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Für den Hightech-Maschinenhersteller Manz AG (ISIN: DE000A0JQ5U3) hat das Jahr 2016 in Sachen Auftragseingang gut begonnen. Anleger reagieren mit starken Käufen und sorgen für ein Kursplus von aktuell über +21%.

Wie das Unternehmen aus Reutlingen heute mitteilte, konnte man sich in den ersten Wochen des neuen Jahres über diverse Auftragseingänge in der Sparte Energy Storage freuen.


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Manz profitiert im Bereich Energy Storage von anhaltender Nachfrage

Es sind die Produzenten im Bereich Consumer Electronics und Elektromobilität, welche die Nachfrage nach Maschinen zur Herstellung von leistungsfähigen Lithium-Ionen-Batterien weiterhin hochhalten.

Manz konnte sich hier zu Beginn des Jahres Neu- und Folgeaufträgen mit einem Gesamtvolumen im unteren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich sichern. Und weitere dürften folgen: Erst im Januar dieses Jahres konnte Manz gemeinsam mit einem Großkunden aus dem Bereich Consumer Electronics ein Entwicklungsprojekt erfolgreich beenden. Hieraus – davon geht man bei Manz aus – werden weitere Folgeaufträge zu erwarten sein.

Vorstandschef Dieter Manz wies mit Blick auf das positive Marktumfeld im Batterie-Geschäft darauf hin, dass europäische, asiatische und US-amerikanische Hersteller von Tablets, Smartphones und E-Fahrzeugen im laufenden Jahr für kontinuierliche Wachstumsimpulse sorgen werden.

Manz sollte davon profitieren, auch weil das Unternehmen seine Fertigungstechnologien auf die Bedürfnisse ihrer Kunden abgestimmt sieht. Bei der Herstellung von Batterien spielen allen voran die Laufzeit und die Baugröße eine maßgebliche Rolle. Und mit den Maschinen von Manz können Kunden Batterien mit längeren Laufzeiten bei gleichzeitig kleinerer Bauweise produzieren.


Aktie springt zwischenzeitlich auf ein Tageshoch von 28,68 EUR

Endlich mal wieder eine gute Nachricht! Das dürften sich Anleger heute wohl im Falle von Manz gedacht haben. Nachdem die Aktie sich im Zuge eines katastrophalen Jahres am 21. Dezember aus dem TECDAX verabschieden musste, konnte man im heutigen Handel zur Abwechslung einmal eine eindeutig positive Kursentwicklung beobachten. Die Aktie sprang in der Spitze sogar um über +26% ins Plus. Aktuell notiert sie bei 27,68 EUR, d.h. +21,67% über dem gestrigen Schlusskurs.

Neben dem erfreulichen Verlauf beim Auftragseingang in der Sparte Energy Storage sorgten aber sicher auch noch die Information über die fortgeschrittenen Vertragsverhandlungen in der Sparte Electronics sowie die von Dieter Manz für 2016 in Aussicht gestellte Ergebnisverbesserung für eine wiederkehrende Zuversicht unter Anlegern.

Schaut man sich die Kursentwicklung des letzten Jahres an, so kann man erahnen, warum die heutige Meldung eine solch positive Reaktion im heutigen Handel ausgelöst hat. Man kann ohne Umschweife behaupten, dass die Aktie im letzten Jahr eine wahre Odyssee mitgemacht hat.

Von 56,10 EUR ging es in den ersten Monaten des letzten Jahres bis Mai zunächst ganz fix auf ein Mehrjahreshoch bei 96,10 EUR. Von diesem Hoch aus stürzte der Kurs allerdings – begleitet von zwei Gewinnwarnungen im Juni und im Oktober – bis zum gestrigen Mehrjahrestief bei 22,56 EUR. Manz verlor in nur neun Monaten -76,52% des Börsenwerts.

Somit war eine kräftige Erholung beim ersten Erkennen einer fundamentalen Genesung überfällig.

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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