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Die Wirecard AG (ISIN: DE0007472060) hielt sich gestern in der aufsteigenden Börsen-Panik relativ gut. Paypal Minus 6,55%, Square Minus 11,69%, Adyen Minus 5,19%. Alles kein Trost für long wirecard-Anleger.

Und die nächsten Tage oder Wochen - keiner kann hier irgendetwas definitiv sagen - werden wahrscheinlich von größeren Kursausschlägen geprägt sein. Panik ist vielleicht der erste Schritt für eine gewisse Bodenbildung. Nur ist Panik bereits da oder gerade erst im Ansteigen? Jedenfalls gab es gestern zwei aktualisierte Analystenmeinungen zu Wirecard, die zumindest von den Kurszielen her besser aussehen, als die von Montag oder Dienstag:

JP Morgan blieb gestern bei NEUTRAL, reduzierten 150,00 EUR Kursziel und der Maßgabe generell Paymentdientleister genau zu beobachten, um bei weiteren Corona-Auswirkungen weiter "runterzugehen". Wohlgemerkt für alle Paymentdienstleister. Auch wenn Wirecard nicht müde wird, zu betonen, dass die Prognose stehe und bisher Rückgänge im Tourismus und Retailbereich durch Onlineumsätze kompensiert würden, zweifeln beispielsweise die Analysten von Independent Research daran, wie montags mitgeteilt.

Baader Bank blieb gestern bei der grundsätzlich posiitven Einschätzung Wirecards und beließ auch das Kursziel bei 240,00 EUR - hier glaubt man an die Kompensation von Umsatzausfällen auf der Reise und Retailhandelsseite durch digitale Dienste und Onlinehandel. Folgerichtig blieb es auch beim Votum "KAUFEN".

CEO wird nicht müde

zu betonen, wie gerade in der derzeitigen Krise die Bedeutung des Onlinehandels deutlich wird und weiter steigt. Er retweete folgerichtig eine aussage des offiziellen Wirecard-accounts: "The global situation with #coronavirus is a bold proof of how crucial #ecommerce has become for our society and how big its potential for every retailer there still is." Jede Krise hat auch ihre Profiteure, bei Corona sind es die Hersteller medizinischer Güter - Drägerwerk als ein Beispiel - entwickler von Medikamneten und Impfstoffen und wohl auch die Branche der Onlinemedien und Onlineanbieter. Auch wenn die drohende weltwirtschaftliche Abkühlung, möglicherweise Rezession, einige Unternehmen an ihre Existenzgrenze bringen wird, werden die Vorzüge des Onlinehandels noch wichtiger und wahrscheinlich noch mehr zur gewohnten einjaufsmethode - auch für bisher eher schwierige Produkte, wie Lebensmittel und Frischwaren. also zumindest mittel- bis langfristig eher ein Beschleuniger für das geschäftsmodell Wirecards.

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Und Wechatpay weiter im Durchmarsch

wie heute von Wirecard gemeldet, eröffnet man europäischen Händlern den Zugang zum chinesischen Endkunden für Onlineangebote durch den Anschluss an WeChatpay:"Mit Wirecard können europäische Händler innerhalb weniger Minuten die beliebte chinesische Zahlungsmethode WeChat Pay in ihrem Online-Shop integrieren. Chinesische Konsumenten können somit online und per App bei diesen Händlern einkaufen und ihre Einkäufe nun per WeChat Pay bezahlen. Diese Lösung ist ideal für europäische Händler, die im umkämpften und wachsenden chinesischen E-Commerce-Markt Fuß fassen wollen. Das Komplettangebot umfasst außerdem die Logistik und Verzollung, die von der Schweizerischen Post übernommen werden, sowie Beratung und Trainings, damit Händler möglichst schnell und effektiv liefern können."

Händler können WeChat Pay in die Checkout-Seite ihrer E-Commerce-App integrieren. Wählen Konsumenten WeChat Pay als Zahlungsmethode aus, werden sie direkt zur WeChat Pay App oder zur mobilen Webseite weitergeleitet. Wirecard wickelt dabei sämtliche Zahlungen ab. Durch umfangreiches Know-how und Erfahrung im Hinblick auf chinesische Zahlungsmethoden unterstützt Wirecard darüber hinaus die Händler bei der Integration und bietet auch virtuelle Workshops und Marketing-Unterstützung an - wirecard reitet die Welle.

