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Wirecard AG (ISIN: DE0007472060) bekommt wieder einmal vom "Aktionär" (Wandelanleiheninhaber) Softbank einen starken Kunden hinzu: Sprint!

Wir haben bereits vor einigen Wochen wichtige Beteiligungen von Softbank auf der Kundenliste von Wirecard vermisst. Wir titelten: "Schüzenhilfe von Softbank, aber wann kommen die Großen", davon ist jetzt einer da Damals fragten wir bereits: "Und wenn Sprint (große Beteiligung von Softbank) mit T Mobile USA fusioniert, was wird daraus für Wirecard möglich werden?" und jetzt kommt die Antwort -erster Teil..

Damals fehlten uns noch weitere Namen auf der Liste - AliPay sagt etwas? Wenn Sprint trotz Fusionskonzentration für Wirecard gewonnen werden kann, deutet es darauf hin, dass Softbanks-"Leute" an allen Beteiligungen arbeiten, also freuen wir uns auf die nächste Überraschung....

IoT und Wirecard-Technik werden genutzt, Tür ist offen

Wirecard nutzte die CES um mit größtmögliche Aufmerksamkeit die neue Zusammenarbeit mit Sprint (NYSE: S), ein führendes US-Kommunikationsunternehmen, bekannt zu geben. Dabei werden die Unified-Commerce-Lösungen von Wirecard in die Curiosity(TM) Internet of Things (IoT) Plattform von Sprint integriert, um das "Internet of Payments" zu ermöglichen. KLAR DABEI "Die Kollaboration wurde durch SoftBank Investment Advisers initiiert und sieht vor, Zahlungsmöglichkeiten in IoT-Einsatzszenarien zu integrieren und so Unternehmenskunden weltweit einen Mehrwert zu bieten."

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"Wir freuen uns, die Wirecard-Lösungen in unsere robuste IoT-Plattform zu integrieren", sagt Ivo Rook, Senior Vice President, IoT & Product Development bei Sprint. "Dies eröffnet uns viele kommerzielle Möglichkeiten und bietet unseren globalen Kunden und deren Kunden eine unvergleichliche Commerce-Lösung. Das IoT spielt eine immer wichtigere Rolle in Unternehmen weltweit, und wir freuen uns darauf, neue Möglichkeiten und Einsatzszenarien für diese Technologien zu identifizieren."

"Die Zusammenarbeit mit Sprint bietet uns eine hervorragende Chance, unsere gemeinsame Reichweite und Lösungsbandbreite zu erweitern und der wachsenden Nachfrage nach barrierefreiem Handel nachzukommen", sagt Georg von Waldenfels, EVP Group Business Development bei Wirecard. "Die Ergänzung der IoT-Technologie von Sprint um Unified Commerce-Lösungen von Wirecard ist ein wichtiger Schritt zur Entwicklung des Einkaufserlebnisses der Zukunft. Wir freuen uns auf die Möglichkeiten, die uns diese Kooperation bietet."

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RIESENMARKT

Der weltweite IoT-Marktumsatz erreichte 2019 212 Mrd. US-Dollar, die weltweiten Ausgaben werden bis 2022 voraussichtlich 1 Billion US-Dollar erreichen. Bis 2025 soll es weltweit 75,44 Milliarden IoT-Geräte geben, was einer Verfünffachung gegenüber 2015 entspricht.Die Unified-Commerce-Lösungen von Wirecard fördern die digitale Transformation des Handels. Sie ermöglichen ein nahtloses Zahlungserlebnis über Kanäle und Landesgrenzen hinweg. Sprint integriert bereits diese Funktionalität in Curiosity(TM) IoT, und die Unternehmen erkunden eine breitere Zusammenarbeit in weiteren Marktsegmenten. Sprint und Wirecard werden sich zunächst auf das Retail-Segment konzentrieren. Ziel ist es, mit einem Unified-Commerce-Ansatz die Retail-Erlebnisse der Zukunft über alle Kanäle hinweg zu definieren und bereitzustellen. Händler können damit aktuelle und zukünftige Kundenerwartungen dank eines intelligenten, vernetzten Einkaufserlebnisses erfüllen.

Kursziel von 220,00 EUR gestern bestätigt

wurde von den Analysten der Kepler-Chevreux gestern das Kursziel von 220,00 EUR mit einem klaren "BUY" bestätigt - ein Analysehaus mit hoher Trefferquote, dass sich so weit vor wagt? Und mit welcher Begründung? "Optimistische Aussagen des CEO Markus Braun über die nächsten Monate" und erwartet gute Ergebnisse im Vierten Quartal. Logisch eigentlich, keine Einschränkungen wegen der FT-Vorwürfe werden gemacht - klares Urteil über die Substanz der Vorwürfe. Zumindest für Kepler-Chevreux.

Und auch der Aktienrückkauf wirkt stabilisierend, jedoch natürlich aufgrund des überschaubaren Volumens natürlich nur homöopathisch: "Im Zeitraum vom 19. Dezember 2019 bis einschließlich 02. Januar 2020 wurden insgesamt 56.759 Stück Aktien im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms 2019/I erworben." Insgesamt sind hier bis zu 2.500.000 Aktien möglich mit bis zu 200 Mio EUR Gesamtkaufpreis: "Im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms 2019/I können im Zeitraum vom 5. November 2019 bis 5. November 2020 insgesamt bis zu 2.500.000 eigene Aktien der Gesellschaft zurückgekauft werden. Als größtmöglichen Gesamtkaufpreis für den Erwerb der Aktien der Gesellschaft (ohne Erwerbsnebenkosten) hat der Vorstand, mit Zustimmung des Aufsichtsrats, den Betrag von 200 Mio. EUR zugewiesen."

Widerstand bei 115,00 EUR sollte überwunden werden

damit es weiter in Richtung des - zumindest derzeit ambitioniert erscheinenden - Kursziels von 220,00 EUR gehen kann.

DIE aktuelle Analyse zu Wirecard. Wie geht es weiter? Wird Wirecard je zur Ruhe kommen, warum ist gerade Wirecard gezielt "Opfer" der Leerverkäufer - natürlich auch der rasanten Firmenentwicklung und Geschichte geschuldet.

Ob die Aktie ohne einen positiven KPMG-Bericht den Schwung besitzt "im Vorbeilaufen" die erstarkten Widerstände zu nehmen, um es möglicherweise zu einem "Short Squeeze" kommen zu lassen? Wahrscheinlich eher nicht, dafür fehlt ein Ereignis, vielleicht schon wesentlich bessere als erwartete Q4-Ergebnisse? Hier wäre Luft - die allenthalben gemeldeten Online-Rekordumsätze könnten hier durchaus zum Umsatz- und Gewinnturbo für Wirecard geworden sein - die nächsten Tage könnten auch aus diesem Grund interesssant werden. Das würde auch zur Charmeoffensive des CEO Markus Braun, der seine Kommunikation über Twitter in den letzten Wochen intensiviert und - so ist der Eindruck - zielgerichteter einsetzt, passen.

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07:53 Uhr, 08.01.2020, Xetra-Handel - die Wirecard Aktie notierte zum Handelsschluss bei 111,85 EUR Unverändert.


Chart: Wirecard AG | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: DE0007472060

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

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