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Wirecard AG (ISIN: DE0007472060) hat eine fulminante Woche hinter sich gebracht. Und schließt am Wochen-Ende bei 140,60 EUR. Die Aktie scheint die FT-Diskussion vergessen zu haben.

Der Kurseinbruch nach den neuerlichen FT-Vorwürfen im Herbst letzten Jahres wurde aufgeholt – GAP’s wurden geschlossen. Die in diesem Zeitraum erzielten Kurssteigerungen der Peer-Group sind natürlich noch „offen“ – die Phantasie ist noch lange nicht raus aus der Aktie. Der Markt hat einen „Freispruch“ durch den KPMG-Bericht als sehr wahrscheinlich eingestuft und jetzt versuchen einige – der Kursentwicklung nach viele – noch vor dem erwarteten „Befreiungsschlag“-KPMG einzusteigen. Es gibt bereits Diskussionen oder Mutmassungen: Ein positiver KPMG-Bericht plus – ebenfalls eigentlich schon fast als sicher betrachteten – sehr guten Q4- Zahlen mit einer möglicherweise sogar erhöhten Prognose zu einer derartigen Aktien-Nachfrage führen könnte, dass die angenommenen fast 20% SHORT-Position ins Wanken geraten.

Short Squeeze

erzwungen durch zu schnell zu hoch steigende Kurs verbunden mit der hohen Volatilität der Aktie könnten die Sicherheitsleistungen für die Aktienleihe so erhöhen, dass wie in einem Dominoeffekt der Reihe nach Eindeckungen – also Käufe – erfolgen. Die Kurse könnten so wesentlich höher steigen, als „bei normalen“ Reaktionen auf gute Bilanzzahlen. Es gab Beispiele in der Vergangenheit die zu einem wahren „Run“ geführt haben. Eine entsprechende Übertreibung ist bei Wirecard mit der relativ gesehen sehr hohen Shortquote nicht unrealistisch – die Nervosität im Shortlager hat bestimmt bei der Entwicklung in der letzten Woche zugenommen

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Nachrichtenlage der letzten Woche

Die Analysten, die sich letzte Woche zu Wort meldeten, drückten durch ihre bestätigten Kursziele klar aus: „Die Zukunft und maximal die Gegenwart bestimmt den Wert einer Aktie, nicht die Bilanzen, die mehr als zwei Jahre zurückliegen.“ So werden Kursziele von über 200,00 EUR genannt, FT-Vorwürfe scheinen komplett als erledigt, bzw. kurzfristig als erledigt betrachtet. Die FT hat durch ihr Nachkarten mit Fortsetzungen und Aufwärmungen der bekannten Vorwürfe kombiniert mit schwer nachvollziehbaren neuen Vorwürfen viel an Glaubwürdigkeit verloren. Das Verhalten der eigentlich renommierten und seriösen Finanzzeitung erinnert teilweise an einen Kreuzzug – mit den beiden Höhepunkten aus einer unterschiedlichen IFRS-Auffassung über Bilanzierung von Liquidität einen neuen „Skandal“ zu machen und undifferenzierten Spionage-Stories, die relativ mutig ohne Belege der Wirecard AG selber zugerechnet wurden. Wobei viele andere Varianten denkbar und wahrscheinlicher gewesen wären.

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Vision 2025, die immer wieder als sehr

konservativ seitens des CEO bezeichnet wurde, wird wieder wichtiger und Basis für die Bewertung und die Zukunftsaussichten der Aktie. Sollten die FT-Vorwürfe entkräftet worden sein, wird wieder ein Stück Normalität einkehren: Wenn wieder darüber spekuliert wird, ob eine über 5 Jahre angelegte Vision in einem derartig schnellen Veränderungen unterliegenden Wettbewerbsumfeld Sinn macht oder wie treffgenau sie verfolgt werden kann oder soll. Die Grundprinzipien überzeugen jedenfalls: Paymentdienstleistung als Herz des Unternehmens Mit einer relativ abnehmenden Bedeutung, bei weiterhin hohen absoluten Steigerungsraten, verbunden mit neuen Geschäftsfeldern, die „um die Paymentdienstleistung herum“ angesiedelt sind: Datenauswertung und Aufbereitung, Loyality-Programme, Darlehens- und Versicherungsvermittlung online plus Konto, ... Und das ist der große Vorteil oder kann der große Vorteil gegenüber Wettbewerbern wie Adyen werden, die sich eher „nur“ auf Paymentdienstleistungen beschränken. Die Angebote „drumherum“ bringen einerseits eine höhere Umsatzmarge und festigen die Kundenbeziehung, so dass ein Wechsel weg von Wirecard bei einem Bündel von Dienstleistungen schwieriger und aufwendiger wäre als bei reinen Paymentservices. Mehrwertdienste die gleichzeitig die Kundenbindung erhöhen – Fortsetzung der Erfolgsstory des noch vor einigen Jahren kleinen Fintech-Newcomer für die unerwünschten „Schmuddelkinder“.

Exclusivinterview mit dem CEO von Holidaycheck - Viel vor!

DIE aktuelle Analyse zu Wirecard. Wie geht es weiter? Wird Wirecard je zur Ruhe kommen, warum ist gerade Wirecard gezielt "Opfer" der Leerverkäufer - natürlich auch der rasanten Firmenentwicklung und Geschichte geschuldet.

sentifi.com

Nebenwerte-Magazin Sentifi

Treffend wird Wirecard vom t3n-Magazin beschrieben - im Vergleich mit 7 anderen Paymentdienstleistern: "Wirecard ist inzwischen mit mehr als 200 Zahlungsmethoden und 100 Transaktionswährungen einer der größten Anbieter im Payment-Bereich weltweit. Wirecard ist multichanneltauglich und besitzt seit 2006 eine Banklizenz. Hier bekommt der Kunde ein Komplettangebot entlang der gesamten Bezahlkette – inklusive Leistungen zu Betrugs- und Risikomanagement. Zwei große Vorteile hat Wirecard: Die breite Auswahl an Zahlmethoden sowie das Investment in Data-Science. Bei den Zahlmethoden werden fast alle Wünsche erfüllt, angefangen bei den üblichen Standards wie Kredit- und Debitkarten, Rechnung, Lastschrift und Banküberüberweisung bis hin zu Prepaid-Karten, Google Pay, Apple Pay und Wechat Pay. Die Erkennung von Trends und Anomalie, teils in Echtzeit, bietet umfangreiche Möglichkeiten für Reportings, Optimierung und Betrugsprävention."

Aktuell 14:35 Uhr, 25.01.2020, Xetra-Handel, die Wirecard Aktie notiert bei 140,60 EUR zum Schluss am FREITAG..


Chart: Wirecard AG | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: DE0007472060

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