„Da der Online-Handel weltweit boomt, ist es für Händler mit globalen Ambitionen unerlässlich, lokale Zahlungsmethoden anzubieten”, sagt Christian Reindl, EVP Sales Retail bei Wirecard. „Unsere langjährige Erfahrung mit chinesischen Zahlungsmethoden ermöglicht es uns, Händler zu unterstützen, die in den lukrativen chinesischen E-Commerce-Markt einsteigen wollen. Wir freuen uns über den Launch dieses neuen Angebots und darauf, noch mehr Händler an Bord zu nehmen.“

SHORTVERÄNDERUNG - seit 11.03. weitere 2.040.000 Aktien short - wo soll DASS enden?

Ihan Dusaniwsky lieferte Montag Abend ein weiteres Shortupdate: "WDI GR short int is $2.68BN; 26.95MM shs shorted; 23.47% of float; 3.63% borrow fee.Shs shorted up +3.81MM shs, +16.5%,over last 30 days as price fell -34% & up +3.34MM shs,+14%,last week.Shorts up +$556MM in 2020 mark-to-market profits; +$47MM on today's -1.77% move"

Heisst bei 26,95 Mio. geshorteten Aktien eine weitere kräftige Erhöhung der Shortbestände, die noch am 11,03,2020 bei 24,91 Mio Aktien SHORT lagen, dass war damals erstmals wieder eine kräftige Steigerung bei den Shorts sollte danach eigentlich wieder, aber wir werden sehen. JEDENFALLS 1,3 MIO AKTIEN MEHR AUF DER SHORTSEITE, sollte also bald auch wieder §40 Meldungen für deisen Zeitraum geben von den amerikansichen Grossbanken. Vor dem 09.03.2020 nahmen die Positionen konstant ab: Am 09.03. waren es 440.00 weniger als am 02.03. Damals waren noch 24,05 Mio. Aktien short, 480.000 Stück weniger als am 24.02.2020 mit 24,53 Mio. Aktien, was wiederum immerhin 770.000 Stück weniger short als am 21.02.2020 bedeutete. Diese Tendenz wurde durch den Crashmodus des Gesamtmarktes gebrochen - WEDER GRAB KLARNA NOCH KPMG TEILKLÄRUNG KONNTEN DEN TREND WIEDER UMKEHREN. Also warten auf den 22.04.2020 - letzter Hoffnungspunkt für eine signifikante Shortreduktion? Alles offen...

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Interessant werden die $40 Meldungen, die den Zeitraum seit dem 11.03. betreffen, am Montag wurden marginale Veränderungen bei Morgan Stanley für den 09.03. und 05.03. gemeldet. also es kann weiter spekuliert werden, wer seine Position ausbaute für die neuen Shortpositionen seit dem 11.03..

Erster Coup der letzten Woche: GRAB

Wirecard wird zukünftig für die E-WalletGRAB - bereits von über 600.000 Händlern und Kleinunternehmen als Zahlungsmethode akzeptiert - Transaktionen abwickeln, die über die E-Wallet von GrabPay in Malaysia, den Philippinen und Singapur getätigt werden.

Mithilfe der E-Wallet von GrabPay können Verbraucher Transaktionen bezahlen, die sie über GrabPay durchführen. Dazu zählen beispielsweise Dienstleistungen wie Mitfahrgelegenheiten oder die Lieferung von Lebensmitteln, aber auch Einkäufe über E-Commerce-Seiten und in physischen Geschäften. Wirecard wickelt die Kartentransaktionen für GrabPay über seine digitale Financial Commerce-Plattform ab. Darüber hinaus wird Wirecard die mobile Zahlungsmethode künftig auf weitere Händler ausweiten, um die Verbreitung zu erhöhen.

Es zahlen über 90 Prozent der Verbraucher in Südostasien sowohl im Geschäft als auch online mit digitalen Zahlungsmethoden. In dieser Region sind mobile Payments fast doppelt so beliebt wie im weltweiten Durchschnitt: 44 Prozent der Verbraucher in Südostasien machen regelmäßig davon Gebrauch, weltweit im Schnitt nur 25 Prozent.

