vier Jahre ebenso ein zweistelliges Millionen-Euro-Volumen.

Plus eine Übernahme

Auch in Sachen anorganischen Wachstums war DATAGROUP wieder erfolgreich: Mit Wirkung zum 01. April hat das Unternehmen 100 % der Geschäftsanteile der UBL Informationssysteme GmbH (UBL) mit Sitz in Neu-Isenburg bei Frankfurt/Main übernommen. Der Multi-Cloud- und Managed-Service-Provider entwickelt und betreibt IT-Infrastrukturen und -Plattformen für größere mittelständische Unternehmen. Mit Fokus auf kundenindividuelle Dienstleistungen von der Architektur bis zum Betriebskonzept in der Cloud und der Spezialisierung auf IBM-Infrastrukturen ergänzt UBL das DATAGROUP-Angebot perfekt. "Die Kompetenz der UBL in der Container-Technologie erweitert das Spektrum unserer zentralen Liefereinheiten im Bereich Cloud-Solutions und bildet damit ein neues Know-how-Zentrum", so DATAGROUP CPO Andreas Baresel. "Wir heben durch diesen Zuwachs somit auch für die bestehenden Kunden einen signifikanten Mehrwert."

Aktuell (21.05.2019 / 10:21 Uhr) notieren die Aktien der Datagroup SE im Frankfurter-Handel mit einem Minus von -0,40 EUR (-0,94 %) bei 42,15 EUR.


Chart: DATAGROUP SE | Powered by GOYAX.de

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