SDAX – Ukraine-Krise und Restrukturierungen belasten GESCO

Post Views : 160

Die Krise in der Ukraine und die wirtschaftlichen Folgen belasten ein Tochterunternehmen der GESCO AG (ISIN: DE000A1K0201). Der zur Industriebeteiligungsgesellschaft GESCO gehörende Landmaschinentechnik-Hersteller Frank Walz- und Schmiedetechnik GmbH hat einen wichtigen Absatzmarkt in Osteuropa.

Nun bekommt das Unternehmen die wirtschaftlichen Folgen des Bürgerkrieges in der Ostukraine und die Auswirkungen der Sanktionen zu spüren. Zudem belasten Restrukturierungsmaßnahmen in zwei weiteren Tochterunternehmen aufgrund starken Wachstums und steigender Kundenanforderungen das Ergebnis des am 31. März beendeten Geschäftsjahres 2014/2015.

Werbung

Der Auftragseingang stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr um 3% auf 448,8 Mio. EUR. Der Konzernumsatz sank leicht um 0,4% auf 451,4 Mio. EUR. Das Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr (48,7 Mio. EUR) mit 46,2 Mio. EUR ebenfalls.   

Das Ergebnis vor Steuern (EBIT) sank aufrund erhöhter Abschreibungen stärker als das EBITDA und verringerte sich von 32 Mio. EUR im Vorjahr auf 27,3 Mio. EUR. Der Konzernjahresüberschuss nach Anteilen Dritter erreichte 12,4 Mio. EUR. Die Dividende wurde von 2,20 EUR auf 1,75 EUR verringert. Leicht gestiegen ist dabei jedoch die Ausschüttungsquote, die über den üblichen 40% des Konzernüberschusses liegt.

Trotz weiterer Kosten durch die Restrukturierungsmaßnahmen und keiner sichtbaren Erholung der Lage in Osteuropa rechnet der Unternehmensvorstand aufgrund eines positiven gesamtwirtschaftlichen Umfelds für das laufende Geschäftsjahr 2015/2016 mit einem Umsatzwachstum auf bis zu 490 Mio. EUR. Im ersten Quartal dieses Geschäftsjahres stieg der Umsatz bereits von 109 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum auf 119 Mio. EUR an. Der Konzernüberschuss für dieses Geschäftsjahr soll zwischen 12,5 Mio. EUR und 14 Mio. EUR liegen.

TECDAX – RIB Software legt seit TecDax-Aufnahme deutlich zu
MDAX – Convergenta Invest will Media-Saturn von Metro übernehmen

Share : 

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Jetzt zum Nebenwerte Magazin Newsletter anmelden
und von unseren aktuellen und exklusiven Informationen profitieren.

Interviews

Wochenrückblick

Trendthemen

Anzeige

Nachrichten SDAX

Anzeige

Related Post