„Wir sind stolz darauf, mit Grab zusammenzuarbeiten,“ sagt Georg von Waldenfels, Executive Vice President Group Business Development bei Wirecard. „Gemeinsam wollen wir die Zahlungs-, Technologie- und Mobilitätsbranche mit innovativen Lösungen vorantreiben, um das Leben von Millionen von Menschen zu verbessern.“

Reuben Lai, Senior Managing Director der Grab Financial Group, sagt: „Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Wirecard. Sie untermauert unser Engagement für den Aufbau einer bargeldlosen Gesellschaft für Millionen von Unternehmen in Südostasien. Die innovativen Zahlungslösungen von Wirecard ergänzen unsere GrabPay E-Wallet Plattform optimal und bieten Verbrauchern und Händlern sichere, bequeme und flexiblere Transaktionen.“.

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Zweiter Coup der letzten Woche: KLARNA

Klarna, einer der weltweit führenden globalen Zahlungs- und Shopping-Anbieter, startet zusammen mit Wirecard eine neuen, erweiterten Bezahllösung bekannt. Alle drei Klarna-Shopping-Methoden – Sofort bezahlen, Kauf auf Rechnung und Ratenkauf – können jetzt von Händlern mit einer einzigen Integration über die digitale Plattform von Wirecard in den Checkout eingebettet werden. Damit können der durchschnittliche Bestellwert und die Umsätze gesteigert werden und Händler ihr Wachstum antreiben.

So wird Klarna als Zahlungsoption problemlos in das Checkout-System aller angeschlossenen Händler integriert, und es werden alle nachfolgenden Zahlungen über Klarna abgewickelt. Händler, die die All-in-One-Integration nutzen, können ihren Kunden in neun Märkten (Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark, Schweiz, Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Großbritannien) die gesamte Palette der Klarna-Zahlungsmethoden anbieten. Im Laufe des Jahres werden weitere Länder folgen, darunter die USA und Australien. Darüber hinaus decken Wirecard und Klarna jeweilig das Risiko auf Händler- und Verbraucherseite ab, so dass Zahlungen garantiert sind.

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Durch die Kooperation ergänzen sich Wirecard und Klarna in ihrem Angebot: Klarnas Händlerbasis wird durch den bestehenden und zukünftigen Wirecard-Händlerpool erweitert. Klarna kann somit als populäre Verbrauchermarke weiterwachsen und seinen Kunden auch weiterhin ein reibungsloses Einkaufserlebnis beim Bezahlen mit Klarna bieten.

„Durch unsere Kooperation mit Wirecard können wir das Beste unserer Services in einer einzigen Lösung kombinieren“, sagt Robert Bueninck, Geschäftsführer DACH bei Klarna. „Unsere gemeinsame Partnerschaft wird sowohl das Händler- als auch das Kundenerlebnis auf eine neue Ebene bringen. Wir freuen uns, unsere neue Bezahllösung auf globaler Ebene einzuführen und in weiteren Ländern aktiv zu werden.“

„Kunden wollen vor allem ein reibungsloses Einkaufserlebnis, ergänzt Kilian Thalhammer, Executive Vice President Product Management bei Wirecard. „Zusammen mit Klarna bieten wir den Kunden genau das: ein Einkaufserlebnis zu ihren eigenen Bedingungen. Die Händler profitieren zudem von einer einfacheren und effizienteren Integration – so kommen Händler und Käufer ihrem idealen Shopping-Erlebnis noch näher. Wir freuen uns sehr auf die Kooperation mit Klarna.“

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Und man erinnere sich an die von verschiedenen Repräsentanten des Unternehmens wiederholt geäußerte Zusage: PROGNOSE STEHT - trotz oder auch wegen Corona. Onlineumsätze kompensieren die Einbrüche im Reisesektor und Einzelhandelsberreich. zumindest teilweise. Und bestimmt hilft auch, dass Wirecard imme relativ konservative Prognosen aufstellte, um diese dann im Laufe des Jahres zu "kassieren". Aber  Hauptsache am 22.04.2020 stimmt dann ncoh der zweite Teil des KPMG-Berichts über die Drittgeschäfte. UND Wirecard veröffentlicht den gesamten Bericht - so wie mehrfach bestätigt und zugesagt...

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

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