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"2018 war ein herausforderndes Jahr für SMA. Nachdem wir das Geschäftsjahr mit einem hohen Auftragsbestand begonnen hatten,

konnten wir in der ersten Jahreshälfte aufgrund der anhaltenden Verknappung elektronischer Bauteile unsere Kunden insbesondere im Segment für gewerbliche Photovoltaikanlagen nur eingeschränkt beliefern. Ende Mai senkte die chinesische Regierung mit sofortiger Wirkung ihre PV-Ausbauziele und die Solarförderung drastisch. In der Folge drängten die chinesischen Anbieter verstärkt auf die internationalen Märkte und verursachten in allen Segmenten einen hohen Preisdruck. In Erwartung noch weiter sinkender Preise verschoben Projektentwickler und Investoren in der zweiten Jahreshälfte die Umsetzung von Photovoltaikprojekten in das Folgejahr. Zusätzlich wurde das Wachstumssegment Speichertechnologie durch die eingeschränkte Verfügbarkeit von Batteriespeichern beeinträchtigt", erklärt SMA Solar Technology AG (ISIN: DE000A0DJ6J9) Vorstandssprecher Jürgen Reinert."Wir haben frühzeitig reagiert und Maßnahmen zur Kostensenkung und Umsatzsteigerung implementiert, um SMA schnell wieder in die Profitabilität zurückzuführen. Der Verkauf unserer chinesischen Tochtergesellschaften ist abgeschlossen. Den leider unumgänglichen Personalabbau in Deutschland konnten wir durch ein Freiwilligenprogramm sozialverträglich gestalten."

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Der Absatz lag damit auf Vorjahresniveau (2017: 8,5 GW). Der Umsatz der SMA Gruppe ging zurück auf 760,9 Mio. Euro (2017: 891,0 Mio. Euro): Der Umsatzrückgang ist im Wesentlichen auf den abrupten Rückgang des PV-Markts in China zurückführen, in dessen Folge chinesische Anbieter verstärkt in die internationalen Märkte vordrangen und dort einen massiven Preisdruck verursachten. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) betrug -69,1 Mio. Euro (EBITDA-Marge: -9,1 Prozent; 2017: 97,3 Mio. Euro, 10,9 Prozent) und ist erheblich durch Sondereffekte beeinflusst.

Das Konzernergebnis betrug -175,5 Mio. Euro (2017: 30,1 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie lag somit bei -5,06 Euro (2017: 0,87 Euro). Die Nettoliquidität bewegt sich mit 305,5 Mio. Euro weiter auf hohem Niveau (31.12.2017: 449,7 Mio. Euro). Mit einer Eigenkapitalquote von 42,9 Prozent (31.12.2017: 50,3 Prozent) zum Jahresende 2018 weist SMA eine solide Bilanzstruktur auf. Zusätzlich verfügt das Unternehmen über eine Kreditlinie bei inländischen Banken von 100 Mio. Euro.

Für das erste Quartal 2019 rechnet der SMA Vorstand mit einem Umsatz von 160 Mio. Euro bis 170 Mio. Euro (Q1 2018: 182,5 Mio. Euro) und einem operativen Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) von -5 Mio. Euro bis 0 Mio. Euro (Q1 2018: 17,5 Mio. Euro). Der SMA Vorstand bestätigt die am 24. Januar 2019 veröffentlichte Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2019. Sie sieht bei einem Umsatz von 800 Mio. Euro bis 880 Mio. Euro ein operatives Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) von 20 Mio. Euro bis 50 Mio. Euro vor. Die Abschreibungen werden sich nach Vorstandsschätzung auf ca. 50 Mio. Euro belaufen.

"Seit Beginn des Jahres verzeichnet SMA einen hohen Auftragseingang und einen positiven Geschäftsverlauf. Wir werden diesen Trend im weiteren Jahresverlauf durch das Erschließen neuer Geschäftsfelder wie Großspeicher und Repowering sowie die Einführung neuer, kostenoptimierter Produkte und Systempakete verstärken und Chancen nutzen, die sich durch die Marktkonsolidierung sowie das erwartete Wachstum im Utility- und Speichersegment und in den Regionen EMEA und Americas ergeben", so Jürgen Reinert.


Chart: SMA Solar Technology AG | Powered by GOYAX.de

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  • ISIN: DE000A0DJ6J9

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

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