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Auch nach dem überraschenden Ausscheiden des Konzernchefs Jürgen Zeschky Ende Mai bleibt die Nordex AG (ISIN: DE000A0D6554) unbeirrt auf Erfolgskurs. Das Unternehmen aus Rostock erhöhte nun sogar noch einmal die Jahresprognose.

Im zweiten Quartal legte der Windkraftanlagen-Hersteller noch einmal deutlich zu. So stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um mehr als 54% auf 603,8 Mio. EUR. Im Q2 2014 waren es noch 390,9 Mio. EUR.


Prognose aufgrund starker Zahlen erhöht

Wegen des nochmals dynamischeren zweiten Quartals hat Nordex den Umsatz auf Basis des ersten Halbjahres um 35% steigern können. Der kletterte über die Milliardengrenze auf 1,1 Mrd. EUR. Im Vorjahreszeitraum erzielte man einen Umsatz von 815,4 Mio. EUR. Auf Grundlage dieser starken Zahlen erhöhte man das Jahresumsatzziel auf 2 bis 2,2 Mrd. EUR (vormals 1,9-2,1 Mrd. EUR)

Doch nicht nur der Umsatz fiel deutlich besser aus. Mit einem EBIT von 61,5 Mio. EUR verbesserte sich das operative Ergebnis in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres um 66% gegenüber dem ersten Halbjahr 2014. Auch hier wirkte sich das noch einmal stärker anziehende Geschäft des zweiten Quartals deutlich positiv aus. Auf Quartalssicht bezogen konnte Nordex das EBIT von April bis Juni um sage und schreibe 130% gegenüber dem Q2 2014 erhöhen.

Beim Konzerngewinn setzte Nordex dem Ganzen dann die Krone auf: Der mit vollem Rückenwind wachsende Windkraftanlagen-Hersteller erzielte im ersten Halbjahr 36,9 Mio. EUR und damit knapp 124% mehr als in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres.

Und die Aussichten, dass Nordex auch im zweiten Halbjahr dort weitermacht, wo man aufgehört hat, stehen gut. Ein Blick auf den Auftragseingang zeigt, dass es eine wachsende Nachfrage gibt. Der Auftragseingang stieg im ersten Halbjahr um 49% auf ein Volumen von 1,35 Mrd. EUR (1. HJ 2014: 908,9 Mio. EUR).


Der Aktie geht immer noch nicht die Luft aus

Aufgrund solcher Meldungen, die sich bei Nordex in letzter Zeit fast schon zur Gewohnheit ausgebildet haben, steigt auch der Aktienkurs munter weiter. Seit Anfang Mai stieg der Kurs von 19,33 EUR bis letzte Woche auf 26,43 EUR an. Damit markierte die Aktie ein neues 52-Wochenhoch.

Aktuell notiert das Papier wegen einiger Gewinnmitnahmen bei 25,74 EUR. Der ein oder andere Anleger hat hier wohl offensichtlich die Börsenweisheit „Sell on good News“ beherzigt. Allerdings sieht es ganz danach aus, als wenn die Rally zunächst noch einmal weitergeht. Dies sehen auch die Analysten von Goldman Sachs und der Nord LB so. Beide Bankhäuser beließen ihre Empfehlung auf „Buy“ und erhöhten das Kursziel auf 30 EUR.

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Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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