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Wirecard AG (ISIN: DE0007472060) ist bis jetzt gut durch die illiquiden Handelstage gekommen - Schluss bei 106,00 EUR am Freitag, nahezu unverändert über die Tage gekommen...

Wir hatten ja die Befürchtung, dass möglicherweise Shorts die iliquiden Handelstage nutzen könnten, um die 100,00 EUR Marke in sVisier zu nehmen und so Stop-Loss Orders auszulösen; bisher ist hier nichts passiert, eigentlich irritierend. Die Gelegenheit war da und ist am Montag immer noch gegeben. Ab Donnerstag sollten wieder mehr Marktteilnehmer an Bord sein, spätestens in der darauffolgenden Woche ist wieder Normalität angesagt, dann bräuchte man schon einen oder mehrere "Skandalartikel", um eine ähnliche Wirkung zu erzielen, wie sie jetzt möglich wäre. Wäre wohlgemerkt.

Diese Betrachtungen scheinen schizophren oder "Verfolgungswahn", aber in den letzten Monaten ist einiges um die Wirecard geschehen, dass schon einige Verschwörungstheoretiker in wilde Verzückung versetzen könnte. Zeitungsartikel übe rlängst erledigt geglaubte Sachverhalte kamen als große Neuigkeiten her, angesprochene Vorwürfe - unbewiesen i.d.R. - wurden durch "weitergehende Recherchen" aus einem angeblich völlig neuen Licht betrachtet. Selbstverständlichkeiten wie Kaufpreise im Bereich des Vielfachen des Umsatzes für stark wachsende, Fintech`s wurden als verdächtig eingestuft. Der Zwischenhandel von Beteiligungen über Hedgefonds-ähnliche Vehikel, wahrscheinlich aus steuerlichen Gründen vom ursprünglichen Eigentümer veranlasst, wurden gegen Wirecard ausgelegt,

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Und so fort, es kam sogar zu wilden Spionagegeschichten, vermischt wurden - legitime - Recherchen über Marktteilnehmer, die sich als Shortparteien herausgestellt hatten, wurden mit Verfolgungsjagden und anderen Räuberpistolen kombiniert. Die Vermutung einer Zusammenarbeit zwischen Shortfunds und Mitarbeitern der FT drängte sich nicht nur direkt Beteiligten auf, sondern viele fragten sich, warum diese Verbissenheit seitens der FT besteht. Sogar die FT sah sich genötigt "unabhängig" eventuelle Verbindungen zwischen FT und Shorts zu untersuchen - die von der FT beauftragte Kanzlei lieferte einen Freispruch zweiter Klasse: Es wurden keine Hinweise gefunden, nicht: es gab keine Verbindungen. Es geht um viel Geld und wo viel Geld im Spiel,da ist viel ...

Jedenfalls operativ sieht es rosig aus für Wirecard

Und  - gebetsmühelnhaft - wenn der KPMG-Bericht im ersten Quartal nur einige der Antworteen liefert, die der Markt erwartet, dann könnte der Bewertungsabstand zur Konkurrenz - wie Adyen - in 2020 aufgeholt werden und die ambitionierten Kursziele der Analysten wieder in greifbare Nähe rücken. Sollte KPMG...

Rekordumsätze im Onlinehandel - weltweit für 2019 gemeldet - in Deutschland erstmals über 10 Milliarden und doch "nur" 3-4% des Gesamtumsatzes, da ist noch unheimlich viel Luft nach oben - nahezu unbegrenzte Wachstumsmöglichkeiten in den nächsten Jahren noch für Paymentdienstleister.

Und dazu passt folgende Nachricht von Barrons vom 26.12.2019, 12:15 NYT, Nicholas Jasinski: "U.S. holiday shoppers spent 19% more on their online shopping this year than they did a year ago, according to data from Mastercard SpendingPulse. In-store sales also rose a comparatively small..."

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Heisst für Wirecard

die Kassen klingeln - Onlinegeschäft ist Paymentgeschäft für Paymentdienstleister wie Wirecard Zeit der Ernte. Der Optimismus von Markus Braun ist also durchaus fundiert und "nicht irgendwie an den Haaren herbeigezogen". Markus Braun am 22.12.: "I am looking forward to 2020 with great optimism. I thank all of our employees for a tremendous job in 2019, and wish everyone a wonderful Christmas time." getwittert mit welcher Intention? Natürlich geht es auch ihm um die "Beruhigung" der Situation, zum wiederholten Mal spricht er von "riesigen Optimismus" für 2020 - zweideutig: Operativ ganz bestimmt, aber - so deuten wir auch die letzten Statements zu den FT-Vorwürfen - auch bezüglich eines Endes des Kleinkrieges mit der FT. Ist KPMG möglicherweise schneller als vom Markt erwartet? Sind die Aussagen möglicherweise klarer und eindeutiger, als man normalerweise von Wirtschaftsprüfern gewohnt ist?

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Und Wirecard kommentiert aktuell die Chancen und positive Entwicklung

Der Zusammenarbeit von Banken und Fintechs, wobei für uns nicht ganz deutlich wird, wie sich Wirecard hier selber einstuft: Einerseits wirbt man mit Banklizenzen, die man als Whitelabeling an Fintechs "ausgeben könnte", andererseits sieht man sich als Fintech mit innovativen Ansätzen für Loyality, Datensammlungslösungen - hierfür hat man schon diverse Banken als Kooperationspartner/Kunden, insbesondere in Asien, gewinnen können. Heute gibt es folgenden Tweet von Wirecard mit Präsentationsvideo: "Our experts continue sharing their knowledge and debunking #fintech myths. To learn more about our solutions, click here: http://spkl.io/60194yolh"

SCHON DEN WOCHENRÜCKBLICK GELESEN - kurze Handelswoche, viel Ausblick

EVOTEC wird langsam teuer für die SHORTS - letztes Aufbäumen oder Squeeze Out

Oder vielleicht das Exklusivinterview mit der CIO der Deutsche Industrie Reit die gute Zahlen geliefert haben?

Und hier ist Wirecard gut positioniert: Nicht nur Payment sondern auch Loyality und Datenauswertung - gehört dazu, auch schon gehört in der Vision 2025. Der Trend scheint nicht aufzuhalten: "About 66% of shoppers said they expect to be buying more of their groceries online within the next five years, according to a new report from retail firm Field Agent that surveyed 3,342 primary grocery shoppers." (01.07.2019, Jessica Dumont, GroceryDive)

Oder werbewirksam auf Wirecards Twitter Account heute: "Jump to the front of the queue this #HolidaySeason with Wirecard and @real_de for the simplest online grocery shopping experience yet: http://spkl.io/60124yWo8 #WirecardAdvent"

HIER: ANALYSE WIRECARD AKTIE - HIER UND AKTUELL - garantiert ohne Detektive, Spione und Beschattung, dafür mit Fundamentalen Daten.

13:33 Uhr, 28.12.2019, Frankfurter-Handel- Wirecard Aktie notierte zum Handelsschluss am 27.12.2019  bei 106,00 EUR - jetzt kommt noch ein kritischer illiquider Handelstag vor Silvester...


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