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Die Init Innovation in Traffic SE (ISIN: DE0005759807) kombiniert ihre ÖPNV-Anwendungen (Handy Ticketing als Stichwort) mit autonomen Fahren.

 

Es ist einer der Megatrends zur Sicherung der Mobilität in unseren Städten: Die Einbindung "autonomer", d.h. automatisch gesteuerter, fahrerloser Fahrzeuge in unsere Verkehrssysteme. Im öffentlichen Personennahverkehr galt dies bislang als schwer vorstellbar. Doch jetzt wird diese Zukunftsvision bereits Realität - durch die Kooperation zweier führender Innovatoren auf diesem Gebiet.

Bestmile, Hersteller der führenden Mobilitätsservice-Plattform für die Planung, Steuerung und Optimierung autonomer und fahrergesteuerter Fahrzeugflotten, und init, der weltweit führende Anbieter von integrierten Planungs-, Dispositions-, Telematik- und Ticketinglösungen für Busse und Bahnen. Sie werden künftig gemeinsam an der Einbindung fahrerloser Fahrzeuge in den ÖPNV arbeiten und dafür eine vollintegrierte Mobilitätslösung schaffen.

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Dazu werden beide Unternehmen in enger Zusammenarbeit ihre jeweiligen Hintergrundsysteme zu einer Gesamtlösung vereinen, die es Verkehrsbetrieben erlaubt, fahrerlose Verkehrsangebote nahtlos in den öffentlichen Nahverkehr einzubinden.

Bestmile bietet die bislang einzige Cloud-basierte Plattform, die nachweisbar in der Lage ist, autonom fahrende Fahrzeuge herstellerunabhängig mit dem Linienverkehr zu einem multimodalen Serviceangebot zu vereinen. Mit mehr als 35 Jahren Branchenerfahrung bringt init einzigartige Kenntnisse des ÖPNV in die Partnerschaft ein. Dieses Know-how ist entscheidend für die erfolgreiche Integration innovativer Verkehrsdienstleistungen in einen starken ÖPNV.

So können jetzt autonome first-mile/last-mile Angebote in das zentrale Managementtool eines Verkehrsunternehmens eingebunden werden, etwa das Intermodal Transport Control System (ITCS) von init. "Das ermöglicht es den Verkehrsbetrieben, einen exzellenten und möglichst individuellen Service anzubieten, der auch wirtschaftlich überzeugt", so Dirk Weißer, der verantwortliche Head of Research von init.

Gemeinsam arbeiten die Partner an der Einbindung fahrerloser Services in die klassischen ÖPNV-Systeme. Dazu gilt es eine Interaktion der Hintergrundsysteme herzustellen, um Fahrpläne zu synchronisieren und die Servicequalität zu optimieren. Darüber hinaus werden Schlüsselkomponenten wie Echtzeitfahrgastinformation, Planung und Ticketing einbezogen.

"Autonom fahrende Zubringerdienste von und zu Mobilitätsknotenpunkten erhöhen den Komfort und erschließen den ÖPNV für deutlich mehr Fahrgäste. Denn sie stellen eine effiziente Möglichkeit dar, Gebiete in das Servicenetz einzubeziehen, die sich mit den großen Linienbussen nicht wirtschaftlich bedienen lassen. Dies führt zu steigenden Fahrgastzahlen und Einnahmen", erläutert Dirk Weißer.

Wer ist der Partner für autonomes Verfahren?

Bestmile ermöglicht Mobilitätsdienstleistern den Betrieb, die Steuerung und die Optimierung von autonomen sowie konventionell angetriebenen Fahrzeugflotten und verwaltet Linien- und On-Demand-Dienste unabhängig von der Fahrzeugmarke oder dem Fahrzeugtyp. Die von Bestmile bereitgestellte Mobilitätsplattform unterstützt multimodale Service-Angebote auf sichere und effiziente Weise, indem autonome Fahrzeuge in das vorhandene Mobilitätssystem integriert werden. Bestmiles autonome Mobilitäts-Serviceplattform wird täglich für gemeinsam genutzte, autonome Elektrofahrzeuge in Fußgängerzonen und auf öffentlichen Straßen verwendet. Bestmile wurde 2014 gegründet und hat Büros in San Francisco (USA) und Lausanne (Schweiz).

Wo steht inits Innovation - das Handyticketing?

Der Anlauf war lang - doch jetzt boomt das Handy Ticketing in Deutschland: HandyTicket Deutschland, die führende überregionale Mobilitätsplattform für den deutschen ÖPNV, konnte jetzt den millionsten Nutzer begrüßen - und monatlich kommen etwa 20.000 dazu."Aktuell bieten rund 50 Partner aus Verkehrsverbünden und Nahverkehrsunternehmen in Deutschland ihren Fahrgästen diesen innovativen Service an, Tendenz steigend. Und die Umsätze mit Handy Ticketing wachsen bei ihnen mit hohen zweistelligen Wachstumsraten", zieht Dr. Jürgen Greschner, der Vertriebsvorstand der init innovation in traffic systems SE, deren hundertprozentige Tochtergesellschaft HanseCom die Plattform entwickelt hat, eine erste Bilanz.

Jeder ÖPNV-Nutzer in Deutschland kennt das Problem: Für jede Stadt, jeden Verkehrsverbund muss man ein extra Ticket lösen. Das macht das Fahren mit Bus und Bahn kompliziert und weniger attraktiv. Abhilfe kann hier das Handy Ticketing schaffen. Doch auch hier gilt oft, dass man sich bei jedem Anbieter extra registrieren muss. Wer viel zwischen verschiedenen Regionen pendelt, muss so Dutzende von Apps mit eigenen Passwörtern auf sein Handy laden. Und später folgt ein schwer nachzuvollziehendes Abrechnungs-Procedere.

Eine App für Ticketing ohne Stress

HandyTicket Deutschland erspart den Fahrgästen diesen Stress. Mit nur einer App hat man den flächendeckenden Zugriff auf die Tickets von rund 50 Partnern aus Verkehrsverbünden quer durch die Republik und erhält eine vollkommen transparente Abrechnung im gewünschten Modus. Wenn der Verkehrsverbund dies zulässt, sogar mit «Bestpreis-Garantie».

Die erste Million registrierter Nutzer unterstreicht die Erfolgsgeschichte von HandyTicket Deutschland als nunmehr führende Mobilitätsplattform. Das von ihr abgedeckte Gebiet wird laufend erweitert; demnächst kommen SNG Suhl/Zella-Mehlis und TriRegio im Dreiländereck, Hofbus in Hof, der Hamburger Verkehrsverbund HVV und der Karlsruher Verkehrsverbund KVV dazu.

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Die Vorteile für die Partner von HandyTicket Deutschland liegen auf der Hand: Sie haben keine hohen Einstiegsinvestitionen, im Betrieb ein faires und transparentes Provisionsmodell, sie behalten die Hoheit über alle Kundendaten, sie haben mit ihren Angeboten Zugang zu aktuell einer Million Nutzer und sie können beliebige multimodale Angebote wie Car- oder Bikesharing integrieren und auch Kombiangebote wie Parktickets, Strom tanken, Konzert- oder Freizeittickets einbinden.

"HandyTicket Deutschland ist damit gegenwärtig die umfassendste Mobilitätsplattform für den ÖPNV in Deutschland. Zusammen mit unseren weiteren Systemkomponenten und der Erfahrung auch aus Ticketing-Projekten in so verschiedenen Ländern wie Finnland, Großbritannien, Australien und den USA können wir unseren Kunden und deren Fahrgästen echten Mehrwert bieten. Wir machen das Ticketing smart und sind damit auf dem Weg, uns als Systempartner und Komplettanbieter für die Übernahme des Fahrgeld- und Zahlungsverkehrsmanagements bei Verkehrsverbünden und -unternehmen weltweit zu profilieren", fasst Jürgen Greschner zusammen.

HanseCom - Tochter der Init

HanseCom, ein Unternehmen der init-Gruppe, entwickelt Softwarelösungen für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Das Unternehmen ist Experte für überregionales, mobiles Ticketing, Urban-Mobility-Plattformen und Kundenmanagementsysteme. Mit langjähriger Branchenerfahrung unterstützt HanseCom mehr als 60 Verkehrsunternehmen und -verbünde bei der Steuerung ihrer Vertriebsprozesse und dem Vertrieb mobiler Tickets. Zum Produktportfolio von HanseCom gehören das Kundenmanagementsystem PT sowie die überregionale, mobile Ticketingplattform HandyTicket Deutschland, die seit über zehn Jahren erfolgreich im Markt etabliert ist. HanseCom hat seinen Hauptsitz in Hamburg. Weitere Informationen unter: www.hansecom.com

Wer ist die init Gruppe?

Seit über 35 Jahren macht init den öffentlichen Personenverkehr schneller, effizienter und attraktiver. Für Verkehrsunternehmen und Fahrgäste in aller Welt. init ist heute der weltweit einzige Anbieter, der das komplette Aufgabenspektrum von Verkehrsunternehmen abdeckt - in einem vollständig integrierten Planungs-, Dispositions-, Telematik- und Ticketingsystem. Abgestimmt auf die Anforderungen vor Ort findet init die zielgerichtete Lösung - für 20 Fahrzeuge oder 2.000, für Metropolen oder den Regionalverkehr.

Aktuell (20.12.2018 / 10:52 Uhr) notieren die Aktien der Init SE im Xetra-Handel im Minus -0,15 EUR (-1,06 %) bei 13,95 EUR.


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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

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